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KWA Stift Rupertihof
Leben - so wie ich es will im KWA Stift Rupertihof

Lebensfreude pur – Tanzen verbindet

Einmal pro Woche, immer montags, finden sich tanzbegeisterte Menschen zwischen elf und 33 Jahren mit und ohne Behinderung zusammen, um sich eineinhalb Stunden gemeinsam zu bewegen und Spaß zu haben. Seit 2008 leitet Sandra Bobrik, studierte Heilpädagogin und Leiterin der Tagesbetreuung im KWA Stift Rupertihof, bei der Sportgemeinschaft SG Hausham ehrenamtlich eine Tanzgruppe für Menschen mit und ohne Handicap.

Kennengelernt hat Bobrik das Training der Gruppe über ihren ehemaligen Arbeitgeber, die Lebenshilfe. Getanzt wird auf alles, was die Musik so zu bieten hat: Das können die Schlager der aktuellen Hitparade sein, aber auch Walzer, Schuhplattler oder Fußballlieder stehen auf dem Programm. Dabei orientiert sich die Choreografie an den Fähigkeiten der Tänzerinnen und Tänzer. Sie kann durchaus anspruchsvoll sein und wird mit den Teilnehmern zusammen macht, dabei werden behinderte und nicht behinderte Menschen gleichermaßen gefordert. Gerade Menschen mit Handicap, die sich manchmal im eigenen Körper „gefangen“ fühlen, erleben Tanzen oft als Befreiung und empfinden dabei eine tiefe Freude, berichtet Sandra Bobrik. Therapie und Lebensfreude lassen sich so auf spielerische Art und Weise verbinden.

Besonders stolz ist die Trainerin für Rehasport auf den Inklusionspreis des Bezirks Oberbayern. Diesen erhielt die Sportgemeinschaft Hausham 2016 für das besondere Engagement in der Sparte Handicap, und da gehört die Tanzgruppe maßgeblich dazu.

Das Motto von Sandra Bobrik für ihre Tanzgruppe lautet: „Jeder darf so sein, wie er ist, und seinen Platz in der Gruppe finden.“ Diese Freiheit und Kreativität finden in der Bewegung zur jeweiligen Musik ihren besonderen Ausdruck und erhalten durch die Choreografie Struktur. So bereite es große Freude, Menschen zu fördern, sagt Bobrik.

Erschienen in alternovum. Das KWA Journal | 1/2017
Autorin: Lisa Brandl-Thür


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