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Griechenland in Bildern

Die Malgruppe des Unterhachinger KWA Wohnstifts widmete sich diesen Sommer unter der Leitung von Dr. Barbara M. Winter dem Thema "Griechenland". Eine Ausstellung der Werke fand großen Anklang.

Unterhaching, im August 2018. – Wer seinen Urlaub dieses Jahr nicht in Griechenland verbringen konnte, hatte im KWA Stift am Parksee die Möglichkeit, zumindest seine Gedanken in dieses wunderschöne Land zu schicken: inspiriert von Bildern der Malgruppe SilberBUNT. Die Malerinnen Mechthild Bauer, Maria Bradt, Anneliese Gugelmeier, Erika Seidl und Helga Vogl zeigten im Rahmen einer Kunstausstellung ihre Werke zum Thema "Griechenland". Die Leiterin der Malgruppe, Dr. Barbara M. Winter, eröffnete die Ausstellung mit Gedanken über „ihr“ Griechenland. 

Die Kunsthistorikerin ist zwar gebürtige Münchnerin, sieht Griechenland jedoch als ihre zweite Heimat. Dort haben nicht nur Urahnen von ihr gelebt, sondern auch sie selbst hat viel Lebenszeit in Griechenland verbracht und dabei Land und Menschen lieben gelernt. Das war deutlich zu spüren, als sie in ihrer Rede beschrieb, wie in diesem Sehnsuchtsland noch heute Taufen, Hochzeiten und andere Feste gefeiert werden, mit Bräuchen, Riten und Symbolen. 

Die Kultur lerne man am besten durch die griechischen Tänze kennen. „Alle, egal ob alt oder jung, tanzen gerne, meist in Gruppen und im Kreis“, so Barbara M. Winter. „Tanzend zelebrieren sie ihre Heimatliebe und ihre Tradition. Ein Tuch, das der Vortänzer in der Hand hält, symbolisiert das Band, das alle und alles zusammenhält.“ Die Musiker spielen bei den Festen und Feiern oft noch auf alten, handgefertigten Instrumenten. Von Dorf zu Dorf, von Landschaft zu Landschaft seien die Tänze verschieden.

Doch die Rednerin ging auch auf den Alltag ein. Auf Kreta „tragen noch heute die alten Männer mit Stolz ihre hohen Lederstiefel, Kniehosen und die gehäkelten, schwarzen, mit Quasten geschmückten Tücher“, berichtet Barbara M. Winter. Die Stiefel schützen beim Hüten vor Dornen und Schlangenbissen, geben außerdem guten Halt. Ins Staunen kam so mancher Gast der Vernissage, als die Malgruppenleiterin erklärte: „Im Norden Griechenlands gibt es Landschaften die nur die wenigsten Urlauber kennen. Hier sieht es fast aus wie bei uns in Bayern: hohe Berge, dunkle Tannenwälder, Almwiesen mit weidenden Kühen und Häuser mit Holzbalkonen. Die Winter sind lang und kalt und es gibt, in einer Höhe von bis zu 2.000 Metern, reichlich Schnee.“

Die Vernissage wurde eingerahmt mit griechischen Melodien, präsentiert vom Duo „Fast Line“, mit Silvia Szekely an der Geige und Ulrich M. Baur an der Gitarre. Angestoßen wurde – wie sollte es anders sein – mit griechischem Wein.

 


Bild: Helga Vogel. - Dieses Werk zeigt die Uniform der Efzonen, der ehemaligen königlichen Leibgarde, die heute vor dem Parlamentsgebäude, am Grab des unbekannten Soldaten Wache halten. Dr. Barbara M. Winter berichtete bei der Vernissage, dass die 400 Falten des weißen Rockes für die Jahre der Osmanischen Unterjochung stehen. Die bestickte Weste heißt "Fremeli", die Schnabelschuhe mit großer schwarzer Quast sind "Tsarouchia". 

 


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