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Ein neuer Geheimtipp: Die Boule-Bahn in der Rosenau

Offizielle Einweihung mit Musik und Grillwürstle. – Ingo Rothöler am Akkordeon. Hanna Binder hinter der Kamera.

Konstanz 5. Juli 2017. – Schon die alten Griechen spielten gerne mit Kugeln auf öffentlichen Plätzen. Und auch im Römischen Reich war das Spiel beliebt und weit verbreitet. Wer in München in den Hofgarten geht, wird mit größter Wahrscheinlichkeit auf Kugelspieler treffen. Und seit diesem Frühjahr frönt man nun auch im KWA Parkstift Rosenau in Konstanz dieser Leidenschaft: dem Boule-Spiel.

Als Freizeit-Kugelspiel wird es in Deutschland vor allem "Boule" oder "Boccia" genannt – als Freizeit-Sportart "Petanque". Der italienische Begriff "Boccia" wurde einst durch Konrad Adenauer bekannt: Die Wochenschau zeigte ihn im Italien-Urlaub beim Spiel mit den Kugeln. Der Begriff "Boule" wurde vor allem durch französische Besatzungssoldaten nach Deutschland getragen – und ist heute ein wirklich wunderbares Überbleibsel dieser Zeit des Aufbruchs und zugleich Zeuge des Anfangs einer großen Freundschaft mit "La Grande Nation". Insofern muss es in Konstanz natürlich "Boule" heißen. 

Meist spielen zwei Mannschaften gegeneinander. Ziel ist es, mit den eigenen Kugeln möglichst nah an die kleine farbige Zielkugel heranzukommen. Das gezielte "Abschießen" einer gegnerischen Kugel kann am Ende den Sieg bringen: Die Mannschaft mit der dem Zielkügelchen am nähesten liegenden Kugel gewinnt.

Die Idee, im Stiftspark eine Boule-Bahn zu bauen, kursierte unter Bewohnern schon seit Jahren. Bewohnerin Margret Willbrandt und einige Gleichgesinnte haben diesen Gedanken nun erneut aufgegriffen und beim Stiftsbeirat sowie bei Stiftsdirektor Herbert Schlecht offiziell den Wunsch nach ein Boule-Bahn vorgetragen. Zunächst angedachte Stellen im Stiftspark erwiesen sich aufgrund der Topografie als ungeeignet, doch dann fand man die richtige Stelle: ein bis dahin wenig genütztes Rasenstück im oberen, ungeneigten Grundstücksbereich. Als im vorigen Herbst eine Gartenbaufirma im Stiftspark Wege neu pflasterte, kümmerte sie sich auch gleich um den richtigen Unterbau für die ausgesteckte Boule-Bahn, der die nötige Festigkeit für eine gute Bespielbarkeit sicherstellt. So musste die Bahn im Frühjahr nur noch mit feinem Split bedeckt werden - nachdem die Haustechniker der Rosenau eine Holzumrahmung um die Bahn gebaut hatten.

Et voilà: Da ist sie nun, die gewünschte Bahn. An jedem Sonntag- und Mittwochnachmittag findet sich dort eine Gruppe von bis zu 30 Spielern ein, die in wechselnden Formationen mit viel Spaß bei der Sache Kugeln werfen, rollen, aufklauben und weiterreichen. - Auch zwischen diesen festen Terminen wird natürlich gespielt, oft spontan. An heißen Tagen müssen die Stapelstühle nur ein paar Schritte getragen werden, um im Schatten hoher Bäume zu sitzen und dennoch das Spiel und die Bahn bestens im Blick zu haben.

Anfang Juli wurde die Boule-Bahn offiziell eingeweiht, mit Würstchen vom Grill und Musik von Ingo Rothöler und Elsy Ballmann. Boule gespielt wurde natürlich auch. – Vielleicht sollte man ja demnächst mal Angela Merkel und Emmanuel Macron zum Boule-Spiel in die Rosenau einladen? Als Zeichen der Erneuerung der deutsch-französischen Freundschaft.
 


Auf der KWA Facebook-Seite gibt es einen kleinen Film von Hanna Binder, die heitere Stimmung ist insbesondere im letzten Filmdrittel zu spüren, beim Lied "I love you Baby" von Cornelia Froboess - von den Rosenauern gesungen. Impressionen von der Boule-Bahn-Einweihung
Film sowie Fotografien dieser Seite: Hanna Binder.  Alle Bilder lassen sich mit einem Klick vergrößern.

 

 


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