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50 Jahre KWA Kuratorium Wohnen im Alter
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Jubiläum im Doppelpack bei KWA: 35 Jahre Stift Brunneck und 25 Jahre Hausleitung von Gisela Hüttis

Grußworte zum Festakt von KWA Vorstand Dr. Stefan Arend und vom Stiftsbeiratsvorsitzenden Günter Guttenberger

 

Ottobrunn, 12. Mai 2015. – „35. Geburtstag klingt zwar nicht gerade spektakulär“, räumte Stiftsdirektorin Gisela Hüttis im Rahmen der Begrüßung zum Festakt ein, „aber wenn ich den Hausgeburtstag umrechne in Menschenjahre, würde ich mal zwei rechnen, und dann ist das schon ein respektables Alter.“ Es sei gut, ab und zu innezuhalten und dankbar zu sein für das, was man geschaffen und erreicht hat. Das Ritual bei KWA, jeden fünften Hausgeburtstag zu feiern, mag die Hausleiterin. 

Das KWA Stift Brunneck in der Cramer-Klett-Straße konnte 1980 seine ersten Bewohner aufnehmen, als zweites Ottobrunner Wohnstift des Unternehmens – 10 Jahre nach der Eröffnung des Hanns-Seidel-Hauses in der Ottostraße.

KWA Vorstand Dr. Stefan Arend machte in seiner Ansprache darauf aufmerksam, dass nicht nur 35 Jahre Stift Brunneck gefeiert werden, sondern auch 25 Jahre Tätigkeit von Gisela Hüttis bei KWA. „Sie ist seit einem Vierteljahrhundert verantwortlich für diese Einrichtung, ist leitende Mitarbeiterin von Kuratorium Wohnen im Alter.“ Dazu gratulierte er mit einem Blumenstrauß. Der 12. Mai sei als internationaler Tag der Pflege ein schönes Datum für die Feier, schließlich feiere man 35 Jahre Arbeit für Senioren.

Die Einladungskarte zum Festakt zeigt eine Holzscheibe mit Jahresringen. Dazu Arend: „In den 35 Jahren ist aus der kleinen Pflanze ein guter, kräftiger und starker Stamm geworden, der sich wunderbar hier in die Kommune eingebracht und Aufgaben übernommen hat, die weit über das hinaus gehen, was sonst in einer Einrichtung passiert.“ Arend dankte Hüttis und ihrem Team für die „meisterliche Leistung“, den Bewohnern für das Vertrauen. Im Hinblick auf die nächsten Jahre ist sich der Vorstand sicher: „Es wird besonders darauf ankommen, das gute Verhältnis zu den Kommunen, zu der Nachbarschaft, zu den Menschen rings herum weiter zu pflegen und auszubauen. Wir brauchen einander.“ 

Der Vorsitzende des Stiftsbeirats Günter Guttenberger, zitierte das Ziel des Vereins Münchner Altenwohnstift, aus dem KWA Kuratorium Wohnen im Alter hervorging: „Alten Menschen neuen Wohnraum zu schaffen und ihnen damit ein adäquates Zuhause zu geben.“ Das sei ein wesentlicher Punkt. Und das sei in den vergangenen 35 Jahren der Fall gewesen. Er dankte den Mitarbeitern für ihr großes Engagement: „Menschen, die mit Hingabe, Liebe, Pflichtbewusstsein und Aufopferungsbereitschaft Tag und Nacht, jahrein, jahraus, an Wochenenden auch, die Arbeit geleistet haben, damit wir Bewohner hier ein schönes Zuhause haben.“

Die Wohnung, das Angebot, das Ambiente und die Mitbewohner seien bei der Entscheidung für eine Einrichtung wichtig. Er persönlich habe auch geschaut, wo das Stift gelegen ist. Dem anwesenden Hermann Beckmann, der vor 35 Jahren mit entschieden hat, die Immobilie am Brunneck zu kaufen, rief er zu: „Herr Beckmann, das war ein schlauer Zug. Das Stift liegt genau an der Schnittstelle zwischen den zwei Wohngemeinden Ottobrunn und Neubiberg.“ Die bisherigen Bürgermeister und Gemeinderäte beider Kommunen sind laut Guttenberger immer bestrebt gewesen, Senioren ein entsprechendes Gewicht zu geben. In beiden Gemeinden gibt es Freizeitprogramme für Senioren. Guttenberger betonte: „Wir genießen das.“ Zudem sei die Infrastruktur gut, es gebe in beiden Orten alles für den täglichen Bedarf sowie eine gute medizinische Versorgung, Hausärzte, Fachärzte, Physiotherapie.

Guttenberger schätzt auch die Aufgeschlossenheit der Bürger und die positive Stimmung, insbesondere jedoch ihr ehrenamtliches Engagement: „Es vergeht kein Tag, an dem nicht ein Ehrenamtlicher kommt, um einen Bewohner zu besuchen, um mit ihm spazieren zu gehen oder, um ihm beim Einkaufen zu helfen.“ Auch das Wirken der katholischen und der evangelischen Kirche im Haus würdigte der Stiftsbeiratsvorsitzende: die Seelsorge, die Gottesdienste, die Bibelkreise. „In unserem Alter spielt die Seelsorge eine große Rolle, das kann man beobachten und spüren.“

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