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Erfolgreicher Dialog der Generationen

Seit drei Jahren setzt das KWA Hanns-Seidel-Haus auf ein Miteinander von Jung und Alt

 

Ottobrunn, 21.11.2011. Was im Jahr 2008 als Idee geboren wurde, wird seit nunmehr über drei Jahren – erfolgreich – in die Tat umgesetzt: Die Bürgervereinigung Ottobrunn (BVO) wollte mit regelmäßigen Treffen den Kontakt zwischen Kindern und Jugendlichen mit Senioren der Gemeinde fördern. Als Christina Dittlein, Mitglied der BVO und Mitarbeiterin im KWA Hanns-Seidel-Haus, ihrer Chefin Ursula Cieslar von dem Projekt erzählte, war diese sofort Feuer und Flamme. Schließlich hatte sie bereits Mitte der 1990er Jahre begonnen, das Haus der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Stiftsdirektorin organisierte schon bald erste Besuche von Schulklassen und dem örtlichen Kindergarten. Und die Bewohner freuten sich jedes Mal über die kleinen und großen Besucher, um mit ihnen zu basteln, gemeinsam zu frühstücken oder über die Jugendzeit früher und heute zu diskutieren. Doch die Treffen finden heute nicht mehr nur im Wohnstift statt. Genauso gerne gehen die Senioren zum Vorlesen in die Kindergärten oder nehmen an einer Schulstunde teil. Da kann es dann schon mal vorkommen, dass im Informatikunterricht auch ein paar ältere interessierte „Schüler“ in der Klasse sitzen. 

Aus den sporadischen Besuchen sind inzwischen regelmäßige Treffen und Aktionen geworden: vom jährlichen Osteiersuchen im Garten des Hanns-Seidel-Hauses über Bastel- und Spielenachmittage bis hin zu Diskussionsrunden. „Es gibt bereits erste feste Kooperationen – zum Beispiel mit dem Ottobrunner Kindergarten – und Dank des Engagements von Christina Dittlein sogar Sponsoren wie die Bäckerei Fiegert, die Schokoladenfrabrik Fesey, Schöller Eiscreme und dem Heimwerkermarkt Rettenberger“, freut sich Ursular Cieslar. „Die Unternehmen unterstützen unsere Veranstaltungen im Rahmen der Initiative ,Dialog der Generationen’ wie die Tombola beim jährlichen Ottostraßenfest. Wir sehen unser Haus hier in einer Doppelrolle“, so die Hausleiterin. „In der Öffentlichkeit werden Senioreneinrichtungen bisher meistens nur als Empfänger von Leistungen gesehen, beispielsweise hinsichtlich Besuchsdienste. Doch mit Initiativen wie dem Dialog der Generationen und anderen Projekten können wir unsere Kompetenzen einbringen und gleichzeitig eine Ratgeberfunktion übernehmen. Diese Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen und der jeweiligen Gemeinde wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen“, ist sich die Hausleiterin sicher. 

Und wenn, wie schon des Öfteren vorgekommen, plötzlich ein kleines Kind mit seiner Mutter ins Stift kommt, um die liebe Omi zu besuchen, mit der zusammen es beim letzten Besuch so ein schönes Bild gemalt hat, dann wissen wir: Wir sind auf dem richtigen Weg.“

 

 


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