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Schreibwettbewerb für Schülerinnen und Schüler Baden-Baden 2026

Fiona Neugart gewinnt den ersten Preis

Bereits zum 8. Mal fand im KWA Parkstift Hahnhof der Schreibwettbewerb Baden-Baden statt.

Baden-Baden, 28. Mai 2026

Kreativität verbindet Generationen

Bereits zum achten Mal hat das KWA Parkstift Hahnhof in Baden-Baden seinen Schreibwettbewerb für Schülerinnen und Schüler veranstaltet. Unter dem diesjährigen Motto „Das Geheimnis der Zeitkapsel“ waren Jugendliche eingeladen, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und eigene Geschichten zu verfassen.

Das Thema nahm Bezug auf das 50-jährige Jubiläum des KWA Parkstifts Hahnhof und inspirierte die Teilnehmenden zu ganz unterschiedlichen Beiträgen – von spannenden und emotionalen Geschichten bis hin zu romantischen und kriminalistischen Erzählungen. Insgesamt beteiligten sich Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 19 Jahren aus vier Baden-Badener Gymnasien.

Bei der feierlichen Preisverleihung im Festsaal wurde deutlich, worum es bei diesem besonderen Projekt geht: den Austausch zwischen den Generationen zu fördern und jungen Menschen Raum für Kreativität zu geben. „Wie ticken die Jungen? Was denken sie, was bewegt sie?“, diese Fragen von Bewohnerinnen und Bewohnern waren einst Ausgangspunkt für einen Wettbewerb, der inzwischen zu einer festen Tradition im KWA Parkstift Hahnhof geworden ist.

Die prominent besetzte Fachjury, bestehend aus Tanja Eger und Josua Strauß (Buchhandlung Eulennest), Ilka Hamer (Stadtbibliothek Baden-Baden) und Katrin Zipse (Autorin und Redakteurin) sowie die aus Friederike Fecht und Ruth Leis bestehende Bewohnerjury würdigten die hohe Qualität und Vielfalt der eingereichten Texte.

Impressionen von der Preisverleihung

Gabriele Grader (Stiftsdirektorin KWA Parkstift Hahnhof), Josua Straß (Juror), Alexander Paitschadse (Bewohnerpreis), Frido Fischer (3. Platz), Tanja Eger (Jurorin), Ruth Leis und Friederike Fecht (Bewohnerjury), Fiona Neugart (1. Platz) und Anna Salem (2. Platz).
Der Drittplatzierte Frido Fischer eingerahmt von Jurorin Tanja Eger und Stiftsdirektorin Gabriele Grader.
Fiona Neugart überzeugte die Jury mit ihrer Geschichte "Wahrheit ist vergänglich" und holte den Sieg beim 8. Schreibwettbewerb Baden-Baden.
Stifsdirektorin Gabriele Grader (Mitte) dankte den anwesenden Mitgliedern der Jury mit einem Blumenstrauß: Josua Straß, Tanja Eger, Ruth Leis, Friederike Fecht (von links nach rechts)
2025 hatte sie den dritten Preis gewonnen, diesmal ging Anna Salem mit dem zweiten Platz nach Hause.
Gewann den Bewohnerpreis: Alexander Paitschadse

Der mit 300 € dotierte erste Preis ging an Fiona Neugart vom Pädagogium Baden-Baden für ihre Geschichte „Wahrheit ist vergänglich“. In ihrer von Josua Strauß gehaltenen Laudatio hob Jurorin Ilka Hamer insbesondere die „sprachlich mitreißende“ Erzählweise hervor, die „ohne großes Drumherum gut auf den Punkt gebracht“ sei. Auch die bildhaften Metaphern und die intensive Atmosphäre der Geschichte beeindruckten die Jury nachhaltig.

Den zweiten Preis (250 €) erhielt Anna Salem vom Gymnasium Hohenbaden für „Der Frühling 1976“, der dritte Preis (200 €) ging an Frido Fischer vom Markgraf-Ludwig-Gymnasium für „Späte Rache“. Alle drei Preisträger konnten sich außerdem über jeweils 100 € für die Klassenkasse freuen.

Mit dem Bewohnerpreis (150 €) wurde Alexander Paitschadse vom Markgraf-Ludwig-Gymnasium für seinen Beitrag „Alles begann im Jahr 1976“ ausgezeichnet. Die Bewohnerjury würdigte insbesondere die „phantasievolle Erzählung“ und die „ausdrucksstarke Sprache“ des jungen Autors. Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury davon, wie die Geschichte Menschen und Erinnerungen über verschiedene Zeiten hinweg miteinander verbindet.

Der Schreibwettbewerb zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie bereichernd Begegnungen zwischen Jung und Alt sein können – getragen von Freude, Wertschätzung und Gemeinschaft. Im Anschluss an die Preisverleihung nutzten Gäste, Teilnehmende und Bewohnerinnen und Bewohner die Gelegenheit zum persönlichen Austausch im Café-Restaurant des Hauses. 

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