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KWA Parkstift Rosenau
Leben - so wie ich es will im KWA Parkstift Rosenau

Singkreis, Vorträge und mehr - dank Irmgard Bogen

"Ännchen von Tharau", "Sah ein Knab‘ ein Röslein stehn" und andere Volkslieder stehen im Singkreis des KWA Parkstifts Rosenau auf ihrem Plan, wenn Irmgard Bogen an jedem zweiten Freitag mit dem Klavier zum gemeinsamen Singen anstimmt.

Konstanz, im Dezember 2017. - Abgeschlossen wird die Probe immer mit einem Abendlied. Dazwischen liegt eine unbeschwerte Stunde, die an Jugendjahre erinnert und bis zu 16 Sängerinnen und Sängern Freude macht, allesamt Mitbewohner. Irmgard Bogen wählt bekanntes Liedgut, sodass nicht erst geprobt werden muss. Bisweilen kennen Sänger auch eine zweite Stimme und überraschen die anderen damit. Der Singkreis tritt nicht auf, damit es entspannt bleibt. Dennoch gibt es Fans: Sie setzen sich einfach vor den Raum, in dem gesungen wird. 

Irmgard Bogen ist in einem musikalischen Elternhaus aufgewachsen, ihr Vater habe sehr gut Klavier gespielt, die Mutter gesungen, die Tochter bekam sechs Jahre lang Klavierunterricht. Dass sie heute den Singkreis leitet, sollte wohl so sein. "Es war keiner sonst da", sagt sie. "Es ging um das Schließen der Lücke." Ihr Vorgänger Professor Elmar Roth hatte den Singkreis bestens eingeführt, doch aus gesundheitlichen Gründen abgegeben. 

Irmgard Bogen lässt sich nicht lange bitten, wenn sie gebraucht wird. So war es auch mit der ökumenischen Vortragsreihe, die Dr. Lore Rittmayer schon vor Jahren im Konstanzer KWA Wohnstift ins Leben gerufen hat. Ein Jahr lang nun schon vertritt sie die Initiatorin, die wegen eines Auslandaufenthalts nur bedingt begleiten kann. Demnächst wollen sie gemeinsam einen Vortragsplan für 2018 erstellen. Jeden Monat gibt es eine Veranstaltung zu einem besonderen Thema. So hat beispielsweise ein ehemaliger Oberstudienrat Bibelillustrationen vorgestellt, ein anderes Mal ein Historiker über die Entstehung des Christentums referiert. Irmgard Bogen kümmert sich um Presse und hält die Begrüßung. 

Doch damit nicht genug, sie engagiert sich auch noch anderweitig: Sie überbringt im Haus die Geburtstagsgrüße der Evangelischen Kirchengemeinde. Und sie trägt auch im Stiftsbeirat Verantwortung, ist zuständig für Kultur. "Ich versuche, die Wünsche der Bewohner aufzunehmen und Marina Gernard, die Kulturreferentin des Hauses, entsprechend zu unterstützen."

Autorin: Sieglinde Hankele
Erschienen in: Alternovum 3/2017


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