Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser für mehr Sicherheit, Geschwindigkeit und die korrekte Darstellung unserer Seiten.

Please select your preferred language

Geben Sie mindestens vier Zeichen ein

info@kwa.de

KWA-Schülerliteraturwettbewerb 2023/2024

Sophie Baumgärtner und Vedanth Naik gewinnen

Die Schriftstellerin Stefanie Gregg, der Schriftsteller Dr. Harald Parigger sowie die Kulturreferentin Dr. Gabriele König jurierten die eingereichten Beiträge nach professionellen Kriterien. In der Bewohnerjury brachten sich ein: Ursula Breuer und Marianne Statz aus München sowie Anne Oberg aus Ottobrunn. Die Preisverleihung fand traditionell im KWA Georg-Brauchle-Haus in München statt. Wettbewerbsleiterin Susanne Schauer vom KWA Stift Brunneck dankte ihrem Münchner Hausleitungskollegen Paul Bächer für die Gastfreundschaft und gratulierte gemeinsam mit ihm allen erfolgreichen Nachwuchsautoren.

Preisverleihung 2024 zum KWA-Schülerliteraturwettbewerb München, von links: Preisträgerin Sophie Baumgärtner, Wettbewerbsleiterin Susanne Schauer, Jurorin Stefanie Gregg, Preisträger Vedanth Naik

Preisverleihung 2024 zum KWA-Schülerliteraturwettbewerb München, von links: Preisträgerin Sophie Baumgärtner, Wettbewerbsleiterin Susanne Schauer, Jurorin Stefanie Gregg, Preisträger Vedanth Naik

München/Ottobrunn, 10. Mai 2024

Preisverleihung zum 16. KWA-Schülerliteraturwettbewerb München

Mit jeweils 300 Euro wurden die Autoren der Siegerbeiträge zum Wettbewerbsthema Umwelt in der Zukunft bedacht: 
in Gruppe A (6.-8. Klasse) Sophie Baumgärtner für ihren Beitrag „Früher war alles besser“
in Gruppe B (9.-12. Klasse) Vedanth Naik für seinen Text , der den Titel „Nr. 8743“ trägt. 
Für die Zweit- und Drittplatzierten gab es Buchgutscheine. Für alle sechs außerdem je ein Bücherpaket von Stefanie Gregg. Jule Gassner, eine Schülerin des Gymnasiums Neubiberg, rahmte die Preisverleihung mit Klavierstücken musikalisch ein. Hier finden Sie die Preisträgerinnen und Preisträger auf einen Blick:

1. Platz in Gruppe A Früher war alles besser Sophie Baumgärtner Wilhelmsgymnasium München 7. Klasse
1. Platz in Gruppe B Nr. 8743 Vedanth Naik Lise-Meitner-Gymnasium Unterhaching 10. Klasse
2. Platz in Gruppe A Ich habe einen Traum ... Flora Weber Wilhelmsgymnasium München 7. Klasse
2. Platz in Gruppe B Die Welt, in der ich leben will Tess Brehm Gymnasium Ottobrunn 9. Klasse
3. Platz in Gruppe A Die Wirklichkeit in der Zukunft? Alexander Ehrenfried Gymnasium Kloster Schäftlarn 6. Klasse
3. Platz in Gruppe B Zivilisation 2.0 Jack Walters Gymnasium Höhenkirchen 9. Klasse
Sonderpreis Umwelt in der Zukunft Jovana Nikolic Gymnasium Ottobrunn 9. Klasse
Preisträgerinnen und Preisträger des 16. KWA-Schülerliteraturwettbewerbs München, von links: Sophie Baumgärtner, Vedanth Naik, Tess Brehm, Alexander Ehrenfried, Jack Walters, Jovana Nikolic

Preisträgerinnen und Preisträger des 16. KWA-Schülerliteraturwettbewerbs München, von links: Sophie Baumgärtner, Vedanth Naik, Tess Brehm, Alexander Ehrenfried, Jack Walters, Jovana Nikolic

Laudatio von Dr. Gabriele König für Sophie Baumgärtner

„Die Jury überzeugten an Sophie Baumgärtners Geschichte der dramaturgische Aufbau und die geradlinige Erzählweise, mit der es der Autorin gelingt, dass bei den Lesenden Bilder im Kopf entstehen“, so Jurorin Dr. Gabriele König über den Siegerbeitrag „Früher war alles besser“ in der Teilnehmergruppe 6.-8. Klasse. 

Die ICH-Erzählerin der Geschichte ist genervt vom früher-war-alles-besser-Gerede ihrer Oma. Doch ein Konvolut aus Fotos und Zeitungsartikeln, das sie bei ihrer Großmutter findet, macht sie neugierig. Ein Bild zeigt eine junge Frau im Kleid ohne Atemmaske und Schutzanzug im Freien: Das muss Oma sein. Doch wie kann das sein – keine Atemschutzmaske – kein Schutzanzug?  So kommen sie in einen Austausch darüber, was früher besser war, und darüber, warum die (fiktive) Gegenwart – also die Umwelt in der Zukunft – anders ist. Die Oma gesteht ihrer Enkelin, dass ihre Generation seinerzeit die Hinweise nicht ernst genommen hat, lieber reisen und konsumieren wollte als Rücksicht nehmen auf die Umwelt. So beschließen die beiden, gemeinsam ins Handeln zu kommen – in der Hoffnung, die Welt doch noch retten zu können.

Laudatio von Stefanie Gregg für Vedanth Naik

Vedanth Naik schreibt seine eingereichte Geschichte in der Form eines Gerichtsprotokolls. Der Plot: Der 13 Jahre alte aus Indonesien Geflüchtete Ahmad wird wegen illegaler Einwanderung in Australien verurteilt und abgeschoben.

Was Laudatorin Stefanie Gregg zum Siegerbeitrag „Nr. 8743“ in ihrer Laudatio betonte: Vedanth habe sehr gut recherchiert. „Asien erwärmt sich schneller als der Rest der Welt. In Asien gab es 2023 die meisten Wetter- und Klima-Katastrophen. Die Menschen sterben an Hitze und ertrinken in Sturmfluten und Überschwemmungen, ausgelöst durch den steigenden Meeresspiegel. (…) Das heißt, hiermit hat sich Vedanth auch eines der brennendsten und grausamsten Probleme, verursacht durch die großen Industriestaaten, angenommen.“ Vedanths Geschichte, in die er sehr viel Wissen sowie erschreckende Tatsachen eingebracht hat, sei sehr, sehr berührend. „Der Kraft dieser Erzählung kann der Leser sich nicht entziehen“, so Stefanie Gregg. Eine sehr besondere Erzählung, die verdientermaßen den ersten Preis erhalte.

Von links: Jurorin Anne Oberg, Wettbewerbsleiterin Susanne Schauer, Jurorin Ursula Breuer, Jurorin Marianne Statz, Jurorin Stefanie Gregg, Gastgeber im KWA Georg-Brauchle-Haus Stiftsdirektor Paul Bächer; Foto: KWA / Saskia Bollmann

Von links: Jurorin Anne Oberg, Wettbewerbsleiterin Susanne Schauer, Jurorin Ursula Breuer, Jurorin Marianne Statz, Jurorin Stefanie Gregg, Gastgeber im KWA Georg-Brauchle-Haus Stiftsdirektor Paul Bächer; Foto: KWA / Saskia Bollmann

Sonderpreis für Jovana Nikolic

Eine veritable Überraschung lieferte Teilnehmerin Jovana Nikolic mit ihrer Zukunftsvision vom Jahr 3121: beinahe 40 Textseiten, fast einen Roman. Da sie damit den vorgegebenen Rahmen weit überschritt, hätte die Jury sie eigentlich disqualifizieren müssen. Doch ausnahmsweise (und nur dieses eine Mal laut Jury) ließ man ihr mit einem Sonderpreis in Form eines Bücherpakets eine Würdigung zukommen. Denn: „Jovanas Sprache ist eindrücklich und bildhaft, die Geschichte ist gut aufgebaut und reißt den Leser mit“, begründete Schriftstellerin Stefanie Gregg die Entscheidung, die die Jury gemeinsam getroffen hat.
 

Sie interessieren sich für das KWA Stift Brunneck in Ottobrunn? 
Dann vereinbaren Sie bitte über die Rezeption unter 089 - 600 14 0 einen Beratungstermin mit Claudia Friedl!

Sie interessieren sich für das KWA Georg-Brauchle-Haus in München? 
Dann vereinbaren Sie bitte über die Rezeption unter 089 - 67 93 0 einen Beratungstermin mit Saskia Bollmann!

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf

Haben Sie noch
weitere Fragen?

Cookies