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„KWA ist bunt und international“

KWA Neujahrsempfang in der Hauptverwaltung in Unterhaching, unter den Gästen die Landtagsabgeordneten Kerstin Schreyer-Stäblein und Claudia Stamm

Unterhaching, 27. Januar 2015. – Die beiden KWA Vorstände Horst Schmieder und Dr. Stefan Arend konnten beim Neujahrsempfang in Unterhaching neben Mitarbeitern der Hauptverwaltung rund 100 Gäste begrüßen, unter ihnen die Landtagsabgeordneten Kerstin Schreyer-Stäblein und Claudia Stamm, KWA Aufsichtsrat Wolf-Dieter Krause, KWA Aktionäre, Hausleiter von KWA Wohn- und Pflegestiften, sowie KWA Betriebsrätinnen. Den unterhaltsamen Part des Abends bestritt der Solokünstler Stephan Zinner, Kabarettist und Musiker in Personalunion. Die Ansprache zum neuen Jahr hielt Vorstand Arend. Er ging auf fünf Punkte ein: das Pflegestärkungsgesetz, Technik in der Pflege, Altenpflegeausbildung, sanfte Küche und Internationalität.

Mit dem 1. Pflegestärkungsgesetz wurden zum 1. Januar 2015 unter anderem die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ausgeweitet. Darunter finden sich laut Arend tagesstrukturiende Maßnahmen, die es bei KWA schon seit Jahren gibt. KWA Hausleiter und verantwortliche Pflegefachkräfte setzen sich seit geraumer Zeit mit dem neuen Gesetz auseinander. Bei einem Intensivseminar werden Neuerungen noch einmal beleuchtet, sodass Bewohnern von KWA Häusern sowie Interessenten neue Möglichkeiten erklärt werden können.

„Das Thema Technik und Pflege treibt uns mächtig um!“ – ein Statement von Arend beim zweiten Punkt seiner Neujahrsansprache. Dass es tatsächlich so ist, unterstrich er mit einem Hinweis auf das 13. KWA Symposium. Am 11. Februar werden im KWA Georg-Brauchle-Haus in München Gerontologen und Pflegepraktiker unter dem Titel „Hightech in der Pflege“ darüber referieren und diskutieren, wie Technik dazu beitragen kann, dass Pflege human bleibt. Auch interessierte Laien sind dazu eingeladen. Auf www.kwa.de finden sich Kontaktdaten zur Anmeldung.

Im nächsten Punkt seiner Neujahrsansprache ging Arend auf Ausbildung ein. Die Überlegung von Entscheidungsträgern, die Ausbildung von Altenpflegern in einer generalistischen Pflegeausbildung aufgehen zu lassen, sei nicht nachvollziehbar. Spezielles, für die Altenpflege wichtiges Wissen, werde geopfert, obwohl es in einer Gesellschaft des langen Lebens unverzichtbar sei und andere Länder großes Interesse an der deutschen Altenpflege zeigen. Arend appellierte: „Vielleicht sehen Sie eine Möglichkeit uns zu unterstützen, die Altenpflegeausbildung zu erhalten!“

Das druckfrische KWA Rezeptbuch „Sanfte Küche“ präsentierte der KWA Vorstand sichtlich begeistert: „Das Team unserer Servicegesellschaft mit Geschäftsführer Thomas Schurr und Küchenleiter Georg Tragenkranz hat Rezepte entwickelt, die dazu beitragen, dass wir auch denen Genüsse anbieten können, die konventionell zubereitete Speisen nicht schlucken können.“ Für die optisch ansprechende Gestaltung der Publikation dankte Arend dem anwesenden Geschäftsführer der Grafikagentur Klare Linie Oliver Schmoldt.

„KWA ist bunt und international!“, Arends Einstieg zur Internationalität von KWA. In der KWA Klinik Stift Rottal gebe es neben arabischen Gästen und indischen Therapeuten auch Mitarbeiter aus Ungarn, der Ukraine und Lettland. Das zeige jedoch nur einen kleinen Ausschnitt. KWA Personalleiter Bruno Binner habe die Staatsangehörigkeit von KWA Mitarbeitern auswerten lassen. Das Ergebnis: Insgesamt wirken bei KWA 60 Nationen zusammen. Arends Fazit: „Vielleicht ist unsere Branche beispielgebend für das gelungene Miteinander verschiedener Kulturen. Was wir nicht brauchen sind Ressentiments!“

Auch der Künstler Stephan Zinner bewies Internationalität: Beispielsweise mit der Liedzeile „Es war sehr schön in Marokko“ und mit einem Seitenhieb auf die „Stierhatz“ in Pamblona. Sein Publikum eroberte er sich mit bayerischem Dialekt, jazzigen Gitarrenklängen und „einem Liadl mit Bewegung, mit Tanz-Move“ – den „Move“ führte er vor.

Nicht nur Schuhe und Hemd des Künstlers erinnerten an das Unikum Karl Valentin: Zinner bespiegelte – teils humoristisch, teils ironisch – vor allem den Alltag des kleinen Mannes: beispielsweise das Autofahren mit der Ehefrau als besserwisserischer Beifahrerin und Altherrenfußball mit vier Verletzten binnen zwanzig Minuten. Für seine Geschichte von einer Streckenbetreuerin des Münchner Stadtlaufs, die sich mit „Halt! Halt! Da kommen noch welche!“ auf sein Auto gelegt habe, erntete er genauso viele Lacher wie für die Beschreibung eines norddeutschen Touristen, der sich mit Trekking-Sandalen auf den Berg schicken ließ.

Besonders großen Beifall bekam Zinner jedoch für das Lied „Wir sind München“, mit dem er am Ego der Münchner kratzte. „Wir trinken Latte, macchiato ... essen Tramezzini, trinken Prosecci ... wir san die Schönsten, san die Besten, wir ham Klasse, wir ham Stil ... wir ham a Abo für die Oper, war’n aber leider no net da ... ja, wir san München.“

Ein Bilderalbum zum Neujahrsempfang finden Sie bei KWA auf Facebook.

Ausblick auf das 13. KWA Symposium, am 11. Februar 2015, im KWA Georg-Brauchle-Haus in München.

Infos zum Rezeptbuch "Sanfte Küche".

 

 


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