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Einge Mitarbeiter von KWA

Corona-Impfungen bei KWA

Mobile Impfteams dürfen nicht in allen Bundesländern in Wohnstiften impfen.

Unterhaching, 15. Januar 2021. – „Auch wenn das Infektionsgeschehen in KWA-Einrichtungen im Vergleich zur Weihnachtswoche zurückgegangen ist, kann sich keiner sicher sein, dass dies so bleibt“, sagt KWA-Vorstand Horst Schmieder. „Sicherheit erhalten wir erst, wenn Bewohner und Mitarbeiter geimpft sind."

Die Impfbereitschaft unter den Stiftsbewohnern ist groß. Das lässt den Vorstand und auch die Einrichtungsleiter aufatmen. Doch die mobilen Impfteams werden in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich eingesetzt. Und offensichtlich ist auch die Verfügbarkeit des Impfstoffs örtlich verschieden.

Bisher hat für 9 von 18 KWA-Einrichtungen der 1. Impfdurchgang stattgefunden, und zwar 

  • im KWA Parkstift St. Ulrich (BaWü)
    für Bewohner der stationären Pflege, nicht jedoch für Bewohner des Wohnstifts,
  • im KWA Stift Urbana im Stadtgarten (NRW)
    für Bewohner der stationären Pflege und für Bewohner des Wohnstifts,
  • im KWA Stift Rupertihof (BAY)
    für Bewohner des Wohnstifts (dort bietet KWA keine stationäre Pflege an),
  • im KWA Caroline Oetker Stift (NRW)
    für Bewohner des Wohnstifts (dort bietet KWA keine stationäre Pflege an),
  • im KWA Stift Rottal (BAY)
    für Bewohner der stationären Pflege,
  • im KWA Parkstift Aeskulap (HESSEN)
    für Bewohner der stationären Pflege und für Bewohner des Wohnstifts,
  • im KWA Stift am Parksee (BAY)
    für Bewohner des Wohnstifts (dort bietet KWA keine stationäre Pflege an),
  • im KWA Hanns-Seidel-Haus (BAY)
    für Bewohner der stationären Pflege und für Bewohner des Wohnstifts,
  • im KWA Stift Brunneck,
    für Bewohner des Wohnstifts (dort bietet KWA keine stationäre Pflege an).

Auch impfwillige Mitarbeiter dieser Einrichtungen konnten sich zum Teil impfen lassen. Für einige weitere KWA-Einrichtungen sind Impfaktionen bereits vereinbart – vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Impfstoff. 

Dass mancherorts hochaltrige Stiftsbewohner, die nicht in der stationären Pflege leben, sich in Impfzentren anmelden und dort gegen Corona impfen lassen müssen, sorgt für großes Unverständnis unter den Bewohnern und Angehörigen. „Kein Mensch versteht, dass beispielsweise 100 Stiftsbewohner einzeln Termine vereinbaren und zu Impfzentren fahren sollen, wenn es Impfärzte und -teams gibt, die erklären, dass sie in die Einrichtungen kommen würden, um in einem Zug eine Vielzahl Impfwilliger zu impfen", führt Horst Schmieder aus. „Da sollten einige Bundesländer ihre Impfstrategie noch überdenken.“

Kopfzerbrechen bereitet dem Vorstand die vergleichsweise niedrige Impfbereitschaft unter Mitarbeitern – sie liegt aktuell zwischen 30 und 70 Prozent, je nach Einrichtung. „Wir können keine Impfungen von Mitarbeitern verlangen“, betont Horst Schmieder. Es gibt in Einzelfällen ja auch medizinische Indikationen, die gegen eine Impfung sprechen. „Doch jeder Einzelne, der sich impfen lässt, trägt dazu bei, dass wir die Pandemie vielleicht schon im Spätsommer überwinden und wieder ein freieres Leben führen können als jetzt. Ich selbst werde mich so bald wie möglich impfen lassen.“


Einer der ersten KWA-Stiftsbewohner, die geimpft wurden: an Silvester in Bottrop.
Foto: KWA / Martina Lenz


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