Zur Haupt-Navigation springen | Zum Inhalt springen

50 Jahre KWA Kuratorium Wohnen im Alter
Menue
KWA Georg-Brauchle-Haus
Leben - so wie ich es will im KWA Georg-Brauchle-Haus

Kunstausstellung "Märchen, Mythen, Träume" in München

Digitale Malerei von Dagmar Laimgruber-Schimmelpfennig im KWA Georg-Brauchle-Haus.

München, im Oktober 2018. - Eine ungewöhnliche Bilderausstellung gibt es derzeit im KWA Georg-Brauchle-Haus zu sehen: Mit digitalen Techniken "gemalte" Bilder von Dagmar Laimgruber-Schimmelpfennig.

Die Grundlage ihrer Kunst ist die Makrofotografie. Die gebürtige Niedersächsin, die nun schon seit gut vierzig Jahren in München lebt, fotografiert sowohl im Studio als auch im Freien. Was durch künstlerische Hand daraus wird, ist nun im Wohnstift ausgestellt. Ein besonderes Augenmerk richtet Laimgruber-Schimmelpfennig auf Ressourcen - insbesondere auf Wasser. Ihr ist wichtig, authentische Farben und Strukturen der Natur zu zeigen. Betrachter ihrer Aufnahmen sind eingeladen, "in die Welt der Details einzutauchen, sich an den kleinen Dingen zu erfreuen und auch über den Umgang mit der Natur nachzudenken". 

Dass Dagmar Laimgruber-Schimmelpfennig so genau hinschaut, ist sicherlich in ihrer beruflichen Biografie begründet: Über viele Jahre hat sie - nach einer medizinisch-biologischen Ausbildung - im Rahmen einer Forschungstätigkeit hauptberuflich am Rasterelektronenmikroskop gearbeitet und sich dabei zahllose Bilder von Oberflächen angeschaut. Nach Lehrgängen im Zeichnen, Filmen und Fotografieren hat sie diese ganz besondere Kunstform entwickelt, vereint nun Reales mit Fantasie.

Die Künstlerin lieferte zur Ausstellung auch eine Erklärung ihrer speziellen Technik: 

Zauberapfel - Copyright Dagmar Laimgruber-Schimmelpfennig

"Ausgangsmaterial ist immer eines meiner Fotos, welches die benötigte Farbskala besitzt, die ich für mein Bildthema brauche. Beispiel: Aus einer Blüte des Tulpenbaums wurde der "Froschkönig" erschaffen. Ein Malwerkzeug meiner Software, Photoshop Elements, verflüssigt mir die Farbe digital. Es erinnert an die Leimtechnik, bei der Farbtropfen auf die Oberfläche von Flüssigem Leim gegeben und bis zum endgültigen Muster mit dem Pinsel verrührt werden. - Bei meiner Technik arbeite ich mit der Computermaus, rühre, schiebe und modelliere mit den Farben so lange, bis ich mein Gemälde mit dem gewünschten Motiv fertig habe."

 

Weitere Schritte folgen. Wenn der künstlerische Prozess abgeschlossen ist, lässt sie von der digitalen Datei einen oder mehrere Drucke anfertigen - auch mal auf verschiedenen Untergründen.

Ein Zitat von Johann Wolfgang von Goethe, das die Künstlerin auf ihrer Website www.dls-kunst.de als Credo platziert hat:

„Natur und Kunst,
sie scheinen sich zu fliehen,
und haben sich, eh' man es denkt, gefunden…"

 

Die Ausstellung im KWA Georg-Brauchle-Haus kann besichtigt werden
bis zum 31. März 2019, täglich von 10-18 Uhr. Der Eintritt ist frei. 
Adresse: Staudingerstr. 58, 81735 München.

 

 

 

nach oben

© KWA

nach oben