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„Viel schlimmer als das Alter ist die Pubertät“

Chris Boettcher sorgte mit witzigen Songs und Parodien für eine super Stimmung beim KWA Jahresauftakt

 

Unterhaching, 16.01.2014. Ohne sein „Kuhboard“ (ein E-Piano mit Kuhfellbezug!) geht bei ihm gar nichts. Denn Chris Boettcher ist nicht nur ein wortwitziger Parodist und Comedian, sondern auch ein exzellenter Musiker. Und so brillierte er beim KWA Neujahrsempfang nicht nur in seinen Paraderollen als „Loddar“ und „Kaiser Franz“, er lieh auch Stars wie Adriano Celentano, Udo Lindenberg, Heino und Udo Jürgens seine Stimme und riss das Publikum vom ersten Moment an mit. Das Motto auf der Einladungskarte „Wer das Jahr mit einem Lächeln beginnt, hat bereits gewonnen“ wurde somit für die mehr als 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Pflegebranche an diesem Abend wahr, wenngleich eher von Lachsalven als von einem Lächeln die Rede sein muss.

Unter den Gästen befand sich neben zahlreichen Mitarbeitern, Stiftsdirektoren und Stiftsbeiräten auch KWA Aufsichtsratsmitglied Wolf-Dieter Krause; er war eigens aus Konstanz angereist. Als weitere Ehrengäste beim KWA Jahresauftakt begrüßte KWA Vorstand Dr. Stefan Arend auch im Namen seines Vorstandskollegen Horst Schmieder den Ersten Bürgermeister der Stadt Pfarrkirchen, Georg Riedl, den Dritten Bürgermeister der Gemeinde Putzbrunn, Alexander Bräuer, sowie die Landtagsabgeordnete Claudia Stamm (Grüne). Ihre Kollegen von der CSU, Markus Blume und Kerstin Schreyer-Stäblein, hatten mit großem Bedauern abgesagt, da sie in diesem Jahr zur jährlichen Klausurtagung nach Wildbad Kreuth mussten. 

Arend erläuterte in seiner Ansprache die für 2014 formulierten Unternehmensziele, die drei große Bereiche umfassen: Als ersten nannte er die Investition in die KWA Immobilien. Hier wolle man den Wohnkomfort verbessern und den veränderten Bedürfnissen der Senioren anpassen: Der Wunsch nach mehr Raum sei hier ungebrochen. Der zweite Bereich betreffe „ein ganzes Bündel an Maßnahmen in Sachen Mitarbeiter/Personal“. Als Beispiele nannte der KWA Vorstand u.a. die Steigerung der Ausbildungszahlen, Kooperationen mit Schulen, Traineeprogramme und die Gewinnung von Mitarbeitern, auch von Fachkräften aus dem Ausland. Drittens spiele die Qualitätsentwicklung im Unternehmen eine große Rolle. Sichtlich stolz wies Arend auf den gerade erschienenen zweiten KWA Qualitätsbericht hin. Abschließend erinnerte er noch an die wichtigste Aufgabe von KWA, nämlich „mit dafür zu sorgen, das Alter und Altern nicht ausschließlich als eine Belastung für die Gesellschaft zu sehen bzw. das Alter auf die Pflegebedürftigkeit zu reduzieren.“ Pflege sei nur ein Aspekt des Alters. Ferner sage das Lebensalter allein nichts über die Leistungsfähigkeit eines Menschen aus. „Keine Generation darf sich nach den Worten des Heidelberger Gerontologen Andreas Kruse als die nur lehrende oder lernende begreifen“, konstatierte der KWA Vorstand. „Das Stichwort heißt ,Generativität’: Jeder sollte sich als Teil einer Generationsfolge verstehen.“

„Ja, das Alter ist überhaupt nicht so schlimm, viel schlimmer ist die Pubertät, stellte Chris Boettcher fest und untermauerte diese These mit dem „Pubertätssong“ (www.chris-boettcher.de/multimedia.html). Im Hinblick auf den Jugendwahn und die steigende Zahl der Schönheits-OPs  ließ er Schlagersänger wie Jürgen Marcus oder die Gruppe Boney M. Lieder wie „Eine neue Nase ist wie ein neues Leben“ oder „By the rivers of silikon“ singen. Volkstümlich wurde es dann mit den „Wildbad Kreuther Herzbuben“ („Stoiber“ und „Seehofer“).

Angela Merkel konnte in diesem Jahr aufgrund ihres Skiunfalls leider nicht persönlich am KWA Jahresauftakt teilnehmen, doch alias Chris Boettcher ließ sich die Kanzlerin entschuldigen und den KWA Vorständen ausrichten, dass sie in jedem Fall zum KWA Symposium „Pflegequalität“ am 11. Februar in Berlin komme. „Danke, meine Herren,  dass Sie die Veranstaltung extra für mich nach Berlin verlegt haben.“ Das Multitalent Boettcher, bekannt für seine perfekten Stimmenimitationen, hatte aber auch seine Freunde aus dem Sport mit im Gepäck. So äußerte sich „Yogi Löw“ zum Thema (Gesichts-) Pflegequalität, „Kaiser Franz“ erzählte, dass er sich in Bad Griesbach so wohl fühle und bald gemeinsam mit Dr. Garner, dem Chefarzt der dortigen KWA Klinik, nach Indien fliege.

Eine besondere Freude hatte das Hausmeisterehepaar Ingrid und Dietrich Figura an Boettchers Auftritt, denn er hatte ihr 20-jähriges Firmenjubiläum mit in sein Programm eingebaut. Dass die Figuras ein rundes Jubiläum feiern konnten, habe sich sogar bis zu Adriano Celentano herumgesprochen. Und so sang Boettcher dessen Gassenhauer „Azurro“ mit neuem Text („Figura, so heißt die Pflegequalität im KWA ....“). Nach einem Riesenapplaus gab Chris Boettcher mit seinen Zugaben dem Affen dann noch mal so richtig Zucker: Unter anderem sang er den Wies’n-Hit „10 Meter geh’“, im dem er den Model-Beruf auf die Schippe nimmt. Kaum jemand, der hier nicht mitsang oder mitklatschte.

KWA Vorstand Dr. Stefan Arend und sein Kollege Horst Schmieder freuten sich über die ausgelassene Stimmung und die begeisterte Resonanz der Gäste: „Der KWA Neujahrsempfang ist ein Muss. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!“ Für den musikalischen Rahmen sorgte auch in diesem Jahr wieder das Jazzduo „Incredible Jazz Combination“, inzwischen fester Bestandteil des Jahresauftakts. Für das leibliche Wohl war das Küchenteam des KWA Hanns-Seidel-Haus zuständig.


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