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KWA Neujahrsempfang mit "Angela Merkel"

Der Kabarettist Wolfgang Krebs schlüpfte in die Rolle der Bundeskanzlerin

Unterhaching, 09.01.2013. Auf der Einladungskarte wurde den Gästen ein launiger Abend versprochen – und das Versprechen wurde wahrhaft eingelöst. Schon eine halbe Stunde vor Beginn war das Foyer der KWA Hauptverwaltung, das zu späterer Stunde fast aus allen Nähten platzte, gut gefüllt. Viele der über 120 erschienenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Pflegebranche gaben später zu, dass sie sich einen guten Platz ergattern wollten – denn schließlich war als Höhepunkt des Abends der bekannte Kabarettist Wolfgang Krebs angekündigt worden. In diesem Jahr schlüpfte er in die Rollen von Angela Merkel, Franz Beckenbauer, der von ihm erfundenen Figur der Lebensberaterin Waldemarie Wammerl, und in seine Paraderolle als Edmund Stoiber.

„Kaum waren die Einladungen verschickt, schon war einer Großteil von Zusagen zurück“, erzählte denn auch KWA Vorstand Dr. Stefan Arend sichtlich stolz in seiner Begrüßungsansprache beim KWA Neujahrsempfang am 8. Januar. Er bat um Verzeihung, aufgrund der Vielzahl der Gäste, darunter viele Mitarbeiter und Stiftsbeiräte, nur einige wenige namentlich begrüßen zu können wie den KWA Aufsichtsratsvorsitzenden Uwe Freiherr von Saalfeld, den KWA Gründervater Hermann Beckmann, der dem Unternehmen auch nach 47 Jahren noch eng verbunden ist, sowie die Landtagsabgeordneten Markus Blume (CSU), Kerstin Schreyer-Stäblein (CSU) und Claudia Stamm (Grüne). Arend dankte allen Mitarbeitern für ihre Leistungen im vergangenen Jahr, ganz besonders den Leitungen der KWA Wohnstifte. „Sie bewältigen umfassende Managementaufgaben, leiten jeweils mittelständische Unternehmungen mit dreistelligen Mitarbeiterzahlen“, so der KWA Vorstand. Dieses Aufgabenprofil habe sich radikal verändert, ebenso wie das der Pflegedienst- und der Wohnbereichsleitungen oder der Führungskräfte ambulanten Dienste. Angesichts des Personalmangels in der Pflege betonte Arend: „Wir brauchen tatkräftige junge Menschen in der Pflege und freuen uns über jeden, der sich für uns entscheidet.“ KWA werde allein in 2013 100 Stellen für verschiedene Ausbildungsberufe anbieten. 

Im Anschluss räsonierte die „Bundeskanzlerin“ über die Politik in Deutschland und im Allgemeinen und sorgte mit ihrem Fazit für großes Gelächter: „Wir machen lieber nix, dann können wir auch nix falsch machen.“ Doch eines sicherte sie den KWA Vorständen Dr. Stefan Arend und Horst Schmieder zu: Ich werde mich dafür stark machen, dass die unsägliche Fachkraftquote in der Altenpflege abgeschafft wird.“ Zum entsprechenden KWA Symposium am 28. Januar könne sie leider nicht kommen, weil „mein Mann Joachim da Geburtstag hat.“ 

„Heute Abend zeigt es sich wieder: Man muss gar nicht so weit reisen, um Spaß zu haben.“ Mit diesen Worten begrüßte Franz Beckenbauer die Gäste. Man kenne ihn ja inzwischen auf der ganzen Welt, doch vielleicht seien hier ja auch Menschen von woanders da. Er versprach zum Abschluss, die KWA Mannschaft für den nächsten München-Marathon zu trainieren. Waldemarie Wammerl, die nach eigenen Worten „von der falschen Seite auf die 60 zugeht“, begrüßte als „Frauenbeauftragte der CSU/CSU“ und Stimme der „Bestagerinnen“ den anwesenden Münchner Pflegekritiker Claus Fussek und sorgte mit ihren Ratschlägen für große Heiterkeit. Zum krönenden Abschluss schlüpfte Krebs noch in seine Paraderolle, Edmund Stoiber, „der Untote von Kreuth“. Die Zuhörer konnten sich bei seinen Ausführungen zum Berliner Flughafen-Bau („das wären zwei Transrapids!“), dem Thema Mautgebühren und strengeren Regeln in Bierzelten („Wer dort Apérol Sprizz trinkt, muss des Zeltes verwiesen werden“) vor Lachen gar nicht mehr halten. Ohne Zugabe wollte das Publikum Wolfgang Krebs dann auch nicht gehen lassen.

KWA Vorstand Dr. Stefan Arend und sein Kollege Horst Schmieder waren über den Verlauf des Neujahrsempfangs  hoch erfreut, zumal das einhellige Fazit der Gäste lautete: „Dieser Abend wird kaum mehr zu toppen sein!“ Für den musikalischen Rahmen sorgte wieder das Jazzduo „Incredible Jazz Combination“, die inzwischen schon fester Bestandteil des Neujahrsempfangs sind. Für das leibliche Wohl war das Küchenteam des KWA Stift am Parksee zuständig. 


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