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Fast ein ganzes Berufsleben im KWA Wohnstift

Motiviert wie in der ersten Stunde, loyal wie man es nur sein kann und stets souverän in ihrer täglichen Arbeit: So sind sie, die langjährigen Mitarbeiterinnen des KWA Parkstifts St. Ulrich in Bad Krozingen, die sich hier vorstellen. Alle drei fingen an, als das Wohnstift noch jung war. Sie haben es quasi mit großgezogen.

Bad Krozingen, im Frühjahr 2018.

Margot Bausch. „Der 30. Mai 1978 war mein erster Arbeitstag im Parkstift. Ich fing in der Reinigung an. Da war ich gerade 21 und Mama einer 1-jährigen Tochter. Ich habe dann so ziemlich alle Tätigkeiten ausgeübt, die zur Hauswirtschaft gehören. Mit dem Schulbeginn meiner Tochter bin ich an die Rezeption gewechselt und da bin ich bis heute sehr gerne, weil die Arbeit abwechslungsreich ist. Eine besondere Erfahrung: 1994 durfte ich – als Ersatz für die erkrankte Reiseleiterin – eine 25-köpfige Gruppe aus Stiftsbewohnern und anderen Bad Krozinger Bürgern auf einer Fahrt in unsere Partnerstadt Gréoux-les-Bain begleiten. Was ich mir in all den Jahren immer erhalten habe ist die Freude an der Arbeit. Und noch immer bin ich daran interessiert, Neues zu lernen. Meine Wünsche für die Zukunft: dass ich gesund bleibe und Zeit habe für meine Familie, insbesondere für die Enkel, sowie für Kurzreisen. Gerne möchte ich noch in Spanien einen weiteren Abschnitt des Jakobswegs gehen.“

KWA Servicemitarbeiterin Renate ZimmerRenate Zimmer. „Angefangen im Parkstift hab ich mit 17, im August 1979. Zunächst war ich als Etagenhilfe angestellt, habe Essen ausgegeben und für die Bewohner die Wohnräume gereinigt. Heute arbeite ich als Servicekraft im Bistro. Ich schätze es sehr, dass ich viele unterschiedliche Aufgaben ausführen kann und finde es wundervoll, dass ich mit so vielen verschiedenen Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenarbeiten kann. Die freundliche Atmosphäre in unserem Haus, die netten Kollegen und die dankbaren Bewohner machen die Arbeit sehr angenehm. S’isch einfach schö, wenn ma‘ Spaß an de‘ Arbeit het. Beruflich wie privat organisiere ich jedes Jahr zwei große Events: die Fastnachtsveranstaltung und das Oktoberfest. In der von mir und Freunden gegründeten Narrenzunft ‚Rebgnomen e. V.‘ bin ich in meiner Freizeit sehr engagiert. Zeit zum Abschalten finde ich in der Familie, zu der auch schon Enkel gehören.“

Gisela Sommer. „Am 1. August 1988 begann ich als gelernte Krankenschwester im Parkstift auf der Pflegestation. Nach einer 4-wöchigen Einarbeitungszeit wechselte ich in die ambulante Pflege. Da bin ich noch heute tätig. Das selbstständige Arbeiten und das Vertrauen, das mir die Bewohner entgegenbrachten, haben immer für Freude an der Arbeit gesorgt und mir die Bestätigung gegeben, dass ich mich für die richtige Tätigkeit entschieden hatte. Nun bin ich im Ruhestand und versehe als geringfügig Beschäftigte immer noch ab und zu meinen Dienst: weil mir der Umgang mit den Bewohnern immer noch Freude macht und mir das schöne Gefühl gibt, noch dazuzugehören. Ehrenamtlich begleite ich Bewohner bei Busfahrten und Festen. Ich hoffe, dies noch einige Zeit tun zu können. Natürlich freue ich mich auch, dass ich jetzt mehr Zeit habe für meine drei Enkelkinder. Außerdem lese ich gerne und unternehme auch gerne kleinere Radtouren – neuerdings mit einem E-Bike.“

 


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