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KWA Georg-Brauchle-Haus
Leben - so wie ich es will im KWA Georg-Brauchle-Haus

Festwoche im KWA Georg-Brauchle-Haus zum Jubiläum 50 Jahre KWA

Bayerische Auftaktveranstaltung am Montag mit KWA Vorstand Horst Schmieder, dem KWA Mitbegründer Hermann Beckmann und dem Landtagsabgeordneten Markus Blume als Festredner – Spanischer Abend am Dienstag – Literarisch-musikalische Zeitreise am Mittwoch – Klassisches Abschlusskonzert und Illumination am Freitag

Montag, 4.7.16 – Bayerische Auftaktveranstaltung zur Festwoche

Bereits am Eingang wurden die Gäste von einem Drehorgelspieler willkommen geheißen. Die Damen der Verwaltung steckten allen Gästen kleine Holzglubberl (Wäscheklammern) mit dem Schriftzug „50 Jahre KWA“ an.

Bei herrlichem Sommerwetter begrüßte Stiftsdirektorin Verena Dietrich den KWA Vorstand, Ehrengäste und Bewohnerinnen und Bewohner zur Auftaktveranstaltung der Jubiläumswoche im KWA Georg-Brauchle-Haus, welche unter dem Motto „Bayern weiß blau“ stand. So vielseitig wie das Leistungsangebot von KWA – so vielseitig und bunt sollten die Veranstaltungen der nächsten Tage sein.

„Gründervater“ und Bewohner des KWA Georg-Brauchle-Hauses Hermann Beckmann gewährte einen Einblick in die Gründungszeit von KWA, in der das Unternehmen ein eingetragener Verein war und "Münchner Altenhilfe Verein" hieß. Heute ganz selbstverständliche Dinge, wie ein eigener Telefonanschluss oder ein eigenes Badezimmer, waren zur damaligen Zeit neu und fortschrittlich. 

Vorstand Horst Schmieder zeigte auf, wo das Unternehmen heute steht: mit 14 Wohn- und zwei Pflegestiften, einer Reha-Klinik und einem Bildungszentrum. Er beendete seine Festrede mit einem Augenzwinkern und der Aussage, eventuell in 20 Jahren auch ins "GBH" zu ziehen.

Markus Blume, Mitglied des Bayerischen Landtags und Aufsichtsratsmitglied von KWA, würdigte die Entwicklung der Einrichtung und das gute Miteinander im Stadtteil. Seit seiner frühesten Kindheit ist Markus Blume mit dem Georg-Brauchle-Haus verbunden, bereits als 6-Jähriger musizierte er für die Bewohner der Einrichtung als Mitglied einer Flötengruppe. Auf die Aussage des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zurückgreifend, Bayern sei das Paradies in Deutschland, sagte er: "Dann ist das Georg-Brauchle-Haus das Paradies für das Wohnen im Alter."

Der 90-jährige Bewohner Wolfgang Roll ehrte das Unternehmen aus Bewohnersicht mit einem Gedicht, das Sie gerne nachlesen können.

Nachdem alle Reden und Grußworte am „bayerischen GBH-Rednerpult“ – einem für das Fest bearbeiteten Holzstamm – gesprochen waren, zapften die Vorstände Horst Schmieder und Dr. Stefan Arend zusammen mit Stiftsdirektorin Verena Dietrich das gut gekühlte Bierfass an.

Zum Bier reichte die Küche bayerische Spezialitäten wie Rollbraten mit Semmelknödel und Blaukraut – und ein vor Ort gegrilltes Spanferkel. Nach so einem köstlichen Festschmaus durfte natürlich ein kleiner Verdauungsschnaps nicht fehlen.

Für die passende musikalische Umrahmung sorgten die Münchner Spitzbuam samt Schuhplattlern.

Als „leichtes“ Dessert wurden "Auszogne" (auch "Schmalznudeln" - eine bayerische Spezialität aus Hefeteig, die im Fett ausgebacken wird) serviert, aus selbstgefertigten weißblauen Bauchläden, sowie Kaffee.

Dienstag, 5.7.16 – Buenos días … Spanien olé – Spanischer Abend

Nach einer deutschen Begrüßung durch Verena Dietrich und einer spanischen Ansage durch den Bewohner Karl-Michael Höfer entführten die Künstler Leona und Stefan Kellerbauer die Bewohner auf eine musikalische Reise nach Spanien. Das stimmungsvolle Bühnenbild und bekannte Melodien verzauberten die anwesenden Gäste.

Die Küche servierte passend zum Motto des Abend im Anschluss Tapas und Sangría.

Mittwoch, 6.7.16 – Literarisch-musikalische Zeitreise

„Ich tanze mit dir in den Himmel hinein“ – unter diesem Titel stand der dritte Abend der Festwoche.

Julia von Miller und Anatol Regnier nahmen Bewohner und Mitarbeiter mit auf eine musikalische Zeitreise: durch Unterhaltung mit Liedern und Worten. Begleitet wurden sie von Frederic Hollay am Piano.

Der laue Sommerabend ging mit Aperitifs und Fingerfood vom Grill im mediterranen Brunnenhof noch lange weiter. Eine spontane musikalische Einlage kam vom 98 Jahre alten Bewohner Julius Müller, der auf seiner Mundharmonika für die Mitarbeiter einige Lieder zum Besten gab.

Freitag, 8.7.16 – Klassisches Abschlusskonzert

Das Jugendkammerorchester Violonissimo – aktueller Gewinner des deutschen Orchesterpreises – spielte im randvoll gefüllten Festsaal Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Franz Schubert, Astor Piazzolla und Antonio Vivaldi.

Die Küche zauberte für diesen Abend feine Häppchen mit Schinken, Käse und Lachs. Und wie es sich für eine 50-Jahr-Feier gehört, gab es auch Sekt zum Anstoßen – aber nicht irgendeinen Sekt – NEIN, Sekt mit Goldglitter!

Um 20.00 Uhr dann die große Überraschung. Bewohner, Club Mitglieder und Ehrenamtliche standen mit gebanntem Blick vor dem Haupteingang der Einrichtung. Mit stimmungsvoller Musik wurde der pyrotechnische Abschluss der Jubiläumswoche eingeleitet – bevor der Schriftzug „50 JAHRE KWA“ am Dach des Eingangsbereiches, unter großem Beifall, erleuchtet wurde und sich das große KWA Firmenjubiläum am Abendhimmel zeigte: im ersten Wohnstift des Unternehmens.


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50-Jahr-Feier im ersten KWA Wohnstift, dem Georg-Brauchle-Haus; von links: Horst Schmieder (KWA Vorstand), Verena Dietrich (KWA Stiftsdirektorin), Dr. Stefan Arend (KWA Vorstand), Gertraud Burkert (Ehem. Zweite Bgm. der Stadt München), Markus Blume (KWA Aufsichtsrat, MdL), Hermann Beckmann (KWA Mitbegründer)

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