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KWA Georg-Brauchle-Haus
Leben - so wie ich es will im KWA Georg-Brauchle-Haus

Kunstausstellung im KWA Georg-Brauchle-Haus: Druckgrafik, Zeichnung und Malerei von Christa Reich

Noch bis 15. Januar 2017 ist die Ausstellung von Christa Reich in Foyer und Saalgang des Münchner KWA Georg-Brauchle-Hauses zu sehen. Am Freitag, den 18. November fand die Vernissage mit einem Sektempfang statt. Gäste, Mitarbeiter sowie Bewohner genossen einen sehr kurzweiligen, interessanten und anregenden Abend voller Kunst und guter Gespräche. Stiftsdirektorin Verena Dietrich dankte der Künstlerin und überreichte ihr Blumen.

Christa Reich ist 1930 in Neumünster, Schleswig-Holstein, geboren. Bereits während ihrer Schulzeit malte und zeichnete sie leidenschaftlich gerne und nahm an verschiedenen Kunstkursen teil. Doch leider blieb ihr der tiefgründige Blick in den Bereich der Künste durch das vorherrschende Naziregime verwehrt, vielmehr wurde immer wieder von der sogenannten „entarteten Kunst“ gesprochen.

Auf Anraten ihrer Kunstlehrerin, bewarb sie sich 1951 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und begann dort ihr Lehramt Studium für Kunst und Werken.

Hier konnte sich Christa Reich nun erstmals intensiv mit verschiedenen Themen der Kunst auseinandersetzen, dabei beeindruckten sie insbesondere Künstler des Impressionismus wie Claude Monet und Paul Cézanne. Die Betrachtungsweise ein Gemälde als ein „Gewebe aus Farbflecken“ zu sehen, spiegelt sich heute noch in ihren Werken wider.

Die Besonderheit an Christa Reichs Malerei ist eine in der Renaissance angewandte Technik, dem sogenannten Eitempera, welches eine Emulsion aus Ei, Leinöl, Wasser, Dammarharz und Pulverfarbe bildet.

Nach ihrem Referendariat in Osnabrück widmete sich Christa Reich der Erziehung ihrer vier Kinder, trotzdem war das Thema Kunst allgewärtig und so begann sie 1961 den Wiedereinstieg in den Beruf als Kunsterzieherin. Berufsbedingt versuchte sich Reich immer wieder an neuen Techniken und Materialien, dabei entdeckte sie ihr Interesse für den Bereich der Grafik. 1988 begann sie kurz vor ihrem Renteneintritt ein Gaststudium an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig im Bereich Druckgrafik, Radierung und Lithografie.

Im Jahr 2014 entschloss sich Christa Reich zu ihrem Sohn nach München zu ziehen. Seitdem lebt sie im KWA Georg-Brauchle-Haus.


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