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50 Jahre KWA Kuratorium Wohnen im Alter
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Die KWA Klinik Stift Rottal: ein medizinisch therapeutisches Aushängeschild

50-Jahre-KWA-Feier in Bad Griesbach - Professor Dr. Hans Förstl als Festredner - Ansprachen von KWA Vorstand Dr. Stefan Arend und Verwaltungsleiter Michael Hisch - Grußworte vom Landtagsabgeordneten Walter Taubenender und von Bad Griesbachs Erstem Bürgermeister Jürgen Fundke

Bad Griesbach, 5. Oktober 2016. - „50 Jahre mögen einem in dieser schnelllebigen Zeit vermeintlich lange vorkommen“, so Michael Hisch in seiner Ansprache beim Festabend in Bad Griesbach anlässlich des 50-jährigen Bestehens von KWA. „Und dennoch: Wenn wir selbst reflektieren, vergeht die Zeit wie im Flug. Was ist denn heutzutage schon eine Woche?“ Umso wichtiger ist es für den Verwaltungsleiter des KWA Stifts Rottal, stets neugierig und offen für Neues zu sein. „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ ist das Unternehmensmotto zum Jubiläumsjahr. Den Teams des Pflegestifts und der Klinik ist es aus der Sicht von Michael Hisch gelungen, „ein ordentliches Teil am Ganzen zu sein und das Ganze erstrahlen zu lassen.“

Neben den beiden KWA Vorständen Horst Schmieder und Dr. Stefan Arend, Chefarzt Dr. Christoph Garner und seinem Ärzteteam sowie Mitarbeitern seines Hauses konnte Michael Hisch zahlreiche Gäste begrüßen, unter anderem: Pastoralreferent Sebastian Friedelsperger, den Landtagsabgeordneten Walter Taubenender, den Ersten Bürgermeister der Stadt Griesbach Jürgen Fundke und seinen Stellvertreter Georg Greil, die stellvertretende Landrätin Gerlinde Kaupa, Bezirksrätin Cornelia Wasner-Sommer, sowie auch Kooperations- und Geschäftspartner und – nicht zuletzt – befreundete Ärzte. Als Festredner stellte der Gastgeber den renommierten Münchner Neurologen und Psychiater Professor Dr. Hans Förstl vor.  

Als erster Gratulant trat der Landtagsabgeordnete Walter Taubenender ans Rednerpult und befand: „Das KWA Stift Rottal ist eine herausragende Einrichtung in der Region und trägt dazu bei, dass der Landkreis Passau als Gesundheitsregion Plus geführt wird.“ Das Alter nehme keine Rücksicht auf Lebensumstände, Krankheit und Gebrechlichkeiten, so Taubenender, „deshalb ist es beruhigend, dass es Unternehmen wie Kuratorium Wohnen im Alter gibt.“  Senioren finden hier ein Zuhause und Geborgenheit, beste Therapiemöglichkeiten und eine hervorragende Pflege und Betreuung. Dabei sei KWA in den vergangenen Jahrzehnten nicht älter geworden. Ganz im Gegenteil: Die Branche muss mit der Zeit gehen. Das habe KWA seit jeher verstanden.

Für Bad Griesbach ist das KWA Stift Rottal laut Bürgermeister Fundke ein Aushängeschild

Der Erste Bürgermeister der Stadt Bad Griesbach Jürgen Fundke zeigte sich erfreut, dass die Festivitäten nicht abreißen. Erst vor Kurzem wurden die neuen Schulräume der Bad Griesbacher KWA Altenpflegeschule eingeweiht: im Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth. Das KWA Stift Rottal ist laut Fundke über die vergangenen Jahrzehnte zu einem „medizinisch-therapeutischen Aushängeschild“ für die Stadt geworden. Das umfassende Therapieangebot der Klinik, die nun schon beinahe 25 Jahre besteht, sei ein Alleinstellungsmerkmal bei der Behandlung von neurologischen Erkrankungen. Eine Besonderheit sei auch, dass auf der Grundlage ganzheitlicher Medizin behandelt wird und dabei das ganze Spektrum bekannter Heilmethoden genutzt wird. „Das Ärzteteam um Chefarzt Dr. Christoph Garner hat sich damit national und international höchste Anerkennung erarbeitet“, so Fundke.

KWA dankte der Bürgermeister dafür, dass das Unternehmen seit vielen Jahren in den Standort investiert und vorhat, es auch weiterhin zu tun – und auch dafür, dass KWA vielen Bürgern der Stadt einen Arbeitsplatz bietet. Dem Verwaltungsleiter Michael Hisch bescheinigte Fundke, dass er es geschafft hat, die Einrichtung einerseits modern in die Zukunft zu steuern, andererseits Traditionen zu bewahren und das Haus gesellschaftlich in der Stadt zu verankern.

Dr. Stefan Arend: Der ganzheitliche Ansatz trägt zum Erfolg der KWA Klinik Stift Rottal bei

KWA Vorstand Dr. Stefan Arend stellte das Unternehmen vor: Es betreibt heute 14 Wohn- und 2 Pflegestifte für Senioren sowie drei Wohnanlagen für betreutes Wohnen, mit insgesamt rund 3.000 Bewohnern, zudem die Bad Griesbacher Reha-Klinik mit 85 Betten sowie ein Bildungszentrum mit etwa 450 Schülern. Insgesamt rund 2.500 Mitarbeiter sowie gut 1.000 KWA Clubmitglieder sind KWA verbunden. Den Bewohnern und Patienten des KWA Stifts Rottal dankte Arend, auch im Namen seines Vorstandskollegen Horst Schmieder, für das Vertrauen, den Mitarbeitern für ihre Leistungen und ihr Engagement, den Nachbarn, der Gemeinde, den Kirchengemeinden, den Vereinen sowie den Freunden des Hauses für die vielfältige Unterstützung und das gute Miteinander. „Wir freuen uns daher, dass wir die Weichen für einen Erweiterungsbau stellen konnten und so unseren umfassenden Modernisierungskurs fortsetzen können“, fuhr der Vorstand fort. Und dann verriet er auch die Dimension: 6 Mio. Euro werden in den kommenden Jahren in einen Neubau investiert, weitere 2 Mio. Euro in Sanierungsmaßnahmen.

Die Klinik habe seit ihrem Bestehen in vielerlei Hinsicht – im Dienste der Patienten – Neuland beschritten. „Dieses System ist mir richtig bewusst geworden, als ich Herrn Dr. Garner zu unseren indischen Partnern begleiten durfte und dort eine leise Ahnung von holistic – also vom ganzheitlichen Ansatz – erfahren habe“, so Vorstand Arend. Diese Kombination und das damit verbundene Menschenbild sowie das unkonventionelle Herangehen an Herausforderungen machen seiner Einschätzung nach den Erfolg der KWA Rehaklinik erst möglich.

Prof. Dr. Hans Förstl: Das Gehirn hilft uns auf dem Weg durchs Leben

Festredner Professor Dr. Hans Förstl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Technischen Universität München, referierte zum Thema: Das menschliche Gehirn – eine Entdeckungsreise durch unsere Schaltzentrale. Nach Förstls Ansicht dient das Gehirn seit Adam und Eva zwei Zwecken: Zum einen brauchen wir es, um den Weg durchs Leben zu finden; zum anderen dazu, uns diesen Weg zu erleichtern, indem wir uns mit anderen verständigen. Im vorderen Teil des Gehirns wird laut Förstl vorausgedacht, der hintere hat tatsächlich mehr mit der Vergangenheit zu tun. Heute kann man jedem Bereich des Gehirns bestimmte Arbeitsschwerpunkte zuordnen. Wenn Nervenzellen – beispielsweise durch Krankheit – im „sozialen Gehirn“ verloren gehen, nimmt das soziale Empfinden stark ab.

Ein gesundes Gehirn zeigt freilich erstaunliche Fähigkeiten: Schon Babys sind in der Lage, die Mimik ihres Gegenübers zu imitieren: eine herausgestreckte Zunge, hochgezogene Augenbrauen, was auch immer. Dieses Resonanzphänomen ist auf sogenannte Spiegelneuronen zurückzuführen. Auch Erwachsene tragen sie natürlich noch in sich. Wenn sich unser Gegenüber den Arm reibt, sind wir geneigt, es nachzumachen. Doch die meisten Reaktionen unterdrücken wir aus Höflichkeit, entsprechend den anerzogenen Umgangsformen. Was unser Gehirn wirklich auszeichnet, sei die Fähigkeit, sich vieles vorstellen zu können. Das helfe uns, Fehler zu vermeiden.

Musik vom Blechbläserquartett der Ulrichsbläser Büchlberg und Kulinarisches aus der Stiftsküche

Ein Blechbläserquartett der Ulrichsbläser Büchlberg unter der Leitung von Josef Maderer zeigte, wozu menschliche Gehirne fähig sind: Auf Papier geschriebene Noten mit Hilfe von Atem, Lippen, Fingern und Instrumenten in Musik zu verwandeln und durch kaum wahrnehmbare Kommunikation zwischen den Musikern ein beeindruckendes Zusammenspiel zu erzeugen. Unter den dargebotenen Stücken: die „Wassermusik“ von Georg Friedrich Händel, die Rinaldo-Arie aus der Oper Xerxes, „Halleluja Drive“ von Chris Hazell und „Yellow Submarine“ von den Beatles.

Was im Programm als „Bayerisches Fingerfood-Buffet“ angekündigt war, bestach durch Optik und Geschmack. Was sich Küchenchef Christian Hennerbichler und sein Team dafür ausgedacht und zubereitet hatten? Beispielsweise: Herzhafte Waffel gefüllt mit mariniertem Ochsen, Asmonte mit schwarzen Nüssen, gebackenes Kalbsbries mit Erdäpfelsalat, Frühlingsrollen mit Rauchsaibling und Kaiserschmarrn mit Aprikosenröster. Mmh.

Weiter Bilder finden Sie in einem Album zur Feier.


Von links: Michael Hisch (Verwaltungsleiter im KWA Stift Rottal), Walter Taubenender (MdL), Horst Schmieder (KWA Vorstand), Dr. Ludwig Weber (Chefarzt), Cornelia Wasner-Sommer (Bezirksrätin), Dr. Werner Rink (Ärztlicher Direktor der Klinik St. Wolfgang), Gerlinde Kaupa (Stv. Landrätin), Dr. Stefan Arend (KWA Vorstand), Jürgen Fundke (Erster Bürgermeister von Bad Griesbach), Dr. Christoph Garner (Chefarzt der KWA Rehaklinik Stift Rottal), Prof. Dr. Hans Förstl (Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Technischen Universität München)


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