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KWA Kurstift Bad Dürrheim
Leben - so wie ich es will im KWA Kurstift Bad Dürrheim

Mit dem Gleitschirm durch die Lüfte

Der Traum vom Fliegen – er fasziniert uns Menschen schon seit hunderten von Jahren. Angefangen vom Mythos des Ikarus, der beim Fliegen der Sonne zu nahe kam, über Leonardo da Vincis Entwürfe der ersten Fluggeräte bis hin zu den Gleitflügen des „ersten Fliegers der Menschheit“, Otto Lilienthal.

Die Vorstellung, sich hoch hinaus in die Lüfte zu erheben, wie ein Vogel im Wind zu fliegen, zieht
auch heute noch viele Menschen in den Bann. Der Traum vom Fliegen – für Ileana Rupp ist er Wirklichkeit geworden: Die Stiftsdirektorin des Kurstifts fliegt Gleitschirm.

Angefangen habe alles mit einem Tandemflug. „Mein damaliger Freund besaß den Tandemschein“, erklärt die 37-Jährige. Er habe sie zu mehreren gemeinsamen Flügen mitgenommen. „Irgendwann wollte ich selbst fliegen, also habe ich mich für eine Gleitschirmausbildung entschieden.“ So folgte erst einmal ein einwöchiger Grundkurs, bei dem sie mit kleinen Hüpfern an einer abschüssigen Wiese
ein Gefühl fürs Fliegen bekommen sollte. Erst danach fanden die ersten Höhenflüge statt. Mindestens 40 Alleinflüge muss man unternehmen, bevor man die praktische und theoretische Prüfung ablegen darf. Seither sind mehr als sechs Jahre vergangen und die heutige Stiftsdirektorin zieht es nun regelmäßig in die Lüfte, sei es in den Dolomiten, sei es in den Alpen oder im Schwarzwald an den
Kandel.

„Es ist diese absolute Ruhe, die mich am Gleitschirmfliegen so fasziniert – ein toller Ausgleich zu meinem Beruf.“ Vor allem jedoch liebe sie die Natur. Einen Wald von oben betrachten und Vogelnester in den Baumwipfeln entdecken, von einem Milan begleitet werden, während man sich von der Thermik tragen lässt, oder von 1.700 Meter Höhe in die weite Ferne zu blicken. All das seien immer wieder neue Blickwinkel, die sie schlichtweg begeistern. Ob sie auch mal Angst hat? „Bungee-Springen – das würde ich mich nicht trauen, aber beim Gleitschirmfliegen fühle ich mich sicher. Wichtig ist nur, konzentriert und niemals leichtsinnig zu sein und vor allem das Wetter richtig einzuschätzen. Da müssen zum Beispiel Windstärke und Windrichtung stimmen“, erklärt sie und
fügt mit funkelnden Augen hinzu: „Dann ist es total genial!“

So ist aus dem ersten Tandemflug ein leidenschaftliches Hobby geworden – und aus dem damaligen
Freund der heutige Ehemann, mit dem bereits der nächste gemeinsame Flieger-Urlaub geplant ist.

Erschienen in alternovum. Das KWA Journal | 1/2017
Autorin: Sandra Wilderotter

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