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KWA Stift am Parksee
Leben - so wie ich es will im KWA Stift am Parksee

Neujahrsempfang im KWA Stift am Parksee

Der traditionelle Neujahrsempfang war eine gelungene Melange aus hochwertigen Reden und außergewöhnlicher Musik.

Unterhaching, im Januar 2019. - Beim Neujahrsempfang im KWA Stift am Parksee konnte Stiftsdirektorin Alexandra Kurka-Wöbking nicht nur zahlreiche Gäste, sondern auch lokale Politikprominenz im Festsaal willkommen heißen: Das Grußwort für die Gemeinde Unterhaching sprach in diesem Jahr der 1. Bürgermeister Wolfgang Panzer, der von seinem Stellvertreter Alfons Hofstetter begleitet wurde. Auch der Gemeinderat war vertreten: durch Senioren- und Sozialreferentin Inci Ahmad, durch Senioren- und Sozialreferent Richard Raiser sowie durch die Kulturreferentin und Gleichstellungsbeauftragte Waltraud Rensch.

"Offene und lebendige Atmosphäre"

Stiftsdirektorin Alexandra Kurka-WöbkingKurka-Wöbking stellte ihrer Ansprache ein Zitat der Ärztin Mildred Scheel voran: "Es sind nicht immer die großen Worte, die in der Gemeinschaft Großes bewegen: Es sind die vielen, kleinen Taten der Einzelnen." Die Stiftsdirektorin schlug den Bogen zum Zusammenleben und Arbeiten im KWA Stift am Parksee, "denn das Füreinander da sein, das Einbringen kreativer Ideen und Mitgestalten im Sinne des Stiftsgedankens und des KWA Mottos 'Leben, so wie ich es will' bringt uns hier im Stift am Parksee eine offene und lebendige Atmosphäre." 

Beim Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres hob Kurka-Wöbking einige zentrale Themen hervor: die intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit den Themen Demenz, Patientenverfügung, Palliativ- und Hospizversorgung, die über Workshops, Vorträge und Sprechstunden erfolgte.

Die jährliche MDK-Prüfung sorgte für erfreuliche Ergebnisse, wie die Stiftsdirektorin zufrieden berichtete. So schnitt der ambulante Dienst mit der Note 1,2 ab, der Wohnbereich Pflege erhielt die 1,3. Die hohe Zufriedenheit der Bewohner ist Ansporn und Anerkennung zugleich für alle Mitarbeiter, die nach wie vor mit großem Engagement ihre "tiefe Verbundenheit zum Hause" zeigten, so Kurka-Wöbking. Sie fand gleichfalls lobende Worte für die zahlreichen Veranstaltungen und Ausflüge im Jahr 2018 - "das KWA Stift am Parksee macht's möglich".

Auch 2019 wird das Haus in Bewegung sein. Kurka-Wöbking kündigte zahlreiche Veranstaltungshighlights an. Im Bereich Pflege hat sich das KWA Stift am Parksee einem Pilotprojekt mit drei Auszubildenden angeschlossen. Zusätzlich ist seit Oktober 2018 mit Corina Germ eine Pflegefachexpertin im Haus tätig, denn das Thema Pflege wird in Zukunft eine große Rolle spielen.

"Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding"

Der Stiftsbeiratsvorsitzende Martin Cremer widmete sich in seiner Rede zum neuen Jahr vor allem der "Zeit" und den sich daraus ableitenden Vorstellungen, was dieses Lebenskonstrukt bedeutet und mit jedem Menschen macht. Was bringt uns die Zukunft? Schaffen wir uns selbst ab, steht uns eine weltpolitische Apokalypse bevor? Cremer schlug den Bogen von der Weltlage zum Leben im KWA Stift am Parksee, das "wir in Würde und selbstbestimmt hier in unserem Wohnstift dankbar und ganz bewusst miteinander leben im Sinne des Stiftsgedankens. Von hohem Wert ist uns daher die im Leben gereifte Erkenntnis, dass uns diese Zeit (mit ihren heutigen Dissonanzen und Ambivalenzen) nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht, sondern als etwas, das uns voll-endet." Cremer zollte im Namen der Bewohner allen Mitarbeitern im Hause seinen Respekt und seine Dankbarkeit.

Musikalisch wurde der Neujahrsempfang vom Duo Arparimba mit wunderbar leichten Interpretationen barocker, romantischer und zeitgenössischer Werke bereichert. Gudrun Haag an der Harfe und Babette Haag an der Marimba zauberten wahrhaft außergewöhnliche Klangwelten. Und den Zuhörern ein Lächeln ins Gesicht.

Text: Jörg Peter Urbach
Fotos: Gundi Edhofer-Simon

 

 

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