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Talk in der Rosenau: Das hat er gut gemacht, der Uli!

Der neue Konstanzer Oberbürgermeister Ulrich Burchardt stellte sich den Fragen von Monique Würtz

Konstanz, 11.4.2013. 150 Gäste waren gekommen. Sie alle wollten ihn sehen und hören, wie sich „der Neue“ den Fragen von Monique Würtz stellen würde. Er, der Konstanzer Bub, der ehemalige Schüler des Suso-Gymnasiums, der „studierte Forst- und Landmann“, der anschließend eine Manager-Karriere in der Wirtschaft machte, später Unternehmen beriet. Wie würde er seinen mutigen Sprung in die Politik unserer Stadt, als echter Seiteneinsteiger, begründen?  

Wer wagt gewinnt. So hat er im letzten Herbst nicht nur die Wahl zum Oberbürgermeister in Konstanz gewonnen sondern mit seinem Buchbestseller  „Ausgegeizt“ auch einen Preis auf der Frankfurter Buchmesse „eingeheimst“. Ganz offensichtlich hat Ulrich Burchardt keine Angst vor der Herausforderung. So vertraut er auch auf seine Erfahrungen in der Wirtschaft, die er als „Pfunde“ in sein neues Amt mit einbringen will. Und er verweist darauf, dass heute viele Leistungen der Stadt nicht mehr ausschließlich in der städtischen Verwaltung, sondern in ausgegliederten Unternehmen, die nachprivatwirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt werden, entstehen.

Die Aufgabe, die ihm die Menschen in Konstanz übertragen hätten, 2000 Mitarbeiter in den Betrieben der Stadt und ihrer Verwaltung zu leiten, sei eine große und herausfordernde Aufgabe, der er sich nach sorgfältiger Abwägung jetzt stelle. Auf die Frage der Moderatorin, ob er denn schon „richtig angekommen“ sei im neuen Amt, räumt er entwaffnend ehrlich und mit einem Lächeln ein: „Nein, dazu ist die Zeit bisher noch viel zu kurz gewesen.“ Erst müsse mal das erste Jahr herum sein.

Als Monique Würtz  Herbert Schlecht, Stiftsdirektor des KWA Parkstift Rosenau, das Mikrofon für ein Schlusswort übergibt, erinnert dieser ihn an den letzten Satz des neuen Oberbürgermeisters in der Antrittsrede bei seiner Amtseinführung, ein Zitat von Platon: “Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg – aber einen sicheren zum Misserfolg:  ich meine den, es allen recht machen zu wollen!“ 300 Hände im Saal klatschen tosend Beifall! Natürlich trafen sich eine ganze Reihe von „Stammgästen“ aus Konstanz und der Schweiz zum inzwischen traditionellen „come together“, dem geselligen Beisammensein.

Gastbeitrag von Giselher Sommer

Lesen Sie hier den Bericht im Südkurier vom Samstag, 13. April 2013


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