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50 Jahre KWA Kuratorium Wohnen im Alter
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Krupp-Stiftung födert Gemeinschaftsprojekt der TU München und KWA

Entwicklung technischer Innovationen für den Pflegealltag - "Eingebettete Forschung" im KWA Luise-Kiesselbach-Haus

München, 25.06.2012. Dass das gemeinsame Projekt von KWA Kuratorium Wohnen im Alter (KWA) und dem Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizingerätetechnik (MiMed) der Technischen Universität München (TUM) zur Erforschung von Geräten und Verfahren für die Unterstützung von Senioren und Pflegekräften erfolgversprechend ist, beweist die finanzielle Unterstützung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Sie wird das Projekt über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 750.000 Euro fördern. „Wir freuen uns über diese Akzeptanz, denn unser Projekt ist wirklich einzigartig“, erklären KWA Vorstand Dr. Stefan Arend und Prof. Dr. Tim C. Lueth, Ordinarius des Lehrstuhls MiMed und Leiter des Projekts. „Schließlich führen wir unsere Forschungsarbeit zusammen mit Studenten direkt vor Ort in einem Münchner Pflegestift, dem KWA Luise-Kiesselbach-Haus, durch. Wir begleiten die Mitarbeiter bei unterschiedlichen Tätigkeiten, führen Gespräche mit allen Beteiligten – vom Bewohner bis zum Therapeuten, so Lüth. „Das ermöglicht einen differenzierteren Blick auf bestimmte Problematiken und auch die Lösungsansätze sind realistischer als bei rein theoretischen Forschungen.“

Bei dem Projekt, das unter dem Titel „Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen für Begleitung und Pflege – Embedded Research for Human Ageing“ läuft, geht es um die Untersuchung verschiedener Möglichkeiten zur Unterstützung einzelner Phasen im Pflegeprozess – sowohl für die Pflegemitarbeiter als auch für die Bewohner selbst. Als eines der ersten Instrumente ist ein Messsystem zur Feststellung von Alltagsaktivitäten angedacht, das zum Wohle der Bewohner die Mitarbeiter auf mögliche Risiken hinweisen soll. Eine zentrale Rolle wird aber auch das Thema Mobilität spielen. Zurzeit entsteht bereits eine Bachelor-Arbeit im KWA Luise-Kiesselbach-Haus über Dekubitus-Prophylaxe. Mit der großzügigen Unterstützung durch die Krupp-Stiftung sind nun weitere Forschungsarbeiten gesichert.


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