Zur Haupt-Navigation springen | Zum Inhalt springen

50 Jahre KWA Kuratorium Wohnen im Alter
Menue
KWA Luise-Kiesselbach-Haus
Leben - so wie ich es will im KWA Luise-Kiesselbach-Haus

KWA Luise-Kiesselbach-Haus - Überraschung gelungen

Erika Hager ist vor gut drei Jahren in das KWA Luise-Kiesselbach-Haus gezogen. In ihrem gemütlich eingerichteten Zimmer hat sie viele Familienfotos. Ein Bild gefällt ihr besonders gut: Es zeigt ihre Tochter und deren neuen Lebenspartner sowie ihre jüngste Enkelin Nora.

Tochter Gabriele lebt bereits seit vielen Jahren in Norwegen. Gemütliche Kaffeenachmittage sind somit ein seltenes Gut. Doch im vergangenen Juni hatte sich die Tochter zu aller Freude für ein ganzes Wochenende angemeldet. Wie wunderbar, Erika Hager kann es gar nicht mehr erwarten. Gibt es doch immer viel zu erzählen.

Dieses Mal kommt Tochter Gabriele gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten nach München, auch Enkelin Nora ist mit von der Partie. Sie haben sich für den Nachmittag bei der Mutter im KWA Luise-Kiesselbach-Haus zu einem ausgedehnten Besuch angesagt. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite und so beschließen die vier, es sich mit Kaffee und Kuchen auf der Sonnenterrasse des Wohnbereichs, in dem die Mutter wohnt, gemütlich zu machen. „Ich habe schon gemerkt, dass die zwei immer wieder verschwörerische Blicke ausgetauscht haben“, erzählt Erika Hager, „aber darauf war ich nicht vorbereitet.“ Denn die beiden Erwachsenen hatten nichts weniger als eine Verlobung im Sinn. Es war ihnen wichtig, die Mutter bei diesem wichtigen Ereignis dabeizuhaben.

Sich verloben, ein Versprechen, künftig den Weg des Lebens gemeinsam zu gehen, Höhen und Tiefen
zusammen zu erleben, Familie zu sein. „Ich freue mich so sehr für die zwei. Es ist ein ganz besonderes Geschenk für mich, dass ich dabei sein durfte“, sagt Erika Hager und es ist ihr anzusehen, dass dieses Ereignis sie tief berührt hat.

Zum Zeichen ihrer, im wahrsten Sinne des Wortes innigen „Verbundenheit“, haben die beiden ganz
besondere Verlobungsgeschenke ausgetauscht: Halsketten mit den gleichen Anhängern, die Ringen
ähneln. Das musste natürlich gebührend gefeiert werden. Und um die Überraschung für die Mutter perfekt zu machen, hatte Tochter Gabriele die schönen alten Sektgläser von früher mitgebracht, mit denen schon auf so manches Familienereignis angestoßen wurde.

Beide Partner leben seit vielen Jahren in Norwegen, dort haben sie sich auch kennen- und lieben
gelernt. Auch ihr künftiges Leben werden sie in diesem schönen Land verbringen. Und doch weiß
die Mutter, dass auch sie weiterhin einen wichtigen Platz innerhalb der Familie einnehmen wird.

Erschienen in alternovum. Das KWA Journal | 1/2017
Autorin: Ursula Sohmen


« zurück
nach oben

© KWA

nach oben