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36. Talk in der Rosenau: Pater Stephan von der Insel Reichenau zu Gast

Wie das Gespräch war? Informativ – lebensnah – nachdenklich – und immer wieder mit einer Prise Humor gewürzt.

Konstanz, 11. Februar 2016. – Beim 36. Talk in der Rosenau hat Monique Würtz einen ganz besonderen Gast als Gegenüber: Pater Stephan von der Bodensee-Insel Reichenau. 

Schnell springt der Funke von der Bühne zu den Gästen im Saal über. Und so entwickelt sich ein vergnügtes "Bälle-Zuspielen“ zwischen Monique Würtz und ihrem Gast. Und das, weil Pater Stephan sehr viel Charisma hat und jemand ist, der in der Welt herum gekommen ist, viel gesehen und erlebt hat, und dennoch mit beiden Beinen fest auf dem Boden geblieben ist. Und jetzt da oben auf der Bühne der Rosenau mit dem Mikrofon in der Hand: Auch da scheint er sich richtig wohlzufühlen! Offen berichtet er von Zeiten, die schwer für ihn waren. Auch Fasten ist in der vorösterlichen Zeit natürlich ein Thema.

Doch wer ist der Pater von der Insel Reichenau eigentlich? Stephan Vorwerk erzählt von daheim, seiner großen Milchbauernfamilie, in die er „als Bub und Letztgeborener" nach vier großen Schwestern hineingeboren wird, bei Münster in Westfalen. Später nach der Schule macht er eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Doch die Liebe zur Musik ist so viel größer als die Lust auf große Zahlen und so beginnt er ein Studium der Musik am Konservatorium in Salzburg. Dort ist sein bevorzugtes Instrument die Orgel. Dann setzt er noch ein komplettes Theologie-Studium oben drauf und wird schließlich Benediktinermönch. 

Seine Ordensoberen delegieren den jungen Mönch bald nach Israel, zunächst in ein Benediktinerkloster am See Genezareth, später wird ihm die Leitung eines Klosters an der syrisch-israelischen Grenze anvertraut.

Seit 2001 ist Pater Stephan Prior der „Cella St. Benedikt", einer kleineren Klosterneugründung auf der Bodensee-Insel Reichenau, wo er zusammen mit einem Bruder auch in der Seelsorge auf der Insel Reichenau tätig ist. Inzwischen – so schätzt er das selbst ein – ist er mit seiner Wirkungsstätte „im See" so verwurzelt, dass ihn hier „sogar zehn Pferde nicht mehr wegbringen" könnten. Auch der Herrgott – so scheint‘s – hat nichts dagegen.

Giselher Sommer

 


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