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Glossar - D

Dekubitus

Ein Dekubitus (Druckgeschwür) ist eine chronische Wunde, die entsteht, weil auf bestimmten Körperstellen über zu lange Zeit zu viel Gewicht lastet. Dadurch kann das Blut in diesem Bereich nicht zirkulieren, das Gewebe wird unzureichend mit Sauerstoff versorgt und stirbt langsam ab.

Ein gesunder Mensch reagiert auf länger anhaltenden Druck auf eine Körperstelle unwillkürlich mit Bewegungen, die eine Druckentlastung herbeiführen. Bei älteren oder kranken Menschen funktioniert dieser Schutz oftmals nicht mehr zuverlässig. Sei es, weil starke Medikamente eingenommen werden, die warnende Schmerzsignale des Körpers unterdrücken oder weil eine Krankheit vorliegt, die das Nervensystem beeinträchtigt. Diabetiker sind besonders gefährdet. Ein Dekubitus ist keine eigenständige Krankheit, sondern wird im Regelfall durch Immobilität verursacht.

Demenz

In Deutschland leben heute etwa 1,4 Millionen Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Alzheimer macht dabei, mit einem Anteil von 60 bis 65 Prozent, die häufigste irreversible Form von Demenz aus. Demenzerkrankungen können eine Vielzahl von Ursachen haben. Das entscheidende Merkmal von allen Demenzerkrankungen ist aber immer zunehmende Vergesslichkeit und das Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus ist - abhängig von Demenzform und Krankheitsverlauf - sind die Wahrnehmungen, das Verhalten und das Erleben der kranken Person dezútlich beeinträchtigt. Mit der Diagnose "Demenz" kommen daher oftmals auch auf die Angehörigen große Belastungen zu.

Detaillierte Informationen erhalten Sie auf den Informationsseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - Wegweiser Demenz

Domizil

Das lateinische Wort "domicilium" bedeutet übersetzt "Wohnstätte" oder "Wohnsitz". Das deutsche "Domizil" leitet sich daraus ab und hat dieselbe Bedeutung.

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