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KWA Parkstift Rosenau
Leben - so wie ich es will im KWA Parkstift Rosenau

Bewohner der Rosenau zu Gast beim Grafen von und zu Bodman

Im Mai war Wilderich Graf von und zu Bodman im KWA Parkstift Rosenau in Konstanz zu Gast: Er wurde beim Talk in der Rosenau von Monique Würtz befragt. Seine Antworten weckten bei den Stiftsbewohnern Interesse für das Zuhause der gräflichen Familie. Ein Ausflug führte nun in den Ort und ins Schloss.

Konstanz / Bodman, 18. August 2015. – Graf Wilderich von und zu Bodman hatte eingeladen und ein "proppenvoller" Bus mit Gästen aus dem KWA Parkstift Rosenau war gerne der gräflichen Einladung gefolgt.

Der Lohn der Reise war zunächst ein Blick in das älteste und bedeutendste Baudenkmal des mehr als tausend Jahre alten Ortes: die Kirche St. Peter und Paul, dem gräflichen Schloss gegenüber gelegen. Dann folgte ein Bummel durch den französisch angehauchten Renaissance-Vorgarten des gräflichen Anwesens, sowie eine Besichtigung der Repräsentatationsräume des Schlosses, das mit handverlesenen, geschmackvollen Möbeln und Erinnerungsstücken eingerichtet ist: Zeugnisse der fast tausendjährigen Geschichte der Familie in Bodman, einst karolingische Kaiserpfalz. Im Anschluss ein Rundgang durch den englischen Garten, seitlich des Schlosses, mit alten Baum-Raritäten, gepflegten Rasenflächen und Sträuchern, die behutsam den Übergang in den benachbarten Wald schaffen.

Alles einfühlsam erläutert vom Graf Wilderich von und zu Bodman, dem liebenswürdigen und hoch angesehenen Oberhaupt der gräflichen Familie.

Nach Kaffee und Kuchen bot sich die Gelegenheit zu einem kleinen Bummel unten am Hafen, am parkähnlich gestalteten See-Ufer entlang, wo mich und meine Kamera gleich eine auffallende, überlebensgroße neue Plastik gefangen nahm.

Sie wurde geschaffen von der Tochter des Bildhauers Peter Lenk, der in Bodman sein Atelier hat. Die Figur steht am Hafen gleich neben dem „Seeum“. Viele Betrachter macht sie erst einmal ratlos. Man mag die Dame mögen oder ablehnen, beim Abtasten der Figur mit der Kamera hat sich meine Wahrnehmung und Einstellung zu der Dame völlig verändert, positiv verändert. Ich finde mein Fotomodell toll, insbesondere das Gesicht. Das ist der erste Eindruck der üppigen unbekannten Schönheit, deren Original in Berlin stehen soll.

Befreit von jeder beengenden Kleidung schaut sie in die Ferne. Selbstbewusst scheint sie zu sein und unbefangen zu ihrer raumfüllenden Erscheinung  zu stehen. Bewundernswert! Üppig und raumfüllend – Freiheit braucht Raum und Gelassenheit. Das ist das Signal, das dieses Kunstwerk meiner Kamera vermittelt.

Ob ich auch ohne meine Kamera zu dieser Wahrnehmung gekommen wäre? – Ich glaube für mich: Das ist ganz große Kunst!

G. Sommer

 

zum Beitrag über den Talk in der Rosenau mit Wilderich Graf von und zu Bodman


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