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50 Jahre KWA Kuratorium Wohnen im Alter
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Einge Mitarbeiter von KWA

„Embedded Research for Human Ageing“ geht weiter: Wissenschaft im Dienst der Pflege

Fortsetzung der Forschungs- und Entwicklungskooperation von KWA Kuratorium Wohnen im Alter und dem Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizingerätetechnik der TU München

München, 25. Februar 2014. Geräte und Verfahren unterstützender Technik für die Pflege zu erforschen und zu entwickeln, ist erklärtes Ziel einer Vereinbarung zwischen KWA Kuratorium Wohnen im Alter und dem Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizingerätetechnik (MiMed) der Technischen Universität (TU) München. Die Vereinbarung wurde nun um zwei Jahre verlängert, nach zwei Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit. 

Unter der Leitung von Dr.-Ing. Lorenzo D’Angelo haben wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende der TU im KWA Luise-Kiesselbach-Haus in München-Riem zunächst Arbeitsabläufe im Pflegestift erforscht sowie Stiftsmitarbeiter und -bewohner befragt. Im Fokus standen schließlich die Flüssigkeitsmengen, die den Senioren zugeordnet wurden. Im Rahmen der Studien hat sich gezeigt, dass die vom Pflegepersonal ermittelten und dokumentierten Mengen von den tatsächlichen abwichen: aufgrund von Fehleinschätzungen und nicht normierten oder geeichten Gläsern und Tassen. Im Durchschnitt enthielten Trinkgefäße rund fünf Prozent weniger Füllung als angenommen.

„Da viele alte Menschen wenig Durst empfinden und deshalb tendenziell zu wenig trinken, ist es überaus wichtig, das tatsächliche Trinkvolumen möglichst genau zu kennen“, sagt Michael Pfitzer, Stiftsdirektor des KWA Luise-Kiesselbach-Haus. Er hat die Forschungen in der von ihm geleiteten KWA-Einrichtung begleitet. Sowie das Resultat auf dem Tisch lag, haben Pfitzer und KWA Vorstände Mitarbeiter für die Trinkmengen-Problematik sensibilisiert: als Sofortmaßnahme. Wissenschaftler der TU haben inzwischen ein „intelligentes“ Trinkgefäß entwickelt, das Trinkmengen exakt misst und zuordnet. Erste Prototypen des „HyroWarn“ sind in Erprobung. Der Projektleiter der TU Prof. Dr. Tim C. Lueth, Ordinarius des Lehrstuhls MiMed, und die KWA Vorstände Horst Schmieder und Dr. Stefan Arend sehen sich deshalb auf einem guten gemeinsamen Weg, der Pflegende bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt und Pflegebedürftigen nutzt.


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