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50 Jahre KWA Kuratorium Wohnen im Alter
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KWA Stift am Parksee
Leben - so wie ich es will im KWA Stift am Parksee

KWA Stift am Parksee feiert 30. Geburtstag

Grußworte der KWA Stiftsdirektorin Gabriele Franke-Lechner und des Stiftsbeiratsvorsitzenden Berthold Ott

Unterhaching, 16. Mai 2014. – Grußworte.

Stiftsdirektorin Gabriele Franke-Lechner: Beckmanns Leitidee der individuellen Freiheit spüren wir auch heute noch"

„Wie müsste denn ein Haus aussehen, in dem wir selbst gerne wohnen würden?“ – Diese Frage hat den Gründer von KWA Hermann Beckmann vor allem beschäftigt und dem Entwurf eines neuartigen Konzepts für Wohnen im Alter vorangestellt – laut Stiftsdirektorin Gabriele Franke-Lechner, die den Festakt zu 30 Jahre KWA Stift am Parksee mit einer Begrüßung eröffnet hatte. „Maximale Individualität solange wie möglich, Begleitung und Stütze wo nötig“ sei die Antwort gewesen und die Initialzündung für alle KWA Häuser, innovative Wohnformen zu entwickeln, die älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben ganz nach ihren Wünschen und Bedürfnissen ermöglichen. Doch was ist nach 30 Jahren KWA Stift am Parksee daraus geworden? 

„Beckmanns Leitidee der individuellen Freiheit spüren wir auch heute noch in jedem Winkel unseres Hauses“, sagte Franke-Lechner und ergänzte: „Hier sind wir daheim, im Originalton: Do bin i dahoam!“ Das sei ein kostbares Gut. Heimatgefühl vermittle Sicherheit. Überdies prägen Begegnungen den Tagesablauf im Stift. Der Philosoph Martin Buber habe beobachtet, dass Menschen sich oft an der Vergangenheit festhalten. Er möchte Menschen jedoch ermutigen, durch Begegnungen mit anderen mehr Gegenwart, mehr Neuanfang zu wagen. Buber sagt: „Alt sein ist eine herrliche Sache, wenn man nicht verlernt hat anzufangen.“ Laut Franke-Lechner erfüllt die Offenheit für Neuanfänge das Haus. Und der Geist des kreativen Gestaltens von Begegnungen im Alltag durch vielfältige kulturelle Veranstaltungen wecke auch das Interesse der Menschen im Umfeld des Hauses.

Der Vorsitzende des Stiftsbeirats im KWA Stift am Parksee Berthold Ott: Ad multos annos!

Mit einem Rückblick startete der Vorsitzende des Stiftsbeirats Berthold Ott: „Unser schönes Domizil wurde bis zum Herbst ´84 von vielen älteren Menschen bezogen, die fortan eine neue, etwas andere Wohngemeinschaft bildeten“. Einige Erstbezieher seien erst kürzlich verstorben, haben somit fast 30 Jahre  im Haus gewohnt. Sie waren laut Ott „im Einklang mit sich und dem Haus, sie waren zufrieden“. Alle von ihm Genannten waren hochbetagt, eine Seniorin war 104 geworden. 

Interessant auch: Ein Ehepaar aus dem Kreis der Erstbewohner wurde häufig von Sohn und Schwiegertochter besucht. „Es gefiel so sehr, dass diese 25 Jahre später ebenfalls hier anklopften. Und es fügte sich, dass die beiden in dieselbe Wohnung ziehen konnten, in der sie früher die Eltern besucht hatten.“

Ott verwies auf die vortreffliche Lage am Ortspark, mitten in der Gemeinde, und doch im Grünen, am Rande der Fußgängerzone und in der Nähe vom S-Bahnhof, neben der Gemeindeverwaltung und den Ufern des Parksees, mit schöner Seepromenade und vielen Bänken zum kurzen Verweilen und Ausruhen. „Im Hause selbst werden wir immer wieder überrascht von reichlich Blumenschmuck und Grünpflanzen. Vor allem aber kommen uns immer wieder die Beschäftigten des Hauses hilfsbereit und stets freundlich sowie zuvorkommend entgegen, wenn wir Fragen und Probleme irgendwelcher Art haben.“ 

Für diese liebevolle Zuwendung und der Mitsorge um das Wohlergehen aller Bewohner bedankte Ott sich ausdrücklich bei allen Beschäftigten mit einem „Vergelt’s Gott“. Die Bewohnerschaft wisse zu würdigen, dass hier viele kleine Rädchen ineinander greifen. Ott beendete seine Ansprache mit dem Zuruf „Ad multos annos!“


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