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Donau-Flußkreuzfahrt mit KWA Reisen - Impressionen von Teilnehmerinnen

8-tägige KWA Reise im Juli 2015. Mit der MS Amadeus Royal auf der Donau nach Budapest. Impressionen der vier Teilnehmerinnen aus dem KWA Stift im Hohenzollernpark.

Nach angenehmer Fahrt auf der Donau, durch eine Reihe von Schleusen, vorbei an bewaldeten Anhöhen unsere erste Station: Wien. Die Stadtrundfahrt begeisterte auch bei 37 Grad im Schatten: Staatsoper, Museumsquartier, Parlament und Hofburg. Nach dem Hundertwasserhaus gönnten wir uns Eiskaffee im „Sacher“. Abends dann eine tolle Aussicht vom Kahlenberg auf Stadt und Weinberge, und eine tolle Stimmung beim Heurigen im Weindorf Neustift. Vier Tage später Anlegen in Nußdorf und eine Führung durch die Prunkräume von Schloß Schönbrunn. Abends im „Kursalon“ ein Orchesterprogramm, das uns in die Wiener Musikwelt eintauchen ließ.                         

Die nächste Station unserer Kreuzfahrt war Bratislava. Viertürmig grüßte die weiße, frisch restaurierte Burg mit den roten Dächern zu uns herüber. Ihr barockes Aussehen verdankt sie Kaiserin Maria Theresia, die sie zu ihrer ungarischen Residenz erhob. In den alten Gassen fanden wir prachtvolle Häuser und Paläste. In einem der schönsten, dem Primatialpalais, befindet sich heute die Stadtverwaltung und der Sitz des Oberbürgermeisters. Welche Rolle Bratislava in der Geschichte gespielt hat, zeigt der Martinsdom: Jahrhundertelang wurden hier die ungarischen Könige gekrönt. In der Altstadt stießen wir übrigens auf lustige Bronzefiguren, darunter ein napoleonischer Soldat.

Als nächstes legte unser Schiff in Budapest an. Nach einer Stadtrundfahrt zum Heldenplatz ging es zum Széchenyi Bad, einem der größten Thermalbäder Europas. Auch die traditionsreiche Konditorei „Gerbeaud“ stand auf dem Programm sowie eine Besichtigung der Staatsoper, von Miklos Ybl im Neorenaissance-Stil erbaut. Sie wurde nach dem Wunsch des Kaisers kleiner als die Wiener Staatsoper, jedoch innen prächtig ausgestattet – zum Ärger des Kaisers. Ein Höhepunkt dann die abendliche Lichterfahrt auf der Donau: beide Ufer beleuchtet, imposant die Burg und die Matthiaskirche, in der Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth zum König und zur Königin Ungarns gekrönt wurden. Vorbei an der Fischerbastei und am von hunderten von Lichtern angestrahlten Parlamentsgebäude, von Imre Steindl im neugotischen Stil erbaut. Es gehört zum Weltkulturerbe und beherbergt seit dem Jahr 2000 die Krönungsjuwelen Ungarns.
                                
Neben den vielen angebotenen Ausflügen stand auch eine Puszta-Fahrt mit Besichtigung eines Gestüts auf dem Programm. So sahen wir eine rasante Reitvorstellung und bewunderten die Gelehrigkeit der Pferde, die auch für die Hofreitschule in Wien ausgebildet werden. Besonders beeindruckte das 900 Jahre alte Benediktinerstift Melk, die größte Klosteranlage des österreichischen Barocks. Durch behutsame Renovierung und perfekte moderne Präsentation gehört Stift Melk heute mit Recht zum UNESCO-Welterbe.

Was auch gefiel: die stressfreie An- und Abfahrt mit Bahn und Bus, das schöne Schiff mit sympathischer, engagierter Besatzung – alles bestens organisiert von Reiseleiterin Margret Rosenmüller und Reisebegleiterin Ingrid Schmidt. Eine Reise, die dem Alter perfekt angepasst war.
                                
Autorinnen: Elisabeth Böhm, Anne Marie Goerdeler, Brigitte Reikowski,  F. E. Falbe von Faber


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