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Im Bayerischen Nationalmuseum in München

Kunst und Kultur sind kein Luxus sondern Notwendigkeit. Getreu diesem Motto besuchten Bewohner des KWA Luise-Kiesselbach-Hauses das Bayerische Nationalmuseum in München.

München, im April 2018. - Die Fahrt durch München zum Nationalmuseum brachte bei den Bewohnern alte und vertraute Orte wieder in Erinnerung. Die Senioren stellten gleichfalls fest, dass sich in der Stadt jede Menge verändert hat. Neue Gebäude, umgestaltete Plätze und vor allem - viel Verkehr.

Das Bayerische Nationalmuseum liegt an der Prinzregentenstraße. Auch hier hat sich im Lauf der Zeit einiges verändert. Der Platz vor dem Museum ist nun ein mit Bäumen und Grünflächen gestalteter würdiger Vorbereich des im 19. Jahrhundert entstandenen Baukomplexes. Zum Glück, schmunzelten die Ausflügler, ist das Gebäude noch das Alte geblieben.

Der Museumskomplex wurde im Auftrag von König Maximilian II. von Bayern 1894 nahe des Englischen Gartens erbaut. Der Münchner Architekt Gabriel Seidl gestaltete nach den königlichen Plänen die verschiedenen Teile des Gebäudes in unterschiedlichen Baustilen. Das Nationalmuseum gehörte seinerzeit zu den bedeutendsten und originellsten Museumsbauten. Auch heute noch beeindruckt es die Besucher nicht nur durch sein opulentes Äußeres, sondern vor allem durch die im Inneren aufwendige und an die jeweiligen Kunstepochen angepasste Gestaltung.

Die Stiftsbewohner legten den Fokus auf die Betrachtung barocker Kunstwerke. Als Barock wird die von ca. 1575 bis 1770 dauernde Epoche der europäischen Kunstgeschichte bezeichnet.

Über zwei großformatige und detailreiche Bilder des manieristischen Malers Peter Candid tauchten die Bewohner in die verspielten Formen und Darstellungen dieser farbenfrohen Epoche ein. 

Peter Candid war ein flämischer Maler, der seine Ausbildung an der Accademia delle Arti del Disegno in Florenz erhielt. Zu den Mitgliedern dieser Accademia gehörte u.a. auch der berühmte Bildhauer Michelangelo. Musikalische Kostproben von Antonio Vivaldi, einem Virtuosen dieser Epoche, umrahmten den Ausflug in das 16. Jahrhundert auf stimmungsvolle Weise. 

Ursula Sohmen


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