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50 Jahre KWA Kuratorium Wohnen im Alter
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Wohnen & Service

Glossar - S

Seniorenbetreuung

Seniorenbetreuung bezieht sich zumeist auf die Unterstützung eines älteren Menschen im häuslichen Rahmen und kann eine Form des betreuten Wohnens im eigenen Zuhause darstellen. Stundenweise Seniorenbetreuung in den eigenen vier Wänden kann Angehörige entlasten und als Alternative zur ambulanten Pflege in einer Einrichtung genutzt werden.

KWA persönliche Assistenz - Begleiter im Alltag

In den KWA Wohnstiften unterstützen qualifizierte und engagierte Mitarbeiter die Bewohner unabhängig von notwendiger Pflege als verlässliche Begleiter im Alltag. Ganz orientiert an den individuellen Wünschen begleitet die Persönliche Assistenz die Bewohner bei Besorgungen oder zum Arzt, unterstützt sie bei der Korrespondenz, geht mit ihnen spazieren und gestaltet mit ihnen gemeinsam den Tag.

Die Leistungen der Persönlichen Assistenz sind auch ein wesentlicher Bestandteil der Sorgestrukturen in den KWA Wohnstiften.

Mit KWA Club gibt es außerdem die Möglichkeit, viele Leistungen der KWA Wohnstifte zu nutzen, ohne dort zu leben. Darunter auch die Persönliche Assistenz.

Seniorenresidenz

Seniorenresidenz ist ein unspezifischer Begriff für Seniorenwohnen. Meist handelt es sich um Wohnanlagen für betreutes Wohnen. Bisweilen werden jedoch auch barrierefreie Neubauten mit Eigentumswohnungen als Seniorenresidenzen bezeichnet, ohne dass ein Betreuungsangebot damit verbunden ist. "Residenz" suggeriert Wohnen auf hohem Niveau. Tatsächlich unterscheiden sich die Wohnangebote, die sich dahinter verbergen, erheblich. Sorgfältige Prüfung empfiehlt sich.

Sozialgesetzbuch - SGB

Das Sozialgesetzbuches SGB ist ein einheitliches Gesetzgebungswerk für alle wesentlichen Bereiche des in Deutschland geltenden Sozialrechts. Die aktuelle Version setzt sich aus 12 Teilen (Büchern) zusammen, die sich verschiedenen Themenfeldern widmen.

Das Elfte Buch - SGB XI - regelt die Soziale Pflegeversicherung und trat 1995 in Kraft. Der Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Elften Buches Sozialgesetzbuch (Pflegestärkungsgesetz 1) sah zuletzt eine Anpassung der Pflegeleistungen ab dem 1. Januar 2015 vor.

Die 12 Teile des SGB

  • SGB I: Allgemeiner Teil, sozialrechtliche Grundpositionen.
  • SGB II: Grundsicherung für Arbeitssuchende.
  • SGB III: Arbeitsförderung.
  • SGB IV: Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung.
  • SGB V: Gesetzliche Krankenversicherung. 
  • SGB VI: Gesetzliche Rentenversicherung.
  • SGB VII: Gesetzliche Unfallversicherung.
  • SGB VIII: Kinder- und Jugendhilfe.
  • SGB IX: Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen.
  • SGB X: Sozialverwaltungsverfahren und Sozialdatenschutz.
  • SGB XI: Soziale Pflegeversicherung.
  • SGB XII: Sozialhilfe.

(Stand 07/2015)

Snoezelen

Das Fantasiewort snoezelen (sprich 'snuzelen') setzt sich aus den niederländischen Verben "snuffelen" (stöbern, entdecken) und "doezelen" (dösen, entspannen) zusammen. Snoezelen beschreibt ein Entspannungskonzept, das in die 70er Jahren in den Niederlanden entstanden ist und ursprünglich für schwerst behinderte Menschen entwickelt wurde. Mittlerweile ist das Einsatzgebiet wesentlich breiter, Snoezelen kann bei Kindern, Erwachsenen und Senioren angewendet werden.

In eigens eingerichteten Snoezelenräumen finden sich zumeist  unterschiedliche Lichtquellen und Projektoren, die ruhige visuelle Effekte erzeugen und bequeme Sitz- und Liegemöglichkeiten. Weitere beliebte Elemente sind Entspannungsmusik oder andere Klänge und der Einsatz von Duftaromen.

Eine Fachkraft entscheidet im Vorfeld welche Inhalte für eine Person besonders geeignet sind und gestaltet Art und Dauer einer Snoezelen-Sitzung individuell.

Sozialdienst

Viele Pflegeheime und Senioren-Wohnstifte beschäftigen Mitarbeiter im Bereich des Sozialdienstes. Gemeinsam mit Kollegen aus anderen therapeutischen und sozialen Berufsgruppen sorgen sie im Umfeld der Einrichtung für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bewohner. Mitarbeitende im Sozial- und Betreuungsdienst haben in der Regel ein Studium oder eine Ausbildung in einem fachlich themenbezogenem Beruf abgeschlossen und eine entsprechende Qualifizierungsmaßnahme absolviert.

Zu den Aufgaben des Sozialdienstes bei KWA zählen unter anderem:

  • Individuelle Unterstützung und soziale Betreuung der Bewohner
  • Begleitung in der Eingewöhnungsphase der Bewohner
  • Die Koordination der Persönlichen Assistenz
  • Bewohner- und Angehörigenberatung
  • Anleitung und Begleitung von ehrenamtlichen Mitarbeitenden
  • Schulungsplanung und -durchführung für Mitarbeiter

Sozialstation

Sozialstationen sind Einrichtungen von privaten oder öffentlichen Trägern der Freien Wohlfahrtspflege, dazu zählen beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz, Caritas und Diakonie. Die Mitarbeiter der Sozialstationen leisten in erster Linie häusliche Pflege, dass heißt ältere und hilfebedürftige Menschen werden Zuhause in gewohnter Umgebung gepflegt und versorgt. Neben der ambulanten Kranken- und Altenpflege bieten Sozialstationen oftmals auch Beratung und Vermittlung von weiteren Hilfen an.

Stationäre Pflege

Die meisten Menschen, die pflegebedürftig werden, wollen dennoch so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung bleiben. Die Pflege in den eigenen vier Wänden wird in der Regel durch Angehörige oder durch der Einsatz von ambulanten Pflegediensten ermöglicht. Ist dies aus verschiedenen Gründen nicht oder nicht mehr möglich, bieten Einrichtungen auch stationäre Pflege als Pendant zur ambulanten Pflege an.

Pflege stellt eine Vertrauensleistung dar, deren Qualität nicht nur nach fachlichen Maßstäben gemessen werden kann. Die pflegerische Unterstützung muss den Bedürfnissen des Einzelnen entsprechen und individuell auf ihn zugeschnitten werden.

Stationäre Pflege bei KWA im Wohnbereich Pflege

In vielen KWA Stiften gibt es neben der ambulanten Pflege in der Stiftswohnung auch so genannte stationäre Pflegebereiche, die bei KWA Kuratorium Wohnen im Alter Wohnbereich Pflege genannt werden. 

Hier wohnen die Bewohner in Pflegezimmern und werden von qualifizierten Mitarbeitern gepflegt und begleitet. Durch kleine Gruppen mit festen Bezugspersonen finden die Individualität, die Lebensstile und Gewohnheiten jedes Einzelnen Beachtung. Angehörige und Freunde werden dabei gerne involviert und sind jederzeit willkommen.

Weitere Informationen zur stationären Pflege bei KWA

Sterbebegleitung

In der Sterbebegleitung und Hospizarbeit geht es darum, Sterbenden, Angehörigen und Trauernden durch Beratung, Begleitung und Unterstützung zur Seite zu stehen. Über Sterben und Tod zu sprechen erfordert Mut, dennoch ist es Teil unseres Lebens und es ist wichtig,  Räume zu schaffen, in denen Menschen würdig sterben können.

In der Sterbebegleitung wird zum einen auf seelische und soziale Bedürfnisse eingegangen, aber auch auf körperliche Aspekte, wie das Recht auf ein schmerzfreies Sterben und einen friedvollen Tod. Keiner muss alleine oder mit Angst und Schmerzen sterben.

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