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50 Jahre KWA Kuratorium Wohnen im Alter
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Einge Mitarbeiter von KWA

KWA sagt zum Coronavirus: Ja, wir sind in Sorge!

Schutz von Stiftsbewohnern, Patienten, Schülern und Mitarbeitern steht im Fokus.

Unterhaching/München, 11. März 2020. -  Schon seit Wochen bereitet sich KWA Kuratorium Wohnen im Alter in der Firmenzentrale und in sämtlichen KWA Einrichtungen auf einen möglichen „Ernstfall“ vor, prüft Hygieneregeln und Notfallpläne, gibt Mitarbeitern, Stiftsbewohnern, Patienten, den KWA Schülern, aber auch Angehörigen und Besuchern notwendige Hinweise zum individuellen Verhalten im beruflichen Alltag und in der Freizeit. 

Häufig gestellte Fragen werden im Firmen-Wiki beantwortet, sodass möglichst alle Mitarbeiter und Personen, die mit KWA verbunden sind, sich auch auf diese Weise informieren können. Zudem gibt es in jedem KWA-Haus diverse Ansprechpartner und Anlaufstellen. Die Einhaltung von Arbeitsanweisungen und Hygieneregeln haben KWA Hygienebeauftragte sowie Hausleitungen und verantwortliche Pflegefachkräfte im Blick. All das zielt darauf ab, das Risiko zu verkleinern, dass das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 in eine KWA Einrichtung gelangt und Bewohner oder Mitarbeiter daran erkranken.

„Wir sind uns unserer Verantwortung für Mitarbeiter, Stiftsbewohner, Patienten und Schüler bewusst und ergreifen alle notwendigen, von staatlichen Stellen empfohlenen sowie fachlich angezeigte Maßnahmen“, sagen KWA Vorstand Dr. Stefan Arend und Horst Schmieder. Öffentliche Veranstaltungen in den KWA Einrichtungen wurden vorsorglich abgesagt und öffentliche Bereiche wie KWA Schwimmbäder für Gäste von außen gesperrt. Was allen Mitgliedern der KWA-Geschäftsleitung Sorge bereitet, ist das fahrlässige Verhalten einiger weniger. „Wenn nur ein Einziger sich unvernünftig verhält, kann das viele gefährden“, sagt KWA Prokurist Manfred Zwick. Vorsorglich wurde in einer KWA Einrichtung einer Person Quarantäne verordnet: als eine präventive Schutzmaßnahme.

Alle müssen, so Vorstand Arend, weiterhin achtsam sein und sensibel mit möglichen Viren-Einträgen umgehen. Insbesondere die ältere Generation müsse geschützt werden. Äußerst nachdenklich stimmt ihn eine Einschätzung des Virologen Christian Drosten (Leiter der Virologie in der Berliner Charité). Dieser äußerte sich am 10. März dahingehend, dass die Sterblichkeit bei am neuartigen Coronavirus erkrankten Patienten ab 80 Jahren sehr hoch liegt. Deshalb müsse genau diese Altersgruppe sensibilisiert und gleichzeitig geschützt werden. 

„Wenn wir es daher für sinnvoll erachten, den Besucherverkehr zum Schutz aller uns anvertrauten Personen einzuschränken, werden wir dies veranlassen“, so der KWA Vorstand – unabhängig von einem möglichen generellen Besucherstopp, den das örtlich zuständige Gesundheitsamt anordnen kann.


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