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Preisverleihung im KWA Georg-Brauchle-Haus

18. KWA-Schreibwettbewerb München 2026 - das sind die Siegerinnen und Sieger

Bereits zum 18. Mal fand der KWA-Schreibwettbewerb München statt.

Die Siegerinnen und Sieger des 18. KWA-Schreibwettbewerbs München zusammen mit der Jury und den Wettbewerbsleitern Susanne Schauer und Paul Bächer.

Die Siegerinnen und Sieger des 18. KWA-Schreibwettbewerbs München zusammen mit der Jury und den Wettbewerbsleitern Susanne Schauer und Paul Bächer.

München, 28. Mai 2026

18. Schreibwettbewerb München 2026: Junge Stimmen über Gemeinschaft und Zusammenhalt

Wie gelingt Zusammenhalt heute? Mit dieser Frage beschäftigte sich der 18. KWA-Schreibwettbewerb für Schülerinnen und Schüler in München unter dem Motto „Ich und Wir – wie geht Zusammenhalt heute?“. Anlass war das 60-jährige Firmenjubiläum von KWA: Seit sechs Jahrzehnten setzt KWA Impulse für Lebensqualität und Gemeinschaft im Alter – und wir wollten nun von jungen Menschen wissen, wie sie Gemeinschaft heute erleben.

Die Teilnehmenden näherten sich dem Thema in Essays aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: Familie, Freundschaft, Social Media, Identität und gesellschaftlicher Zusammenhalt standen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Frage, was Menschen heute noch verbindet.

Aus zahlreichen Einsendungen wählte die Jury die überzeugendsten Beiträge aus. Der Jury gehörten der Kieler Literaturwissenschaftler Michael Fischer, die Buchhändlerin Marianne Kudlek (Buchhandlung Kempter Ottobrunn) sowie die KWA-Bewohnerinnen Barbara Behne, Renate Schaab, Agnes Schmidt und Anne Oberg an.

In der Kategorie „6. bis 8. Klasse“ gewann Agota Szakatas vom Michaeli-Gymnasium mit ihrem Essay „Wie verändert Social Media unser Miteinander?“. Den zweiten Platz belegte Maja Kaufmann mit „Kein ich, kein ihr – sondern wir“, ebenfalls vom Michaeli-Gymnasium. Auf Platz drei folgte Lara Drton mit „Die Wandlung von Gemeinschaften durch Social Media“.

In der Kategorie „9. bis 12. Klasse“ überzeugte Maria Anna Salsa vom Michaeli-Gymnasium mit ihrem Essay „Gemeinschaft auf Identität bauen“. Den zweiten Platz erreichte Naik Vedanth vom Lisa-Meitner-Gymnasium mit „Robotische Romanzen und das verlorene Wir“, gefolgt von Sarah Blüml vom Gymnasium Neubiberg mit „Familie, Klassenkameraden, Internetfreude – was bedeutet Gemeinschaft heute?“.

Besonders beeindruckt zeigte sich Jurymitglied Marianne Kudlek vom Siegertext von Maria Anna Salsa:
„Der Gewinnertext hat mich von der ersten Zeile abgeholt und überzeugt. Ich mache mir zu jedem Text Notizen und hier steht ein großes ‚Wow‘ darüber.“ Besonders hob sie die originelle und persönliche Herangehensweise hervor. Der Essay beginne mit einer Szene rund um die gemeinsame Olivenernte in der Familie und verbinde diesen Ausgangspunkt mit Fragen nach Identität und gesellschaftlichem Zusammenhalt. „Maria Anna ist mit ihren 17 Jahren schriftstellerisch auf alle Fälle auf dem richtigen Weg“, so Kudlek.

Die Siegerbeiträge zeigen eindrucksvoll, wie intensiv sich junge Menschen mit gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen – und wie wichtig das Thema Gemeinschaft auch für die nächste Generation bleibt.

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