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KWA Stift am Parksee
Leben - so wie ich es will im KWA Stift am Parksee

Schlüsselübergabe im KWA Stift am Parksee an Alexandra Kurka-Wöbking

Zahlreiche Genesungswünsche für Gabriele Franke-Lechner – Dank des Vorstands an Angela Willner für die vertretungsweise Hausleitung

Unterhaching, 5. Dezember 2016. - Nach Musik von Mulo Francel am Saxophon und Nicole Heartseeker am Piano eröffnete die stellvertretende Hausleiterin Angela Willner die Feier zur Installation der neuen Stiftsdirektorin Alexandra Kurka-Wöbking, begrüßte die Gäste und bat ans Rednerpult. Doch zunächst überraschte Willner – mit einem Augenzwinkern – mit einem Zitat von Winston Churchill über Führungsqualitäten. Führung ist demnach: „Erstens die Fähigkeit vorherzusagen, was morgen, nächsten Monat und nächstes Jahr geschehen wird. Und es ist zweitens die Fähigkeit, später zu erklären, warum alles ganz anders gekommen ist.“ 

In punkto Vorhersage wagte KWA Vorstand Dr. Stefan Arend dann tatsächlich einen Blick in die Zukunft. – Er und sein Vorstandskollege Horst Schmieder hätten darüber diskutiert, weil es in der Dezemberausgabe des Unternehmensmagazins einen Beitrag über „KWA mit 75“ geben wird – dieses Jahr konnte KWA den 50. Geburtstag feiern. Beide Vorstandsmitglieder sind sich darin einig: „Das Produkt Wohnstift für ein Leben im Alter trägt über die Jahre und die historischen Entwicklungen hinweg und ist auch im Jahr 2041 stimmig. Die Verbindung von individueller Lebensgestaltung und der Sicherheit durch Sorgestrukturen in Gemeinschaft passt auch zu kommenden Generationen. Vielleicht sogar noch passgenauer als zuvor.“ 

Auf Alexandra Kurka-Wöbking wartet ein versiertes Mitarbeiterteam mit viel Erfahrung 

Um die Aufgaben „heute, morgen und übermorgen“ leisten zu können, brauche KWA die richtigen Mitarbeiter und die richtigen Hausleiter. Auf Alexandra Kurka-Wöbking ist die Wahl gefallen, da sie durch eine Ausbildung zur Krankenschwester, zwei Studienabschlüsse, umfassende Berufserfahrung und regionalen Bezug – sie stammt aus München – beste Voraussetzungen mitbringt. Für noch fehlende Mosaiksteinchen sei „Learning by Doing“ am Arbeitsplatz ein gutes Mittel. Laut einer aktuellen Bertelsmann-Studie ist das wichtiger als vieles andere. Die Mitarbeiter des KWA Stifts am Parksee bilden – so Arend – ein hochmotiviertes, versiertes Team mit viel Erfahrung. Das Wohnstift ist in Unterhaching bestens etabliert und mit der Kommune und dem Umfeld vernetzt. Der neuen Stiftsdirektorin wünschte der Vorstand, die Balance zu finden, Altbewährtes fortzuführen und Neues zu wagen. Ihrer Vorgängerin, der erkrankten Gabriele Franke-Lechner, wünschte er – auch im Namen seines Vorstandskollegen – gute Besserung. 

Arend las zudem aus einem Grußwort der Landtagsabgeordneten und KWA Aufsichtsrätin Kerstin Schreyer vor, die nicht persönlich dabei sein konnte. Schreyer verweist darin unter anderem darauf, dass sie während ihrer Schul- und Studienzeit elf Jahre lang selbst im KWA Stift am Parksee gearbeitet hat – in der Cafeteria und im Wohnbereich. Elf Monate lang hat sie sogar im Haus gewohnt. So sei sie seit langer Zeit eng mit dem Unterhachinger Wohnstift verbunden. „Ich bin überzeugt, dass das Stiftswohnen aufgrund des hohen Maßes an Flexibilität grundsätzlich das Modell der Zukunft sein wird", so Schreyer. Die neue Stiftsdirektorin hatte sie bereits persönlich kennengelernt und ihr viel Freude und Erfolg bei ihrer neuen Aufgabe gewünscht.

2016 ist für das KWA Stift am Parksee ein Jahr des Wechsels

Der Stiftsbeiratsvorsitzende Friedrich Wilhelm Möll zeigte sich schon ein klein wenig beeindruckt von der neuen Hausleiterin: Sie habe die Bewohner gleich Anfang November sehr offen und herzlich bei einer außerordentlichen Versammlung begrüßt, auch bringe sie sich inzwischen aktiv ein. 2016 sei für das KWA Stift am Parksee ein Jahr des Wechsels – unter anderem gibt es auch in der Stiftsküche eine neue Leitung. Wechsel seien für Mitarbeiter mit Mehrarbeit verbunden. Was die Vertretung der Hausleitung seit der Erkrankung von Gabriele Franke-Lechner betrifft, dankte er namentlich Hauswirtschaftsleiterin Angela Willner – und auch Gundi Edhofer-Simon, die die soziale Arbeit im Haus leitet und sich um Veranstaltungen kümmert. 

Auch die Betriebsratsvorsitzende Peggy Schade begrüßte Alexandra Kurka-Wöbking am Rednerpult, im Namen der Mitarbeiter. Man habe ihrem Arbeitsbeginn mit großer Spannung und hoher Erwartung entgegengesehen. Angesichts des sich verstärkenden Fachkräftemangels „muss eine unserer Hauptaufgaben die Gewinnung geeigneter Fachkräfte und die fachlich gute Begleitung unserer Auszubildenden sein“, so Schade. Mit einem zeitgemäßen Führungsstil gelte es, die Mitarbeiter an die Einrichtung zu binden. Sie und die Mitarbeiter wünschen sich, die gemeinsame Arbeit gut, konstruktiv und im Sinne der Mitarbeiter und des Unternehmens fortführen zu können. Schade flocht auch einen Hinweis auf die Situation in der Pflegebranche ein: Seit der Einführung der Pflegeversicherung sei man der Bürokratie ausgesetzt. Ob die neuen gesetzlichen Bestimmungen Besserung bringen, müsse die Zukunft zeigen.

Im Fokus der neuen Hausleiterin: Das Kennenlernen von Bewohnern und Mitarbeitern und das 2. Pflegestärkungsgesetz

Die Umsetzung des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes, das zum 1. Januar 2017 wirksam wird, sieht Alexandra Kurka-Wöbking als eine der vordringlichsten Aufgaben, die für sie als neue Hausleiterin anstehen. Gleichermaßen ist es ihr jedoch wichtig, möglichst rasch alle Bewohner und Mitarbeiter sowie die Arbeitsabläufe in dem ihr anvertrauten Wohnstift kennenzulernen. 

Alexandra Kurka-Wöbking, Stiftsdirektorin im KWA Stift am ParkseeDie erste Berührung mit Altenpflege hatte Alexandra Kurka-Wöbking bereits als Schülerin: bei einem Praktikum in einem Seniorenwohnheim. Nach dem Abitur ließ sie sich zunächst zur Krankenschwester ausbilden, danach folgte ein Pflegemanagementstudium. Nach der Familienzeit studierte sie schließlich auch noch Pflegewissenschaft, in ihrer Masterarbeit befasste sie sich mit der Versorgung von Menschen mit potenziellem Pflegebedarf. Nach pflegepolitischen beruflichen Stationen möchte sie nun ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis transferieren. Ihr wichtigstes Anliegen sei, dass sich die Bewohner im Stift am Parksee wohl- und zu Hause fühlen. „Dazu gehört aus meiner Sicht auch, dass Sie sich sicher und gut versorgt wissen, wenn Sie Hilfe und Pflege benötigen“, richtete Kurka-Wöbking das Wort an die Bewohner. – Dazu gehöre aber auch, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen und gerne im Haus arbeiten.

Ihrer Vorgängerin Gabriele Franke-Lechner, die lange im Haus gewirkt und es geprägt hat, wünschte sie alles Gute und baldige Genesung. „Ich weiß, dass ich in große Fußstapfen trete“, so Kurka-Wöbking. „Doch sie machen mich nicht bange. – Weil ich weiß, dass viele daran mitgewirkt haben und mitwirken.“ Bei allen, die sich in der Übergangsphase mit großem Engagement eingebracht haben, bedankte sie sich. Allen voran bei Angela Willner, die seit der Erkrankung von Gabriele Franke-Lechner eine Vielzahl von Extra-Aufgaben übernommen und sie in den ersten Arbeitstagen geduldig begleitet hat. – Als Zeichen der Wertschätzung überreichte Kurka-Wöbking ihr ein Lebkuchenherz in XXL-Größe, das sie speziell für diesen Zweck hatte anfertigen lassen. Auf dem Herz steht: „Wo eine Willner ist, ist auch ein Weg.“ 

Angela Willners Engagement wurde auch von den beiden KWA Vorständen gewürdigt: mit Dankesworten und einem großen Blumenstrauß – und mit großem Applaus der Festgäste. Nach „Joshua“, „Canzone della Strada“ und einem „Tango in E“ beschlossen Mulo Francel und Nicole Heartseeker den Festakt mit dem Stück „Paprika“ – ehe Sekt und Häppchen serviert wurden.


Nicole Heartseeker am Piano und Mulo Francel am SaxophonKWA Vorstand Dr. Stefan ArendNicole Heartseeker am Piano und Mulo Francel an der Klarinette
Alexandra Kurka-Wöbking, Stiftsdirektorin im KWA Stift am ParkseeAlexandra Kurka-Wöbking, Stiftsdirektorin im KWA Stift am Parksee

 


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