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50 Jahre KWA Kuratorium Wohnen im Alter
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Wohnen & Service

Glossar - T

Tagespflege

Die Tagespflege ist einer von verschiedenen möglichen Bausteinen eines Betreuungskonzepts für ältere Menschen mit Hilfebedarf. Sie ist dann sinnvoll, wenn die ambulante Pflege zu Hause nicht ausreichend ist, aber die stationäre Versorgung in einer Pflegeeinrichtung noch nicht notwendig ist.

Hilfebedürftige Menschen verbringen tagsüber Zeit in einer Einrichtung der Tagespflege und wohnen ansonsten weiterhin in den eigenen vier Wänden. Neben gemeinsamen Mahlzeiten bieten die Einrichtungen auch zahlreiche Aktivitäten und Beschäftigungsmöglichkeiten an. Geselligkeit und das soziale Miteinander sind weitere wichtige Faktoren. Ein Fahrdienst holt die Tagesgäste am Morgen aus ihrer Wohnung ab und bringt sie - zumeist am späten Nachmittag - wieder nach Hause.

Liegt eine Pflegestufe vor, übernimmt die Pflegekasse anteilig die Kosten für die Tagespflege.

Teilstationär

Die Begrifflichkeit "teilstationär" ist vor allen Dingen aus dem Klinikwesen bekannt. Teilstationär bedeutet hier, dass Patienten das Versorgungsangebot eines Krankenhauses weniger als 24 Stunden in Anspruch nehmen. Eine stationäre Aufnahme also nicht notwendig ist, eine rein ambulante Behandlung dennoch den Betreuungsbedarf nicht ausreichend gerecht werden kann. Oftmals sind für die teilstationäre Behandlung so genannte Tagesklinken an die Krankenhäuser angeschlossen, die auch keine Betten vorhalten.

Auch Pflegeheime für Senioren bieten teilstationäre Betreuungs- und Pflegeangebote an. Die Pflegebedürftigen werden dort während ihres Aufenthaltes von ausgebildeten Fachkräften betreut und versorgt. Oftmals dient das Angebot als Ergänzung zur ambulanten Pflege zu Hause, um beispielsweise Angehörige zu entlasten. Die teilstationäre Pflege kann als Tagespflege oder Nachtpflege erfolgen. Ein Fahrdienst übernimmt jeweils den Transport, der Pflegebedürftige wird von zu Hause abgeholt und auch wieder zurück gebracht.

Tiergestützte Therapie

Tiere vermitteln auf vielfältige Weise Lebensfreude. In der Begegnung mit Tieren kann ohne Worte positive Kommunikation im Alltag gelingen. Die tiergestützte Therapie ist ein Weg um Zugang zu Menschen zu finden, die beispielsweise unter Demenz leiden oder unterschiedlich begründete Kontaktschwierigkeiten haben. Wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit tiergestützter Therapien für die unterschiedlichsten Zielgruppen.

Träger

Die Körperschaft, die für eine Einrichtung finanziell, fachlich und organisatorisch verantwortlich ist, wird als Träger bezeichnet. Der Träger verantwortet die gesamte Betriebsführung der Einrichtung und ist ebenso Arbeitgeber für deren Mitarbeiter.

Öffentliche Träger sind Behörden, Verbände oder gemeinnützige Vereine, sofern sie öffentliche Sachbereiche verwalten. Zu den Freien Trägern gehören hingegen beispielsweise Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband, das Deutsche Rote Kreuz, Diakonie, Caritas und andere.

KWA ist Mitglied im Paritätischen und zählt ebenso zu den freigemeinnützige Träger: Bundesweit betreibt KWA insgesamt 14 Altenwohnstifte mit unterschiedlichen Angeboten für das Wohnen im Alter, eine Klinik für Neurologische und Geriatrische Rehabilitation, eine eigene Altenpflegeschule, das KWA Fortbildungszentrum sowie eine Wohnpflege für behinderte Menschen.

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