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Qigong: Atmend die Wolken zerteilen

In der Ruhe liegt die Kraft

Meditation, Konzentration und fließende Bewegung – all das vereint Qigong.

Bottrop, 17. September 2025

In China wird dieses Element von Tai-Chi seit über 2500 Jahren praktiziert und ist Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Das Qi steht für Lebenskraft oder Energie, das Gong für Arbeit. Das Prinzip: Beim Qigong werden langsam ausgeführte Bewegungen mit Übungen für eine gezielte Atmung kombiniert. Das Ziel: Körper und Seele in Gleichklang zu bringen. 

Im KWA Stift Urbana im Stadtgarten in Bottrop ist Qigong seit 15 Jahren jede Woche dienstags fester Bestandteil des Bewegungsangebots. Angeleitet von Heilpraktikerin, Tai-Chi- und Qigong-Lehrerin Ute Dybowski lassen meist mehr als ein Dutzend Teilnehmende eine Stunde lang ihre Energie fließen. So wird durch die bewusste tiefe Atmung das Zwerchfellmaximal bewegt, was die Lunge gut belüftet und alle Organe massiert. Diese werden stärker mit Blut und Sauerstoff versorgt, die Gelenke sanft bewegt und die Beweglichkeit gefördert.

Qigong unterstützt zudem die Konzentration, da beide Hirnhälften durch gegengleiche Übungen aktiviert werden. Besonders attraktiv sind diese ruhigen und ausgleichenden Körperübungen, da sie jederzeit, in jedem Alter, an jedem Ort und bei jeder Konstitution ohne großen Aufwand durchführbar sind. 

„Die Teilnehmer des Kurses sind alters- oder krankheitsbedingt unterschiedlich konstituiert und zeigen daher in ihren Bewegungen individuelle Möglichkeiten. Die Übungen können sitzend oder im Stand durchgeführt werden und erzielen so oder so eine schöne Wirkung“, erläutert Ute Dybowski. Zu ruhiger Musik leitet sie die langsamen Bewegungen an und erklärt: „Wir beginnen mit einfachen Aufwärmübungen, führen bekannte Qigong-Bewegungen durch und lösen diese zwischenzeitlich durch kleine Massageeinheiten ab.“ 

Die Bewegungsbilder tragen poetische Namen wie „Rudern auf dem See“ oder „Wolken zerteilen“ und richten die Aufmerksamkeit auf eine bewusstere Körperwahrnehmung und die Atmung. „Durch die Lenkung der Aufmerksamkeit auf das ‚Verwurzeln im Boden‘ fühle ich mich beim Laufen sicherer und freue mich sogar über wärmere Füße“, sagt eine Teilnehmerin. „Ich lasse nur ungern eine Stunde ausfallen, da ich nach dem Qigong auch tiefer und ruhiger schlafe.“

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