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KWA Stift am Parksee
Leben - so wie ich es will im KWA Stift am Parksee

KWA Stift am Parksee: Silberbunt-Ausstellung zum goldenen KWA Jubiläum

Festakt anlässlich 50 Jahren KWA mit musikalischer Umrahmung von Flötist Michael Finkenzeller, Grußworten von Stiftsdirektorin Gabriele Franke-Lechner, einer Festrede von KWA Vorstand Horst Schmieder, einem Jubiläums-Ständchen des Stiftschors "KWA Spatzen" sowie einer Ausstellung der Malgruppe "Silberbunt" mit Impressionen aus dem Leben im Parkstift und begleitenden Worten der Leiterin der Malgruppe, Dr. Barbara M. Winter.

Unterhaching, 8. September 2016. - Leise und lautere, beschwingte und ruhigere Töne erklangen zum Auftakt der Jubiläumsveranstaltung zu 50 Jahren KWA im vollbesetzten Festsaal des KWA Stifts am Parksee in Unterhaching. Das musikalische Entrée von Flötist Michael Finkenzeller stimmte die Gäste, Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die beiden KWA Vorstände Dr. Stefan Arend und Horst Schmieder stimmungsvoll auf ein schönes und festliches Miteinander ein. Michael Finkenzeller spielte unter anderem den Tango Etude No. 4 von Astor Piazzolla, Syrinx von Claude Debussy sowie Improvisationen. Unter den Ehrengästen:der Unterhachinger Bürgermeister Wolfgang Panzer sowie KWA Mitbegründer Hermann Beckmann und seine Gattin.

"Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jeden Wissens"

Stiftsdirektorin Gabriele Franke-Lechner, die das Haus bereits seit vielen Jahren begleitet, blickte in ihrer Begrüßungsrede auf die Geschichte des Stifts zurück. Das Stift am Parksee ist das 11. Haus im Geschwister-Reigen der KWA Häuser. 1984 konnte es seiner Bestimmung übergeben werden. Damals zugleich Sitz der Hauptverwaltung habe man unter den wachsamen Augen von Hermann Beckmann die ersten erfolgreichen Schritte in die Eigenständigkeit gemacht und viele initiierende Impulse bekommen. Gabriele Franke-Lechner zitierte in diesem Zusammenhang Nobelpreisträger Bertrand Russel - "Nun haben Väter ja eine grundlegende Schwäche, sie möchten nämlich, dass ihnen ihre Kinder Ehre machen."  - Dies sei mit dem KWA Stift am Parksee gelungen, so die Direktorin. Das Haus habe sich mit den Jahren einen hohen Sympathie-Bonus erwerben können. Die Identität des Hauses baue dabei auf dem positiven und offenen Miteinander der Hausgemeinschaft auf. So sei es ihr immer ein Bedürfnis gewesen, aus der Fülle der Lebenserfahrung der Bewohner zu schöpfen und dieser im Wohnstift auch Raum zu geben. Ebenso der Kunst, der Lebenskunst sowie dem Wissensaustausch. Frei nach Aristoteles: "Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jeden Wissens."

"Die Herausforderungen der Zukunft sind ebenso spannend wie die der Vergangenheit"

Vorstand Horst Schmieder sprach in seiner Festrede zunächst über die erfolgreiche 50-jährige Unternehmensgeschichte von KWA, nutzte die Gelegenheit aber vor allen Dingen auch, um einen Blick in die Zukunft zu richten. "Unser Ziel ist es, dass KWA stetig und qualitativ hochwertig weiterwachsen wird." Die Herausforderungen der Zukunft habe man dabei im Auge. Insbesondere seien hierbei Maßnahmen zu berücksichtigen, die dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenwirken. Ebenso die Erhöhung der Zahl der Auszubildenden. „KWA verfügt über das Know-how sowie die finanziellen Mittel, um die Herausforderungen der Zukunft gut bewältigen zu können“, so der Vorstand.

„Komm zu uns ins schöne KWA”

Fröhlich ging es mit einem gesungenen Beitrag des Stiftschores "KWA Spatzen" weiter. Unterstützt von mehreren Mitarbeitern trug der Bewohnerchor unter der Leitung von Mariette Radtke ein Lied zum 50-jährigen KWA Jubiläum vor. Nach der Melodie "Spiel mir eine alte Melodie" mit einem Text von Bewohnerin Helga Knigge. Die erste Strophe startete mit: "Komm zu uns ins schöne KWA und du fühlst dich wie daheim, viele Möglichkeiten gibt es da, sicher wirst du glücklich sein." Das Publikum unterstrich die Aussage und honorierte den beschwingten Beitrag mit großem Beifall.

"Jeder Tag ein Fest - Unser Leben im KWA Wohnstift am Parksee"

Der dekorative Rahmen des Jubiläums war den sechs Damen der Malgruppe „Silberbunt“ zu verdanken. So zeigte sich der Festsaal bunt umrahmt von insgesamt 62 Bildern – gezeichnet und gemalt in Aquarell-, Pastell- und Ölkreiden-, Farbstift-, Tusche- und anderen Techniken. Die Motive stellen allesamt Impressionen aus dem Leben im KWA Stift am Parksee dar, darunter Veranstaltungen, jahreszeitliche Feste, der Garten und die Umgebung sowie Eindrücke von Ausflügen. Die Malgruppe besteht seit sieben Jahren und wird von Dr. Barbara M. Winter geleitet. Die akademische Malerin, Grafikerin und Kunsthistorikerin sprach in ihrer Laudatio über die Kunst und verborgene Talente, die so manch einer erst im Alter entdeckt. Sie dankte "ihren Maldamen" und überreichte jeder von ihnen eine Sonnenblume, deren erfrischender Anblick an das bekannte Gemälde „Zwölf Sonnenblumen“ von Vincent van Gogh denken ließ. 

Bei einem Sektempfang und Canapés im Foyer und auf der Terrasse konnten die Festgäste im Anschluss noch bei schönstem Wetter die ausgestellten Bilder, gute Gespräche und das Miteinander genießen.


Zum Liedtext
von Helga Knigge zum KWA Jubiläum, mit Unterschriften von Chormitgliedern.

Die Ausstellung der Malgruppe Silberbunt im Festsaal und Foyer des KWA Stifts am Parksee in der Rathausstraße 34 in Unterhaching ist bis einschließlich 18. September von 8.30 bis 19.00 Uhr zu besichtigen, auch am Wochenende. Die Künstlerinnen freuen sich über regen Besuch.

 


Ein Bilderalbum zum Festakt finden Sie auch auf www.alternovum.de

 

 

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