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KWA Stift am Parksee
Leben - so wie ich es will im KWA Stift am Parksee

Weihnachtsspiel von Carl Orff mit Rupert Rigam und Sepp Hornsteiner

Sehr besinnlich ging es zu beim "Ludus de nato Infante mirificus" im KWA Stift am Parksee in Unterhaching. Ganz so, wie man es sich in der Adventszeit wünscht.

Unterhaching, 11. Dezember 2017. - Stiftsbewohner Rupert Rigam, ehemals Pfarrer in Tegernsee, trug im Unterhachinger KWA Wohnstift das im Jahr 1960 uraufgeführte Weihnachtsspiel „Ludus de nato Infante mirificus“von Carl Orff vor, Sepp Hornsteiner begleitete mit der Gitarre.

Die Weihnachtsgeschichte von Orff spielt in einem strengen Winter, in heimischen Gefilden. Hexen bringen Maria und Josef zunächst vom Weg ab und führen sie dann in einen Schneesturm. Doch Hirten weisen den beiden den richtigen Weg. Die Geburt Jesu schildert Carl Orff mit den Worten einfacher Menschen. „Wo sieht der an Stern, wenn’s stürmt?“, zeigt die Zweifel des Paares. Doch auch der unbeirrbare Glauben von Maria und Josef ist im Stück manifestiert, so zum Beispiel mit dem Satz: "Einmal wird eine bessere Zeit kommen."

Dank Rigams klangvoller, von tiefster Überzeugung getragenen Stimme wurde das „Wundersame Spiel von der Geburt des Kindes“ für jeden erfahrbar. Die Aufregung aufgebrachter Hexen, denen der Stern von Bethlehem ihren nahen Untergang ankündigt, spiegelte sich in einer hohen, heulenden Stimme wider. Auch die Angst der Hirten vor dem Unwetter äußerte sich in Rigams Stimme.

Sepp Hornsteiner indessen gelang es, die Rhythmen passend zu platzieren. Zu Worten wie „stella obscura" klopfte er schnell auf den Tisch. Der langjährige Leiter der Volksmusikausbildung am Richard-Strauss-Konservatorium und ab 2008 an der Hochschule für Musik und Theater München hat genauso viel Erfahrung mit Stücken von Carl Orff wie Rupert Rigam. Beide treten seit rund 40 Jahren mit dem Weihnachts- und dem Osterspiel auf. Auch „Die Bernauerin" und „Astutuli“ finden sich in ihrem Repertoire. 

Zwischen den Lesestücken spielte Sepp Hornsteiner ruhige alpenländische Weisen. Rupert Rigam hatte dafür noch zu Carl Orffs Lebzeiten dessen Erlaubnis für diese besondere musikalische Gestaltung eingeholt. 

 

 

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