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50 Jahre KWA Kuratorium Wohnen im Alter
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Sommerfest mit Jung und Alt im Rupertihof

Feier zum 50sten Geburtstag von KWA Kuratorium Wohnen im Alter mit der „Haustischmusi Rottach“, einer Jugendgruppe des Trachtenvereins „Die Hirschbergler“, der Klarinettenklasse der Musikschule Tegernseer Tal und dem Jugendchor Schaftlach – Grußworte von KWA Vorstand Dr. Stefan Arend und vom KWA Mitbegründer Hermann Beckmann

Rottach-Egern, 28. Juli 2016. – Ein bisschen Pfirsich, ein bisschen Himbeer, ein bisschen Holunder, dazu Prosecco und ein Schuss Zwetschgenbrand, in streng geheimer Mischung, eiskalt serviert, wurde Bewohnern und Gästen des Rupertihofs zum Start ins Sommerfest gereicht. Diesen erfrischenden „KWA Cocktail“ hatte Mario Schimpf, ein Koch des Rupertihofs, eigens zum 50-jährigen Bestehen von KWA kreiert. Und die Küche blieb sommerlich: mit Erdbeeren  und Zwetschgen auf Kuchen, später dann mit Salaten und Gegrilltem. Für die Jugendlichen, die das Sommerfest  gestalteten, gab es Eiscreme.

Stiftsdirektorin Lisa Brandl-Thür nannte bei der Begrüßung gleich sechs Gründe für das Sommerfest: die 50-jährige Erfolgsgeschichte von KWA; das Miteinander von Jung und Alt; den anwesenden Mitbegründer und langjährigen Vorstand von KWA Hermann Beckmann; Gäste wie Bürgermeister Christian Köck und die anwesenden Vertreter beider Kirchen; die Rupertihof-Mitarbeiter, die dazu beitragen, dass das Aristoteles-Zitat „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ im Rupertihof Wirklichkeit ist; und den bereits beschriebenen KWA Cocktail. Zum Sommerfest-Motto "Jung und Alt miteinander" hatte der Rupertihof einen Fotowettbewerb ausgelobt. Vier Teilnehmerinnen überreichte Lisa Brandl-Thür als Dankeschön für ihr Engagement Geschenkkörbe. Engagement an anderer Stelle zeigten Stiftsbewohnerinnen im Stiftsgarten: Sie hatten einen Basar organisiert, verkauften Raritäten für einen guten Zweck.

KWA: "Mit Optimismus und Zuversicht in die nächsten 50 Jahre"

KWA Vorstand Dr. Stefan Arend brachte Grüße vom Unternehmenssitz aus Unterhaching mit und stieg in seine Rede mit einer Zitat-Variante ein: „Das Ganze ist mehr als die Summe der Wohnstifte.“ Neben 50 Jahren Weiterentwicklung der Wohnstiftsidee, habe KWA in dieser Zeit auch die Seniorenarbeit in Deutschland mitentwickelt, sei immer wieder Impulsgeber – so zum Beispiel auch bei „Palliative Care“ in der Altenpflege. „Hier im Rupertihof haben wir mit Frau Brandl-Thür eine ausgewiesene Expertin zu diesem Thema“, so Arend.

Und dann wandte er sich auch schon in Richtung Hermann Beckmann: „KWA mit Ihnen an der Spitze hat wirklich etwas ganz Neues für alte Menschen geschaffen. Eine Idee, die heute noch trägt, mit Wohnen, Service, diskreten Sorgestrukturen und kulturellen Angeboten.“ Das gute Miteinander mit der Kommune, den Kirchengemeinden und Geschäftspartnern sei erfreulich. Und so kam der KWA Vorstand zum Schluss: „Wir können mit Optimismus und Zuversicht in die nächsten 50 Jahre starten.“

Rottach-Egern: "Der schönste Vorort von München"

Hermann Beckmann plauderte ein wenig aus dem KWA Nähkästchen. Nach der Gründung des Vereins Münchner Altenwohnstift, der das Ziel hatte, für alte Menschen adäquaten Wohnraum zu schaffen, sei in einem Arbeitskreis zunächst über Kriterien für den Bau von Altenwohnstiften gesprochen worden. Als allerwichtigstes Kriterium wurde laut Beckmann ein guter Standort benannt. „Und da Rottach-Egern der schönste Vorort von München ist, bin ich zum Rottach-Egerner Bürgermeister gefahren und habe mich nach einem geeigneten Grundstück erkundigt.“ Tatsächlich habe er einen Tipp bekommen und sei dann auch gleich zum Juwelier Saller gefahren. Man wurde sich einig. Ende 1969 war die Baugenehmigung da, am 13. November 1970 wurde Richtfest gefeiert, am 26. November 1971 ging das Rottach-Egerner KWA Wohnstift in Betrieb: voll belegt.  

Traditionelles von der "Haustischmusi Rottach" und den "jungen Hirschberglern"

Das Motto des Sommerfests „Miteinander Jung und Alt“ war nicht zu übersehen:  Noch ehe es mit dem Sommerfest so richtig losging, zwischendurch, und dann auch zum Ausklang boten drei Teenager den – deutlich älteren – Stiftsbewohnern und Festgästen Volksmusik, wie sie seit eh und je im Tegernseer Tal gespielt wird – Florian Hampel am Kontrabass, Marinus Hampel an der Steirischen Harmonika, Magdalena Hagn an der Gitarre, alle drei natürlich in Tracht, so wie das bei Musikanten üblich ist. Wieso sie sich „Haustischmusi“ nennen, erklärte Stiftsdirektorin Lisa Brandl-Thür: Haustisch bedeutet so viel wie Stammtisch – und an so einem treffen sie sich zum gemeinsamen Musizieren.

Tradition wird hochgehalten im Tal, nicht zuletzt durch Trachtengruppen. Doch was es diesbezüglich beim Sommerfest zu sehen gab, war so schön, dass einige Fotoapparate fast nonstop klickten: Die Jüngsten der „Jungen Hirschbergler“ – in Tracht gekleidete Zweit- und Drittklässler – zeigten zunächst auf dem Pflaster des Atriums mit vier Paaren einen „Achter“ , später dann auf dem Holzboden im Café auch Plattler. Bravo! Ebenfalls ein Kompliment an die Mütter und Großmütter der jungen Damen: Ihre Aufgabe ist es, aus langem Haar durch flechten und stecken die Frisur zu zaubern, die für einen guten Sitz des Hutes sorgt. Elisabeth Oberlechner, eine der beiden Begleiterinnen der Jugendgruppe, verriet, dass sie für neu hinzukommende Mütter und Großmütter dazu extra Kurse abhalten.

Vielfältiges von der Musikschule Tegernseer Tal und vom Jugendchor Schaftlach

Klassik, Volksmusik, Jazz und Pop hatte die Klarinettenklasse der Musikschule Tegernseer Tal im Repertoire. Unter der Leitung von Reinhard Hausner zeigten die jungen Musikerinnen und Musiker beim Sommerkonzert im lichtdurchfluteten, kürzlich eingeweihten Anbau, der sonst für Tagesbetreuung genutzt wird, nicht nur Talent, sondern auch Leidenschaft und Hingabe.

Die Palette spannte sich von Mozarts kleiner Nachtmusik über einen Walzer von Schostakowski bis hin zu „Lemon Tree“ von Volker Hinkel und „Putt’in on the Ritz“ von Irving Berlin. Und auch das, was dazwischen lag, kam gut an. So zum Beispiel „Yesterday“  von John Lennon, „When I’m Sixty-Four“ von Paul Mc Cartney und Terry Gylkinsons „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ – bekannt durch die Dschungelbuch-Verfilmung.

Weiter ging es danach mit Musik unter freiem Himmel, im Atrium des Wohnstifts: Zwar ohne Instrumente, doch mit schönen Stimmen. Der Jugendchor Schaftlarn präsentierte hier unter der Leitung von Angela Schütz englisch- und deutschsprachige Stücke, viele rhythmisch und pfiffig, teils von Schnippen oder Klatschen begleitet. Egal ob „Singing all together“, „Hell strahlt die Sonne“, „Wade in the Water“, „This little Light“ oder „Mein kleiner grüner Kaktus“: Man merkte, „Jung“ hatte Spaß am Singen und „Alt“ am Zuhören.


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