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KWA Stift Brunneck
Leben - so wie ich es will im KWA Stift Brunneck

Gisela Hüttis ist weit mehr als "nur" Stiftsdirektorin

Grußworte von Thomas Loderer, Günter Heyland und Christoph Göbel zum 35. Hausgeburtstag des KWA Stifts Brunneck in Ottobrunn und zu 25 Jahren Hausleitung von Gisela Hüttis

 

Ottobrunn, 12. Mai 2015. – Der Bürgermeister der Gemeinde Ottobrunn Thomas Loderer ging zunächst auf die Feier zum 35. Hausgeburtstag ein: „Ich lerne gerade, dass 5-Jahres-Zeiträume eine ganz markante Kraft entwickeln.“ Für die Gemeinde sei jedoch insbesondere die 25 Jahre währende Tätigkeit von Gisela Hüttis ein Grund zum Feiern. Er bescheinigte der Stiftsdirektorin, viel mehr als „nur“ Leiterin eines Wohnstifts zu sein. „Sie sind in der Gemeinde Ottobrunn sehr präsent durch ihr Engagement.“ Als Beispiele nannte Loderer den Schülerliteraturwettbewerb und die ehrenamtliche Pflegeberatung im Rathaus in Ottobrunn. Zudem sei Hüttis auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich das Wohnstift zur Gemeinde hin öffnet.

Ihm sei wichtig, dass sich die Stiftsbewohner in der Gemeinde wohlfühlen. – Er habe mit großer Genugtuung festgestellt, dass das Gemeinde-Journal „Mein Ottobrunn“ gleich im Eingangsbereich aufliegt. Dann richtete Loderer das Wort noch an den Stiftsbeirat und die Stiftsbewohner: „Wir haben gerade den Seniorenbeirat neu gewählt. Aber ich bin auch immer offen für Ideen und Anregungen hier aus dem Haus.“ Für Rückmeldungen an die Gemeinde sei er dankbar. Die Gemeinde Ottobrunn werde für das Stift Brunneck auch weiterhin ein verlässlicher Partner sein.

Der Bürgermeister der Gemeinde Neubiberg Günter Heyland wies auf den geschmückten Brunnen vor dem Haus hin: „Das ist ein sichtbares Zeichen nach außen, dass es hier etwas zu feiern gibt, und, dass es hier lebenswert ist.“ Die Verbindung des Stifts Brunneck zu seiner Gemeinde Neubiberg sei offensichtlich: Viele Stiftsbewohner haben vor dem Einzug in Neubiberg gewohnt.

Das Seniorenheim der Alten Schulschwestern in Neubiberg sei gleich in der Nachbarschaft. Da gebe es traditionsgemäß eine enge Zusammenarbeit der sogenannten Kümmerer in den Gemeinden. Er erlebe das nicht als Wettbewerb, sondern sieht darin eine Chance, für die Bewohner und Bürger ein umfassendes  Angebot zu „stricken“, damit auf alle Lebensituationen adäquat reagiert werden kann. „Das ist ein ständiger Prozess der Verbesserung von Angeboten für ältere Menschen“, so Heyland.

Bei der Fahrt zur Feier habe er gehört, dass in Bayern derzeit 7 000 Pflegefachkräfte fehlen. „Da kommen große Aufgaben auf uns zu. Auch das ist eine Aufgabe, die wir nur gemeinsam lösen können: die Träger und die Hausleitungen zusammen mit den Gemeinden.“ Da gehe es auch um die Bereitstellung von preisgünstigen Wohnungen. Laut Heyland müssen Anreize geschaffen werden, sodass Pflegekräfte bereit sind, hier zu wohnen und zu arbeiten.

Auch Landrat Christoph Göbel gratulierte zum 35. Hausgeburtstag und ging noch einmal auf die Zahl ein. Das könne man mindestens mal zwei nehmen, „wenn man bedenkt, wie viele Bewohnerinnen und Bewohner das Haus in diesen Jahren glücklich gemacht hat, ihnen ein Zuhause geboten hat.“ Bei der Begegnung von Menschen geht es aus seiner Sicht vor allem darum, „dass Menschen einander Zuwendung geben, sich ernst nehmen und etwas mit Leben erfüllen“.

Der Landrat verwies auf das in 2016 anstehende Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen des Unternehmens. Ein halbes Jahrhundert sei eine beachtenswerte Zeitspanne. Der Namensbestandteil „Kuratorium“ ist für Göbel ein schönes Wort – der lateinische Begriff für „Sorge“. Denjenigen, die dieses Wort gewählt haben, ging es demnach darum, Menschen im Alter einen Ort zum Daheimsein zu geben, und zum Geborgensein. „Es geht nicht nur um eine Pflegeeinrichtung und die Erfüllung bestimmter Indikationen, sondern darum, ein Zuhause zu bieten.“ Das könne er in allen KWA Häusern erkennen, davon sei er begeistert.

Auch Göbel würdigte, mit einem Hinweis auf seine im Publikum sitzende Amtsvorgängerin, das Engagement der Stiftsdirektorin anhand eines Beispiels: „Gisela Hüttis hat sich intensiv eingebracht bei der Erstellung des seniorenpolitischen Rahmenkonzepts unter Johanna Rumschöttel."

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