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KWA in Bewegung

Neujahrsempfang mit Kabarettistin Christine Eixenberger und Karikaturen von Poll.

Unterhaching, 15. Januar 2019. – Mit Highlights aus ihrem Programm „Fingerspitzenlösung“ war die Schauspielerin und Kabarettistin Christine Eixenberger der Höhepunkt des Neujahrsempfangs in der KWA Hauptverwaltung. Als zweiten Künstler hieß der KWA Vorstand Peter Ohrenschall willkommen, der unter dem Pseudonym „Poll“ seit Jahrzehnten vielen SZ-Lesern als Karikaturist bekannt ist. Er nahm und nimmt vor allem die politischen Zeitumstände aufs Korn – beispielsweise den Brexit. Ohrenschall zeigt neue Karikaturen regelmäßig im KWA Stift am Parksee. Eine Auswahl seiner Werke hatte er mitgebracht. Als weitere Gäste konnten die KWA Vorstände Horst Schmieder und Dr. Stefan Arend unter anderem die Landtagsabgeordnete Claudia Köhler und die Münchner Stadträtin Anja Burkhardt begrüßen, sowie Dr. Christine Helming, die als 3. Bürgermeisterin von Unterhaching Rathaus-Chef Wolfgang Panzer vertrat.

KWA in Bewegung: mit Sportangeboten und mit Veränderungen

KWA Vorstand Dr. Stefan ArendKWA Vorstand Dr. Stefan Arend ließ das vergangene Jahr Revue passieren und kam zur Erkenntnis: KWA ist in Bewegung. Im wortwörtlichen Sinn beispielsweise mit dem Projekt „bestform“ im KWA Stift Rupertihof in Rottach-Egern. Unter der Leitung von Professor Martin Halle von der Technischen Universität München, mit Förderung durch die Beisheim Stiftung, konnte im Wohnstift ein Fitnesscenter eingerichtet werden, das sich an den Bedürfnissen von Seniorinnen und Senioren ausrichtet. Die Geräte sind auch mit Rollstuhl zugänglich. Seitdem können die Bewohnerinnen und Bewohner des KWA Wohnstifts unter fachkundiger Anleitung entsprechend ihren körperlichen Möglichkeiten trainieren und verbessern damit ihre Beweglichkeit, ihre Koordinationsfähigkeit, ihre Fitness, ihre Kraft. Von dieser wissenschaftlich begleiteten Studie werde nicht nur KWA, sondern die ganze Branche und die Gesellschaft viel über Hochaltrigkeit lernen können, ist sich der KWA Vorstand sicher.

Auch in allen anderen KWA Einrichtungen gibt es verschiedene Bewegungsangebote. Und in der KWA Hauptverwaltung, so Arend, trafen sich im vergangenen Jahr einmal pro Woche Mitarbeiterinnen unter der Anleitung von Frank Thömmes oder einem seiner Mitarbeiter zu einer „Aktiven Pause“ mit Bewegungs- und Entspannungsübungen, die der Bewegungsarmut des Büroalltags und einseitigen Bewegungsmustern entgegenwirken.

Seit Jahresbeginn hat KWA ein neues Leitungsteam

„In Bewegung“ im übertragenen Sinn ist auch KWA als Konzern. So wurde beispielsweise ein umfangreiches Personalentwicklungsprogramm gestartet. Zudem hat sich das Leitungsteam von KWA verstärkt. Seit dem 1. Januar 2019 gehören vier Personen der Geschäftsleitung an: außer den beiden Vorständen – Horst Schmieder und Dr. Stefan Arend – der Geschäftsführer der KWA Service- und Betriebs GmbH, Thomas Schurr, und der langjährige KWA Hausleiter Manfred Zwick, nun als Prokurist. „Wir wollen damit – getreu dem Motto „in Bewegung“ - noch besser und schneller und vielleicht auch zielgerichteter die umfassenden, immer komplexer werdenden Aufgaben von KWA anpacken“, so Arend. Überdies hat der Vorstand im vergangenen Jahr gemeinsam mit Führungskräften und dem Aufsichtsrat eine „Strategie 2025“ entwickelt, als Grundlage für die künftige Arbeit.

Als Ausblick auf das Jahr 2019 verwies der Vorstand unter anderem auf das bevorstehende Jubiläum des ersten KWA Wohnstifts, das in München steht: Das KWA Georg-Brauchle-Haus am Ostpark wird 50.

Christine Eixenberger philosophierte über den Lifestyle und Kommunikation

Christine Eixenberger bei KWA in UnterhachingVom Motto „in Bewegung“ inspiriert zeigte sich auch die Kabarettistin Christine Eixenberger. Ihre Ausführungen waren begleitet von einem regelrechten Turnprogramm, mit geballten Fäusten, gestreckten Armen und Ausfallschritten, mal im Stehen, mal im Liegen, mal im Hocken. Stets verbunden mit der passenden Mimik, die von Stirnrunzeln über Entenschnute bis hin zur Schlauchbootlippe alles beinhaltete, was den verbalen Ausführungen diente.

Regelrecht „verhackstückt“ hat sie unter anderem Menschen, die in „Premiumregionen“ Zweitwohnungen haben, eine Drittwohnung dann in St. Moritz, eine Viertwohnung in Castrop-Rauxel – da kam natürlich ein Lacher. Doch auch den aktuellen Lifestyle bedachte sie mit Kritik, insbesondere den Spruch „60 ist die neue 40“. „Wenn man so einem Mann dann die Schneeschaufel in die Hand drückt, hat er entweder Rücken oder er schreibt lieber ein Konzept zur Lösung des Problems“ – O-Ton Eixenberger.

In der Rolle einer Grundschullehrerin gab sie Einblicke in heutiges Familienleben: Wunschzettel werden in der WhatsApp-Familien-Gruppe verlinkt. Eltern überwachen ihre Kinder mit Smartphones oder Puppen, statt mit ihnen zu reden oder zu spielen.

Im Bewusstsein, dass KWA Seniorenwohnstifte trägt, philosophierte Eixenberger dann noch über ihre eigene Zukunft: „Meine Generation wird sich dann in einer Senioren-WG mit Alexa und Siri unterhalten und zum Schafkopfspielen als Vierten den Staubsaugerroboter dazunehmen.“ 

Sieglinde Hankele

 

 

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