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KWA Stift Rupertihof
Leben - so wie ich es will im KWA Stift Rupertihof

„Hier fühlen wir uns geborgen“ - Der KWA Rupertihof feierte 40-jähriges Jubiläum

Vor genau 40 Jahren öffnete der KWA Rupertihof seine Türen für die Senioren des Tegernseer Tals. Inzwischen ist das Wohnstift aber weit über die bayrischen Grenzen hinaus bekannt.

Rottach-Egern, 03.10.2011. Selbst im hohen Norden hat es sich herumgesprochen, wie schön man hier seinen Lebensabend verbringen kann; allein die Lage mit Blick auf den Wallberg ist einzigartig. Auf den guten Namen, den sich der Rupertihof schon damals, kurz nach seiner Eröffnung, gemacht habe, verwies auch Rottach-Egerns 2. Bürgermeister Hermann Ulbricht bei der Jubiläumsfeier am 30. September. „Alle Mitarbeiter des Hauses haben in den letzten 40 Jahren viel geleistet und viel erreicht. In diesem Wohnstift können die Senioren das Leben genießen.“

Wie wohl sich die Bewohner in „ihrem Rupertihof“ fühlen, das brachte Edigna von Godin, Vorsitzende des Stiftsbeirats, in ihrem Grußwort deutlich zum Ausdruck: „Hier können wir selbstständig in unserem persönlichen Umfeld leben, hier fühlen wir uns behütet und geborgen.“ Für die Zukunft äußerte sie den Wunsch aller Bewohner, nämlich „dass der liebenswerte Charme des Haus erhalten bleibt“. Trotzdem sei es wichtig, dass man sich weiterentwickle, sagte Michael Pfitzer, der den Rupertihof noch bis Ende 2011 kommissarisch leitet. „Denn die Zahl der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen wird weiter steigen und sie alle haben einen Anspruch auf menschenwürdige und fachgerechte Begleitung. Auch diesen Herausforderungen muss sich der Rupertihof in Zukunft stellen – ohne jedoch seinen familiären Charakter zu verlieren.“

„Wohnstifte werden künftig nicht mehr eine Welt für sich sein, sondern immer mehr zu einem Kompetenzzentrum für die umfassenden Fragen einer alternden Gesellschaft werden“, so KWA Vorstand Dr. Stefan Arend. Ebenso seien die Einbettung und die Vernetzung in das kommunale Umfeld konsequent voranzutreiben. So hätten Einrichtungen wie der Rupertihof mit einer Fülle verschiedener Service- und Dienstleistungen viel zu bieten. „Auch im Rupertihof haben wir uns schon auf den Weg gemacht, diesen Anspruch an uns selbst Schritt für Schritt zu gehen“, sagte Arend.

„Je globalisierter die Welt wird, umso wichtiger wird für jeden Einzelnen seine lokale Beheimatung“, lautet die Auffassung von Prof. Martina Wegner von der Hochschule München. In ihrer Festrede zum Thema „Senioreneinrichtungen und ältere Menschen als Partner der Zivilgesellschaft" sprach sie von der „Renaissance der Kommunen“. „Dabei sind die Kommunen auf Institutionen wie Wohnstifte ge-nauso angewiesen wie auf ihre Mitbürger, wobei die Senioren eine immer wichtigere Rolle einnehmen“, so Wegner. Entscheidend sei dabei, die Vielfalt der Menschen und ihre unterschiedlichen Bedürfnisse zu erfragen, zu denen auch die sogenannte späte Freiheit gehöre, sich langgehegte Wünsche zu erfüllen. „Und der Rupertihof ist ein attraktiver Ort, an dem diese späte Freiheit erlaubt ist“, so die Festrednerin.

Für die musikalische Umrahmung sorgten der Tenor Vincenzo Di Rosa und Georgi Mundrov am Piano. Mit bekannten Chansons von Charles Aznavour und Edith Piaf schufen die beiden Künstler europäisches Flair. Passender als der Titel „Non, je ne regrette rien“ konnte der Titel eines der Lieder nicht sein – denn bedauert hat nach Aussagen der Bewohner noch niemand seinen Einzug in den Rupertihof.


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