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KWA Georg-Brauchle-Haus
Leben - so wie ich es will im KWA Georg-Brauchle-Haus

Herzlicher Dank und große Emotionen zum Ende der "Ära Rellecke"

Oktober 2014 war für das KWA Georg-Brauchle-Haus ein aufregender Monat. Neben der Jubiläumsfeier zum 45-jährigen Bestehen des Hauses stand auch die Verabschiedung von Stiftsdirektorin Gisela Rellecke an. Um dies gebührend zu würdigen, boten Mitarbeiter und Bewohner im Rahmen zweier Veranstaltungen ein ganz besonderes Programm.

München, 30./31. Oktober 2014. – Nach der großen Jubiläumsfeier zum 45-jährigen Bestehen des KWA Georg-Brauchle-Hauses stand bei zwei nachgeordneten, internen Veranstaltungen die Verabschiedung von Stiftsdirektorin Gisela Rellecke in den Ruhestand im Vordergrund. Die Verabschiedung war nicht nur für sie ein besonderer Moment, sondern auch ein bewegender für das Haus – die Bewohner und die Mitarbeiter.

Den Mitarbeitern war es ein wichtiges Anliegen, die Bewohner nicht nur an der internen Feier zum Jubiläum teilhaben zu lassen, sondern gleichzeitig einen Rahmen zu schaffen, in dem alle Beteiligten die Möglichkeit hatten, sich gebührend und persönlich von Gisela Rellecke zu verabschieden. Zudem sollten Bewohner die Möglichkeit haben, das Programm frei zu gestalten.

Die kreativen Ideen und die gelungene Umsetzung machten dann aus der Veranstaltung im großen Saal ein buntgemischtes Programm, welches für ein lachendes, aber auch für ein weinendes Auge bei allen Beteiligten sorgte. Neben der musikalischen Darbietung des Bewohners Ernst Hann von Weyhern am Klavier wurde auch ein selbst komponiertes Georg-Brauchle-Haus-Lied der Tagesbetreuung vorgetragen. Dass der Singkreis des Hauses beeindruckende Stimmen zu bieten hat, davon konnten sich schon viele im alltäglichen Geschehen des "GBH" überzeugen. So war auch die Darbietung am 30. Oktober ein voller Erfolg und sorgte für eine stimmungsvolle Atmosphäre.                                                                                                                                                 Trotz der Tatsache, dass es in den sieben Jahren Hausleitung von Gisela Rellecke viele Veränderungen und Baumaßnahmen gab, war die verbal bekundete Wertschätzung gegenüber ihrer Arbeit groß. Die Emotionen in Bezug auf den Abschied waren sehr authentisch. Dies spürte man vor allem bei den Worten der Schriftführerin des Stiftsbeirates Marie-Luise Bömerl. In einer sehr persönlichen Rede bedankte sie sich im Namen aller Bewohner für die gute gemeinsame Zeit. Symbolisch dafür und in Vorfreude auf die bevorstehende Zeit mit der neuen Stiftsdirektorin übergaben die Vorsitzenden des ehemaligen Stiftsbeirats Anna Bayerlein und Marianne Schwoshuber im Namen aller Bewohner riesige Blumensträuße an Gisela Rellecke und ihre Nachfolgerin Verena Dietrich.

Das Ganze wurde von kulinarischen Schmankerln der Stiftsküche und der sehr ambitionierten Arbeit der Hauswirtschaft sowie des Cafés perfekt abgerundet und sorgte so für einen gelungenen Abschluss der „Ära Rellecke“.

Nach der emotionalen Veranstaltung an Gisela Relleckes vorletztem Arbeitstag ging es für die scheidende Stiftsdirektorin und ihre Mitarbeiter am letzten Arbeitstag zum Abschluss in den kleinen Saal. Die Feier am 31. Oktober wurde bewusst von der Bewohnerveranstaltung getrennt, sodass die Mitarbeiter sich im ganz persönlichen und vertraulichen Rahmen verabschieden konnten. Die Mitarbeiter scheuten keine Mühen, um diese Veranstaltung zu etwas ganz Besonderem zu machen.

Neben dem von der Verwaltung umgedichteten Lied „Wer will fleißige Handwerker sehen“, in Anlehnung an die zahlreichen Baumaßnahmen, die die Stiftsdirektorin begleitet hatte, war der Höhepunkt des Abends ein hoch amüsantes Theaterstück der Bereiche Hauswirtschaft, Haustechnik und Pflege: Man durfte einen Blick in die Zukunft werfen und miterleben, wie Gisela Rellecke 20 Jahre nach ihrem Abschied ins Georg-Brauchle-Haus zurückkehrt. Als eine etwas spezielle Bewohnerin mit hohen Ansprüchen, die zum wiederholten Male ihren 80. Geburtstag feierte, präsentierte sich Mitarbeiterin Daniela Rother alias Direktorin Rellecke beinah originalgetreu und sorgte durch Insider-Wissen für zahlreiche Lacher.

Das Grillen von Würstchen und der Duft der frisch zubereiteten Esskastanien an der extra errichteten Feuerstelle im Brunnenhof sorgten für ein gemütliches Ambiente, welches gut zur familiären Stimmung passte.


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