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50 Jahre KWA Kuratorium Wohnen im Alter
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Einge Mitarbeiter von KWA

KWA trotz Corona mit guter Unternehmensentwicklung

Manfred Matusza bleibt Vorsitzender des KWA-Aufsichtsrats

Unterhaching/München, 18. Juni 2021. – Bei der diesjährigen Hauptversammlung der gemeinnützigen Aktiengesellschaft KWA Kuratorium Wohnen im Alter stand turnusmäßig die Wahl des sechsköpfigen Aufsichtsrats an. 

Unternehmensberater Wolf-Dieter Krause gehörte dem Gremium seit 2005 an, stellte sich für dieses Ehrenamt aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung, wurde verabschiedet. Alle anderen bisherigen Aufsichtsmitglieder wurden wiedergewählt, zudem ein neues Mitglied. Dem KWA-Aufsichtsrat gehören nun an:

  • Oberbürgermeister a. D. Prof. Dr. Manfred Matusza,
  • Rechtsanwalt Prof. Dr. Ekkehart Meroth,
  • Landtagsabgeordnete Markus Blume, CSU Generalsekretär,
  • Geschäftsführer Joachim Limberger,
  • Hochschullehrer Prof. Dr. Roland Schmidt und
  • Unternehmensberater Dr. Axel Klopprogge.

Das Gremium bestimmte in seiner konstituierenden Sitzung Matusza erneut zum Vorsitzenden, als Stellvertreter wie schon bisher Meroth. In der vorangegangenen Hauptversammlung wurden die KWA Vorstände Horst Schmieder und Dr. Stefan Arend, der das Unternehmen zum Oktober 2020 verlassen hat, sowie der Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2020 von den KWA-Aktionären einstimmig entlastet. Schmieder hatte vorab über das abgelaufene Geschäftsjahr referiert, sich den Fragen von Aktionären gestellt. 

Im KWA Geschäftsbericht zum Geschäftsjahr 2020 wurden alle relevanten Geschäftszahlen veröffentlicht, zudem eine Einordung des Vorstands. Darin beschreibt Schmieder unter anderem den Umgang mit der Corona-Pandemie. Die Anzahl der Corona-Infektionen in den KWA-Einrichtungen sei insgesamt vergleichsweise niedrig gewesen. Dennoch ist die noch zum Jahresbeginn überaus positive Belegungsquote im Jahresverlauf gesunken: Zum einen aufgrund der Verunsicherung von Interessenten, zum anderen aufgrund der Beschränkungen, die Neuaufnahmen zeitweise fast unmöglich machten. 

Umsatzeinbußen der KWA Betriebs- und Servicegesellschaft sind vor allem auf lange Zeit geschlossene Betriebskantinen und Kindergärten zurückzuführen: So konnten KWA-Küchen deutlich weniger nach außen liefern als im Vorjahr. Da aufgrund der Minderauslastung die Kosten für Personal und Fremdleistungen jedoch insgesamt zurückgingen, zudem Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen nicht wie geplant durchgeführt werden konnten, verbesserte sich das operative Ergebnis des Konzerns im Vergleich zum Vorjahr um nahezu 50 % auf 10,6 Mio. Euro. 

Das Umsatzwachstum des Konzerns in Höhe von 2 % im Jahr 2020 ist vor allem das Resultat der höheren Kapazität an Reha-Plätzen am Klinikstandort Bad Griesbach. Die meisten anderen KWA Einrichtungen konnten den Umsatz zumindest halten, teils sogar ausbauen. Die Bilanzsumme blieb mit 238,3 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahreswert. 

Da KWA als gemeinnütziges Unternehmen keine Gewinne ausschüttet und die erwirtschafteten Erträge konsequent für Investitionen und die Rückführung von Verbindlichkeiten einsetzt, konnte die Eigenkapitalquote des Unternehmens in den vergangenen Jahren erheblich verbessert werden. Diese Entwicklung hat sich auch in 2020 fortgesetzt.


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