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KWA Parkstift Rosenau
Leben - so wie ich es will im KWA Parkstift Rosenau

Fit für den Beruf als Altenpfleger

Im Rahmen eines Schulprojekts leiten Auszubildende im Haus Loretto des KWA Parkstifts Rosenau einen kompletten Wohnbereich selbstständig

Konstanz, 25. November 2015. – „Wie reagieren die Schüler auf Konflikte? Was passiert, wenn sie durch Stress an ihre Grenzen gelangen? Das sind die wirklich spannenden Fragen dieses Projektes", sagt Projektleiterin Susanne Hörenberg von der Mettnau-Schule in Radolfzell.

Zusammen mit dem Haus Loretto, der Pflegeeinrichtung des KWA Parkstifts Rosenau in Konstanz, dem Pflegezentrum St. Verena in Rielasingen-Worblingen, und dem Alten- und Pflegeheim Engen hat die Mettnau-Schule ein Kooperationsprojekt auf die Beine gestellt. Während der zehntägigen Projektdauer leiten die Altenpflege-Schüler der Mettnau-Schule die Wohnbereiche in den drei Einrichtungen komplett selbstständig.

Im Haus Loretto übernahmen so zwölf Auszubildende einen Wohnbereich mit 21 stationären Bewohnern samt allen damit verbundenen Aufgaben. „Ziel des Projektes ist es, den Schülern einen realistischen Eindruck der Verantwortung als Fachkraft und Schichtleitung zu verschaffen", erklärt Matthias Libruks, Fachabteilungsleiter für Altenpflege an der Mettnau-Schule. Das im Unterricht angeeignete Wissen sollten die Schüler während des Projekts in die Praxis umsetzen. Zwar wurden die zukünftigen Altenpfleger von ihren Lehrern und den Fachkräften der Einrichtungen begleitet, doch zuständig für die Wohnbereiche waren sie ganz alleine. Das vertraute Personal stand nur im Bedarfsfall und zu Kontrollzwecken zur Verfügung.

„Es ist wirklich ungewohnt, in die Rolle einer Pflegefachkraft, geschweige denn in die Schichtleiterrolle zu schlüpfen und die hohe Verantwortung zu tragen. Erst jetzt wird einem bewusst, wie viele Aufgabenbereiche eine Pflegefachkraft abdecken muss", berichtet Daniela Berendold, eine Projektteilnehmerin. 

„Vor allem von den Bewohnern selbst hat dieses Projekt viel Vertrauen gefordert. Sie mussten sich komplett neu auf ihre Betreuer einstellen“, bedankt sich Patrick Emminger, Wohnbereichsleiter im Haus Loretto, bei den Senioren. „Aber auch die Schüler haben souveräne Arbeit geleistet, sie haben sich selbstständig allen Anforderungen gestellt und haben dadurch nicht nur nützliche Erfahrung sammeln können, sondern sind auch als Gemeinschaft vertrauter geworden", ergänzt er als Verantwortlicher für die Kooperation und gratuliert den Schülern für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

 


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