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Leben - so wie ich es will im KWA Parkstift Aeskulap

Mandala-Fans im KWA Parkstift Aeskulap

Seit dem Herbst vergangenen Jahres hat sich unter der Leitung von Stiftsbewohnerin Beate Plaue eine Gruppe gebildet, die sich einmal wöchentlich trifft, um Mandalas zu malen – und zwar mit großer Begeisterung. Erstmals gab es eine kleine Ausstellung.

Bad Nauheim, 23. Februar 2016. – Wer Mandalas nur flüchtig ansieht, mag denken, dass es dabei nur um Ausmalen geht und wenig Anspruch an den Malenden stellt. Das mag sein, wenn man das tut, weil man es tun muss. Wie viel mehr daraus werden kann, wenn man malt, weil man Freude daran hat, zeigen die Mandalas der Bewohnerinnen des KWA Parkstifts Aeskulap. Wer sich die Werke genau anschaut, sieht, mit wie viel Präzision die Flächen gefüllt wurden, und, was für wundervolle Farbspiele komponiert wurden. Das erfordert teils hohe Konzentration, hält den Geist wach. Doch im Vordergrund steht laut Kundenbetreuerin Petra Domning ganz klar die Freude an der Arbeit in der Gruppe.

Bei gleicher Vorlage sind die Resultate am Ende vollkommen unterschiedlich: Da gibt es Mandalas, die pastellig dezent getönt wurden und so zart wirken wie ein leichter Morgenwind. Dann gibt es aber auch Mandalas, die zu explodieren scheinen vor lauter Begeisterung und Lebensfreude, so als ob sie von Sonnenenergie aufgeladen wären. Die Gestaltung jedes Mandalas zeigt ein wenig den Charakter der Malerin, ganz gewiss auch die Stimmung – so wie das bei jedem Bild ist. 


Die Bedeutung des Wortes "Mandala" 

Ein Text von Beate Plaue, der Leiterin der Mandala-Gruppe im KWA Parkstift Aeskulap zur Ausstellung.

Der Begriff "Mandala" stammt aus dem Sanskrit - eine alte indische Hochsprache, die lange Zeit als Schriftsprache gepflegt wurde - und bedeutet soviel wie Kreis, Kreisbild, heiliger Kreis. Ein Kreis, um dessen Zentrum sich alles dreht. Wörtlich könnte man es auch "Kern" nennen. Auf tibetisch heißt Mandala "Kyilhor", was wörtlich übersetzt "Mittelpunkt mit Umkreis" bedeutet. Mandalas sind stets nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Die Formen haben immer eine klar definierte Mitte, bewegen sich um diesen Mittelpunkt herum und sind fast immer konzentrisch aufgebaut.

In dieser Ausstellung sehen Sie in der Mitte eines jeden Tisches die Blanko-Vorlagen, die jede Malerin erhalten hat. Die ausgemalten Bilder zeigen deren farbliche Vorstellung an und damit deren künstlerische Individualität.



Die Mandala-Malgruppe. Am Tisch, in rosafarbener Strickjacke: Leiterin Beate Plaue

 

 


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