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KWA Georg-Brauchle-Haus
Leben - so wie ich es will im KWA Georg-Brauchle-Haus

45 Jahre KWA Georg-Brauchle-Haus

Festakt für geladene Gäste und Vertreter der Presse: 10.10.2014, 10.00-13.00 Uhr, mit feierlicher Verabschiedung von Stiftsdirektorin Gisela Rellecke in den Ruhestand sowie Vorstellung der designierten Nachfolgerin Verena Dietrich

Unterhaching, 1. Oktober 2014. – Mit 45 Jahren KWA Georg-Brauchle-Haus feiert KWA ein ganz besonderes Jubiläum: Das Haus in der Staudinger Straße in Ramersdorf-Perlach ist das erste Wohnstift, das der Verein Münchner Altenwohnstift im September 1969 eröffnen konnte, drei Jahre nach seiner Gründung. Der Mitgründer und langjährige Vorstandsvorsitzende Hermann Beckmann erinnert sich noch gut an die Umstände und die ersten Jahre des Hauses: An die Landesaltenpläne, die für 20 Personen ein einziges Bad vorsahen. An die Diskussionen der Vereinsmitglieder über den richtigen Standort und über ein Wohnstiftskonzept, das sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. An das Vertrauen der Interessenten, die mit Darlehen den Bau erst möglich gemacht haben. An Konzerte von Meisterschülern und einer tschechischen Chopin-Interpretin im neu eröffneten Georg-Brauchle-Haus. Damals wie heute standen das selbstbestimmte Wohnen in einer abgeschlossenen Wohnung und Sicherheit durch den hauseigenen ambulanten Pflegedienst im Vordergrund.

Stiftsdirektorin Gisela Rellecke arbeitet seit 15 Jahren als Hausleiterin bei KWA: Sie startete im Februar 1999 im KWA Kurstift Bad Dürrheim, im Oktober 2007 wurde ihr dann die Verantwortung für das KWA Georg-Brauchle-Haus in München übertragen. Insgesamt kann Rellecke auf 20 Jahre Hausleitungserfahrung zurückblicken. In die Zeit der Leitung des KWA Georg-Brauchle-Hauses fielen umwälzende Baumaßnahmen: Zunächst der Umbau und die Neugestaltung des Verwaltungsbereiches und des Veranstaltungssaals. Danach ein Neubau, auf dem eigenen Grundstück: das Haus Ramersdorf mit Tiefgarage, Schwimmbad, Sauna und neuen Physiotherapieräumen.

Obwohl die Baumaßnahmen viel Extraarbeit bedeuteten, konnte die Stiftsdirektorin während der sieben Jahre im Georg-Brauchle-Haus eine ganze Reihe ihrer Visionen verwirklichen: das ehrenamtliche Engagement im Haus fördern; die Öffnung des Hauses nach außen weiterentwickeln, beispielsweise mit dem Angebot an BMW- und Linde-Mitarbeiter, sich im Georg-Brauchle-Haus ehrenamtlich für Stiftsbewohner zu engagieren; generationenübergreifende Angebote ausbauen – beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Edith-Stein-Gymnasium; den Kontakt zu einer Theatergruppe knüpfen, die nun jedes Jahr eine Woche lang Vorstellungen im Haus gibt; mit Unterstützung des Freundeskreises auch Besonderes schaffen – unter anderem eine Zirbelstube.

Besonders stolz ist Gisela Rellecke jedoch auf zwei Projekte: Zum einen, dass es ihr gelungen ist, eine Zahnarztpraxis ins Haus zu bekommen. So ist auch bei Bewohnern mit hohem Pflegebedarf gewährleistet, dass Mundhygiene und Zahngesundheit kontrolliert werden können. Zum anderen auf die von ihr installierte Tagesbetreuung, die als Begegnungsstätte konzipiert ist.

Relleckes designierte Nachfolgerin als Stiftsdirektorin Verena Dietrich wird die Geschäfte des Georg-Brauchle-Hauses ab dem 1. November 2014 fortführen. Nach einem Gesundheits- und Pflegemanagement-Studium in Kärnten kam die gebürtige Österreicherin vor fünf Jahren nach München, hat hier zunächst zwei Jahre lang bei einem anderen Träger von Senioreneinrichtungen gearbeitet, als Casemanagerin. Eine Stelle als Trainee, mit Aussicht auf eine leitende Position, schien ihr jedoch so reizvoll, dass sie zu KWA wechselte und 18 Monate „auf Wanderschaft“ ging, um sich praktisch ausbilden zu lassen. In den ersten sechs Monaten wurde Dietrich im KWA Albstift Aalen von Stiftsdirektor Manfred Zwick ins Unternehmen eingeführt und bereits mit Hausleitungsaufgaben vertraut gemacht, in den folgenden sechs Monaten durchlief sie in der Hauptverwaltung in Unterhaching verschiedene Abteilungen. Die dritte Station war das KWA Georg-Brauchle-Haus in München. Hier hat sie unter der Begleitung von Stiftsdirektorin Gisela Rellecke die ganze Palette der Aufgaben einer Hausleiterin kennengelernt, die von Bewohnergesprächen über Budgetplanung bis hin zu Sorgeverantwortung reichen. Vor allem jedoch ist Fingerspitzengefühl gefragt, wenn so viele Menschen unter einem Dach leben und arbeiten: damit eine angenehme Atmosphäre im Haus vorherrscht und alle sich möglichst wohl fühlen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Trainee-Programms haben die KWA Vorstände Horst Schmieder und Dr. Stefan Arend Verena Dietrich die Hausleitungsassistenz im Georg-Brauchle-Haus angetragen – und sie hat das gerne übernommen. So weiß sie nun genau, was sie erwartet. Dietrich sagt: „Ich kenne das Georg-Brauchle-Haus bereits seit zwei Jahren, somit fällt mir die Eingewöhnung leichter. Auch die Bewohner und Mitarbeiter kennen mich bereits.“

Sieglinde Hankele


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