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50 Jahre KWA Kuratorium Wohnen im Alter
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Wohnen & Service

Glossar - P

Patientenverfügung

Die Patientenverfügung ist ein Dokument, in dem eine Person im Voraus schriftlich festlegen kann, was medizinisch unternommen werden soll, wenn sie selbst nicht mehr entscheidungsfähig ist. Zu den in einer Patientenverfügung beschriebenen Aspekten zählen beispielsweise der Umgang mit lebenserhaltenden Maßnahmen und der Schmerz- und Symptombehandlung.

Die gesetzliche Regelung der Patientenverfügung sieht vor, dass diese schriftlich verfasst und durch Namensunterschrift eigenhändig oder durch ein von einem Notar beglaubigtes Handzeichen unterzeichnet werden muss. Eine einmal ausgefüllte Patientenverfügung ist aber nicht bindend, sie kann jederzeit geändert werden.

Ausführliche Informationen zur Patientenverfügung, können Sie der vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz herausgegebenen Broschüre Patientenverfügung (PDF) entnehmen.

Persönliche Assistenz

Freundliche, qualifizierte und engagierte Mitarbeiter unterstützen in den KWA Einrichtungen die Bewohner als verlässliche Begleiter im Alltag. Ganz orientiert an den individuellen Wünschen begleitet die Persönliche Assistenz die Bewohner bei Besorgungen oder zum Arzt, unterstützt sie bei der Korrespondenz, geht mit ihnen spazieren und gestaltet mit ihnen gemeinsam den Tag.

Die Leistungen der Persönlichen Assistenz sind auch ein wesentlicher Bestandteil der Sorgestrukturen in den KWA Wohnstiften.

Pflege zu Hause

Die meisten Menschen, die pflegebedürftig werden, wollen dennoch so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung bleiben. Die Pflege in den eigenen vier Wänden wird in der Regel durch Angehörige oder durch der Einsatz von ambulanten Pflegediensten ermöglicht. Für die Finanzierung der häuslichen Pflege kann bei der sozialen Pflegeversicherung Pflegegeld beantragt werden.

Das Konzept von KWA Kuratorium Wohnen im Alter ist auf die Bedürfnisse von Senioren abgestimmt. Jeder Bewohner lebt in seiner privaten Wohnung und alle, die Hilfe oder Unterstützung brauchen, bekommen sie direkt im Wohnstift. Der hauseigene ambulante Pflegedienst ist Tag und Nacht präsent und stellt sicher, dass die Bewohner des Hauses auch bei Pflegebedarf in Ihrer Wohnung bleiben können.

Viele der Bewohner der KWA-Häuser benötigen weder Pflege noch Unterstützung im Alltag. Aber es ist auch für Sie beruhigend, dass im Bedarfsfall alle Möglichkeiten verfügbar sind.

Service-TIPP

Mit KWA Club bieten wir die Möglichkeit, viele Leistungen der KWA Wohnstifte zu nutzen, ohne dort zu leben. KWA Club unterstützt mit seinen Angeboten auch das Betreute Wohnen zu Hause.

Pflegebedarf | Pflegebedürftigkeit

Pflegebedarf beschreibt die Notwendigkeit pflegerischer Unterstützung - Art und Umfang des Pflegebedarfs unterscheiden sich dabei je nach individueller Situation des einzelnen.

Bei abzusehendem oder akutem Pflege- und Betreuungsbedarf sollte so schnell wie möglich bei der Pflegekasse ein Antrag auf Pflegeleistungen gestellt werden. Zahlreiche Beratungsstellen unterstützen Betroffene und Angehörige dabei. Für die Pflegekassen begutachtet der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) im Anschluss, ob eine Person pflegebedürftig ist; prüft das Vorliegen der Voraussetzungen für Pflegebedürftigkeit und empfiehlt gegebenenfalls eine Pflegestufe. Der Hausarzt kann Pflegehilfsmittel wie beispielsweise ein Pflegebett oder Badewannenlift verschreiben.

Die meisten Menschen, die pflegebedürftig werden, wollen dennoch so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung bleiben. Die Pflege in den eigenen vier Wänden wird in der Regel durch Angehörige oder durch der Einsatz von ambulanten Pflegediensten ermöglicht.

Pflegeberatung

Seit dem 1. Januar 2009 gibt es den gesetzlichen Anspruch auf Pflegeberatung. Die Beratung erfolgt im Regelfall durch Mitarbeiter der Pflegekassen. Nach erstmaligen Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung muss diese kurzfristig einen konkreten Beratungstermin anbieten oder einen Beratungsgutschein ausstellen. Im Rahmen der Beratung können offene Fragen zu möglichen Pflegeformen und finanzieller Unterstützung gestellt werden, aber auch Sorgen und Ängste besprochen werden. Idealerweise begleiten die Berater die Betroffenen und deren Angehörige in die jeweilige Pflegesituation.

Pflegediagnosen

Pflegeleistungen sollen gemessen werden, um zu sagen „was die Pflege tut“; Pflegediagnosen sollen verwendet werden, um zu sagen
„warum sie dies tut.“ (Wolfram Fischer, 2002)

Pflegediagnosen beschreiben nicht wie eine medizinische Diagnose ein bestimmtes Krankheitsbild, sondern vielmehr die daraus resultierenden Konsequenzen für die Pflege. Dabei wird auch die Beziehung des Einzelnen zu Angehörigen oder einer sozialen Gemeinschaft berücksichtigt. Insgesamt werden verschiedene Gesundheitsverhaltensmuster betrachtet, unter anderem Ernährung, Aktivitäten, Schlafverhalten und Schmerzempfinden. Mit Hilfe der Pflegediagnosen können akute und mögliche Gesundheitsprobleme beschrieben werden. Das pflegerische Personal kann diese bei der Wahl von Pflegemaßnahmen mit einbeziehen und gezielt behandeln und entgegenwirken.

Pflegedienst

Die meisten Menschen, die pflegebedürftig werden, wollen dennoch so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung bleiben. Die Pflege in den eigenen vier Wänden wird in der Regel durch Angehörige oder durch der Einsatz von ambulanten Pflegediensten ermöglicht. Für die Finanzierung der häuslichen Pflege kann bei der sozialen Pflegeversicherung Pflegegeld beantragt werden.

Das Konzept von KWA Kuratorium Wohnen im Alter ist auf die Bedürfnisse von Senioren abgestimmt. Jeder Bewohner lebt in seiner privaten Wohnung und alle, die Hilfe oder Unterstützung brauchen, bekommen sie direkt im Wohnstift. Der hauseigene ambulante Pflegedienst ist Tag und Nacht präsent und stellt sicher, dass die Bewohner des Hauses auch bei Pflegebedarf in Ihrer Wohnung bleiben können.

Viele der Bewohner der KWA-Häuser benötigen weder Pflege noch Unterstützung im Alltag. Aber es ist auch für Sie beruhigend, dass im Bedarfsfall alle Möglichkeiten verfügbar sind.

Service-TIPP

Mit KWA Club bieten wir die Möglichkeit, viele Leistungen der KWA Wohnstifte zu nutzen, ohne dort zu leben. KWA Club unterstützt mit seinen Angeboten auch das Betreute Wohnen zu Hause.

Pflegedokumentation

Im Rahmen der Pflegedokumentation werden sämtliche Pflegemaßnahmen, die an einer Person durchgeführt wurden oder geplant sind, schriftlich festgehalten. Die Dokumentationspflicht ist gesetzlich vorgeschrieben und dient als wichtiges Kommunikations- und Planungshilfsmittel zur Sicherung der Pflegequalität. Angehörige haben nur dann ein Recht auf Einsicht in die Pflegedokumentation, wenn sie als gesetzlicher Betreuer bestimmt sind oder ein schriftliches Einverständnis vorliegt. Seit Januar 2015 hat die bundesweite Implementierung der neuen Dokumentation in der Pflege begonnen, um eine Entbürokratisierung zu erreichen.

Pflegeeinrichtung

Die meisten Menschen, die pflegebedürftig werden, wollen dennoch so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung bleiben. Die Pflege in den eigenen vier Wänden wird in der Regel durch Angehörige oder durch der Einsatz von ambulanten Pflegediensten ermöglicht.

Ist dies nicht oder nur teilweise möglich, gibt es verschiedene Einrichtungen, die ambulant oder stationär Pflege für einen kürzeren oder längeren Zeitraum anbieten.

Kurzzeitpflege beschriebt die vorübergehende Pflege in einer stationären Einrichtung mit einer Dauer von maximal vier Wochen. Die Kurzzeitpflege ist insbesondere für pflegende Angehörige eine gute Möglichkeit, sich für die Dauer eines Urlaubes sorgenfreie Entlastung zu verschaffen. Langzeitpflege beschreibt als Gegenbegriff dazu die dauernde Pflegebedürftigkeit, respektive die stationäre Aufnahme eines Pflegebedürftigen in ein Pflegeheim.

Das Konzept von KWA Kuratorium Wohnen im Alter umfasst mehrere Aspekte und kann deshalb nicht mit dem Angebot eines klassischen "Pflegeheims" verglichen werden. Jeder Bewohner lebt in seiner privaten Wohnung und alle, die Hilfe oder Unterstützung brauchen, bekommen sie direkt im Wohnstift. Der hauseigene ambulante Pflegedienst ist Tag und Nacht präsent und stellt sicher, dass die Bewohner des Hauses auch bei Pflegebedarf in Ihrer Wohnung bleiben können. Viele der Bewohner der KWA-Häuser benötigen weder Pflege noch Unterstützung im Alltag. Aber es ist auch für Sie beruhigend, dass im Bedarfsfall alle Möglichkeiten verfügbar sind.

Pflegefachkraft

Mit Fachkraft in der Altenpflege ist eine Person gemeint, die eine staatlich anerkannte Ausbildung zum Altenpfleger/zur Altenpflegerin absolviert hat. Die Ausbildung ist seit 2003 bundes­weit einheitlich geregelt. Sie dauert in Voll­zeit drei Jahre und in Teil­zeit bis zu fünf Jahre.

Betreuungstätigkeiten in der Altenpflege dürfen nur von Fachkräften oder unter "angemessener Beteiligung" von Fachkräften ausgeführt werden. Hierbei ist eine Fachkraftquote von mindestens 50 Prozent vorgeschrieben, dass heißt bei mehr als vier pflegebedürftigen Personen muss mindestens jeder zweite weitere Beschäftigte eine Fachkraft sein. Keine Fachkräfte im Sinne der Heimpersonalverordnung sind Altenpflegehelferinnen und -helfer, Krankenpflegehelferinnen und -helfer und vergleichbare Hilfskräfte.

Ausbildung zur Pflegefachkraft bei KWA

Die Berufsfachschule für Altenpflege des KWA Bildungszentrums zählt zu den größten Altenpflegeschulen in ganz Bayern. Gelegen in Bad Griesbach im niederbayerischen Bäderdreieck und in Pfarrkirchen, hat sie ein Einzugsgebiet, das sich über den gesamten Landkreis Passau sowie den Landkreis Rottal-Inn bis nach Landau, Burghausen und Altötting erstreckt.

Alle Infos unter www.kwa-bildungszentrum.de

Pflegefall

Der Hilfebedarf dient als Grundlage bei der Feststellung oder Einstufung der Pflegebedürftigkeit. Nach dem Pflegeversicherungsgesetz ist pflegebedürftig, wer "wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens" (§ 14 SGB XI) Hilfe braucht. Dieser Hilfebedarf muss auf Dauer bestehen, das heißt mindestens sechs Monate lang.

Wenn Versicherte bei ihrer Pflegekasse einen Antrag auf Pflegeleistungen stellen, beauftragt diese den zuständigen Medizinischen Dienst mit der Begutachtung. Dieser prüft regelmäßig, ob die Voraussetzungen für Pflegebedürftigkeit gegeben sind, sprich ein Hilfebedarf vorliegt, und ordnet entsprechend der jeweiligen Pflegestufe zu.

Ein sogenannter Härtefall liegt in besonderen Fällen der Schwerstpflegebedürftigkeit vor.

Pflegephilosophie bei KWA

Pflegebedürftige haben den Wunsch und den Anspruch auf ein selbstbestimmtes Leben. Die Philosophie von KWA lautet daher: So viel Selbstständigkeit wie möglich und so viel Unterstützung wie nötig. Pflege stellt eine Vertrauensleistung dar, deren Qualität nicht nur nach fachlichen Maßstäben gemessen werden kann. Die pflegerische Unterstützung muss den Bedürfnissen und Bedarfen des Bewohners entsprechen. Das KWA Pflegekonzept garantiert persönliche Sicherheit und ist darauf abgestimmt, dass sich die Bewohner in allen Lebenssituationen bei geborgen fühlen. KWA versteht Pflege dabei als Begleitungs- und Betreuungsleistung. Bei der ganzheitlichen Pflege ist Ziel, die Lebensqualität des hilfebedürftigen Menschen zu fördern und ihm Teilhabe zu ermöglichen. Das bedeutet im Alltag, dass die Mitarbeiter auf den Lebensstil des Bewohners eingehen und ihn dabei unterstützen, seine individuellen Gewohnheiten aufrecht zu erhalten.

Weitere Informationen zur KWA-Pflegephilosophie

Pflegegeld

Pflegebedürftige haben die Möglichkeit, Sachleistungen in Form von Hilfe von Pflegediensten oder alternativ Pflegegeld in Anspruch zu nehmen. Dies setzt voraus, dass die häusliche Pflege selbst sichergestellt wird. In der Regel sind es Angehörige, die dann die Pflege übernehmen. Die Pflegekasse überweist auf Antrag das Pflegegeld, über die Verwendung des Geldes kann frei entschieden werden. Auch eine Kombination aus Pflegegeld und Inanspruchnahme von Sachleistungen ist möglich.

Ausführliche Informationen zum Pflegegeld finden Sie auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

Pflegegesetz

Seit dem 1. Januar 2015 gilt ein neues, reformiertes Pflegegesetz. Es sieht im bisherigen Pflegegesetz Änderungen vor, die die finanziellen Zuschüsse betreffen, außerdem sollen Pflege und Beruf besser miteinander in Einklang gebracht werden können. Im Pflegegesetz wird beispielsweise die Höhe der finanziellen Unterstützung innerhalb der verschiedenen Pflegestufen geregelt, die Betreuungsmöglichkeiten, Regelungen zur Kurzzeitpflege, die Leistungen für die häusliche Pflege (Pflegegeld/Sachleistung) und Rahmenbedingungen für die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst.

Ausführliche Informationen zum Pflegegesetz finden Sie auf den Internetseiten des Bundesgesundheitsministeriums.

Pflegegutachten

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) führt im Falle einer Pflegebedürftigkeit auf Antrag eine Einzelfallbegutachtungen durch.

Für die Pflegekassen begutachtet der MDK, ob eine Person pflegebedürftig ist; prüft das Vorliegen der Voraussetzungen für Pflegebedürftigkeit und empfiehlt gegebenenfalls in einem Gutachten eine Pflegestufe.

Pflegehelfer

Altenpflegehelfer unterstützen Altenpfleger bei der täglichen Arbeit, denn Pflege ist immer Teamarbeit. Ebenso wichtig wie die körperliche Pflege ist die Aufgabe ein positives soziales Umfeld zu schaffen. Altenpflegehelfer aktivieren, motivieren, geben Anregungen zur Freizeitgestaltung und hören manchmal einfach nur zu. Die Ausbildung umfasst ein Jahr und teilt sich in theoretischen und praktischen Unterricht.

KWA Ausbildungstipp:

Zum KWA Bildungszentrum gehören Berufsfachschulen für Altenpflegehilfe in Bad Griesbach und Pfarrkirchen. Weitere Informationen auf der Internetseite www.kwa-bildungszentrum.de

Pflegekasse

Die Pflegeversicherung ist als eine der fünf Säulen der gesetzlichen Sozialversicherung zu sehen. Jedes Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung wird zugleich Mitglied der Sozialen Pflegeversicherung. Träger der Sozialen (gesetzlichen) Pflegeversicherung sind die Pflegekassen. Sie führen in Deutschland die 1995 eingeführte Pflegeversicherung nach dem XI. Sozialgesetzbuches durch.

Zu den wichtigsten Leistungen der Pflegekassen zählen neben der Einzelfallbegutachtung, die finanzielle Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit als auch Beratungsangebote.

Pflegekosten

Erfolgt die Betreuung durch einen ambulanten Pflegedienst, übernimmt die Pflegekasse unmittelbar die Kosten. Übernehmen Angehörige die Pflege, zahlt die Pflegekasse Geld an die pflegebedürftige Person oder ihre Angehörigen aus. Die Höhe des Satzes hängt von der jeweiligen Pflegestufe ab.

Vollstationäre Pflege beschreibt die Pflege in einer Einrichtung wie einem Senioren- und Pflegeheim. Abhängig von der Pflegestufe zahlt auch hier die Pflegekasse die Kosten der Pflege in einer bestimmten Höhe. Weitere Kosten, die durch die Einrichtungsbetreiber festgesetzt werden, müssen selbst übernommen werden. Dies betrifft in erster Linie die sogenannten "Hotelkosten", beispielsweise für Unterkunft und Verpflegung.

Das KWA Preissystem

Die Bewohner im Wohnstift bezahlen einen monatlichen Pensionspreis, der das Wohnen mit allen Nebenkosten sowie die Service-Grundleistungen abdeckt. Dazu gehören Veranstaltungen, allgemeine Beratungen, Rezeptionsservice und  Notrufbereitschaft. Partner, die gemeinsam in eine Wohnung einziehen, bezahlen einmal den umfassenden Pensionspreis sowie einen geringen Aufpreis für die zweite Person.Ganz nach Wunsch und Bedarf wählen die Bewohner aus dem umfangreichen Serviceangebot des Wohnstiftes gewünschte Leistungen gegen zusätzliches Entgelt.??Die Pflegekosten werden unter Berücksichtigung etwaiger Pflegestufen individuell berechnet. Wenn Sie eine Pflegestufe haben, übernimmt Ihre Krankenkasse einen festen Betrag der Kosten. Einen Teil müssen Sie jedoch selbst finanzieren.

Pflegeleitbild

Ein Pflegeleitbild beschreibt die Grundsätze, die sich eine Einrichtung selbst als Maßstab für qualitativ gute Pflege gesetzt hat.

Pflege bei KWA: Sicherheit – Geborgenheit – Individualität

Sich verändernde Lebenssituationen erfordern im Alter ein flexibles Pflege- und Betreuungskonzept. Professionelle Sorgestrukturen geben Sicherheit und den notwendigen Halt. Ob bei vorübergehender Krankheit, dauerhaftem Pflegebedarf oder fortschreitender Demenz, bei KWA sorgen qualifizierte Mitarbeiter für Pflege und Betreuung nach Maß.

So viel Selbstständigkeit wie möglich und so viel Unterstützung wie nötig.

  • Hier finden Sie detaillierte Informationen zur Pflege bei KWA.
  • Das KWA Rahmenkonzept Begleitung und Pflege dokumentiert unsere Pflegephilosophie.

Pflegenoten

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) prüft einmal jährlich Pflegeeinrichtungen und vergibt mit dem Hintergrund der Qualitätssicherung nach dem Schulnotensystem so genannte Pflegenoten. Die Gesamtnote wird aus zahlreichen Einzelkriterien gebildet, die unterschiedlichen Qualitätsbereichen zugeordnet sind. Die Bewertungen werden im Internet auf mehreren Portalen der Spitzenverbände der Krankenkassen veröffentlicht. Die fachliche und sachliche Sinnhaftigkeit der Pflegenoten geben allerdings immer wieder Anlass für öffentliche und politische Diskussionen.

Pflegeplanung

Im Zentrum einer systematischen und nachvollziehbaren Pflege steht die Pflegeplanung. Pflegekräfte dokumentieren in den patientenbezogenen, individuellen Pflegeplänen schriftlich alle pflegerelevanten Schritte und Maßnahmen. Neben Problemen und Pflegezielen werden dort auch die Ressourcen des Patienten erfasst, so dass gezielt auch auf Stärken eingegangen werden kann. Die Inhalte werden regelmäßig aktualisiert und angepasst. Der Pflegeplan ist wichtiger Bestandteil der Pflegedokumentation und dient maßgeblich der Qualitätssicherung.

Pflegesachleistung

Pflegesachleistung beschreibt konkret die pflegerische Hilfe durch einen Pflegedienst. Die Abrechnung erfolgt direkt mit der Pflegekasse. Die Höhe der Pflegesachleistung richtet sich - ebenso wie das Pflegegeld - nach der Pflegestufe. Eine Kombination von Pflegegeld und Pflegesachleistung ist ebenso möglich.

Pflegesatz

Der Pflegesatz ist die monatliche Vergütung eines Pflegeheims für bestimmte erbrachte Leistungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Pflegestufe.
Die so genannten "Hotelkosten" wie Unterkunft, Verpflegung und den Investitionskosten sind darin nicht enthalten. Die Vereinbarungen über die Pflegesätze werden nach gesetzlichen Vorgaben zwischen den Sozialleistungsträgern und den Trägern der Pflegeeinrichtungen getroffen.

Pflegestufe

Pflegekosten werden unter Berücksichtigung der Pflegestufen individuell berechnet. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) führt Einzelfallbegutachtungen durch, prüft das Vorliegen der Voraussetzungen für Pflegebedürftigkeit und empfiehlt gegebenenfalls eine von drei Pflegestufe. Je höher die Pflegestufe, desto höher die Leistungen der Pflegekasse.

  • Pflegestufe I – Erhebliche Pflegebedürftigkeit
  • Pflegestufe II – Schwerpflegebedürftigkeit
  • Pflegestufe III – Schwerstpflegebedürftigkeit

Ein sogenannter Härtefall liegt in besonderen Fällen der Schwerstpflegebedürftigkeit vor. Gelegentlich wird anstelle von 'Härtefallregelung' auch von der Pflegestufe 3+ gesprochen. Mittelfristig ist geplant, die drei Pflegestufen durch fünf Pflegegrade zu ersetzen. (Stand 04/2015)

Detaillierte Informationen zu den Pflegestufen finden Sie auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

Pflege-TÜV

Pflege-TÜV ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für ein System zur Überprüfung der Qualität von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen. Die Qualitätszertifizierung erfolgt nach Prüfung durch den TÜV in Kooperation mit dem Bundesverband privater Anbieter (bpa) auf Grundlagen der Qualitätsrichtlinien des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK).

Pflegeüberleitung

Wird ein Patient aus einer stationären Behandlung in einer Klinik entlassen, ist aber weiterhin auf pflegerische Unterstützung angewiesen, kann die Pflegeüberleitung unterstützend eingreifen. Mitarbeiter der Pflegeüberleitung überlegen gemeinsam mit dem Patienten und seinen Angehörigen wie die individuelle Weiterversorgung aussehen könnte und unterstützen bei der Organisation. Hauptanliegen der Pflegeüberleitung ist es den so genannten "Drehtür-Effekt" zu umgehen, sprich, eine erneute stationäre Aufnahme zu vermeiden, die bei unzureichender pflegerischer Versorgung wieder erforderlich würde.

Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung ist als eine der fünf Säulen der gesetzlichen Sozialversicherung zu sehen. Jedes Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung wird zugleich Mitglied der Sozialen Pflegeversicherung. Träger der Sozialen (gesetzlichen) Pflegeversicherung sind die Pflegekassen. Sie führen in Deutschland die 1995 eingeführte Pflegeversicherung nach dem XI. Sozialgesetzbuches durch.

Zu den wichtigsten Leistungen der Pflegekassen zählen neben der Einzelfallbegutachtung, die finanzielle Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit als auch Beratungsangebote.

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