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KWA Albstift Aalen
Leben - so wie ich es will im KWA Albstift Aalen

Mütter als Vorbilder – ein Gewinn fürs Albstift

Im KWA Albstift Aalen arbeiten Mütter und Töchter in den gleichen Berufen. Eine echte Seltenheit.

Aalen, im Sommer 2018. - Vor gut 50 Jahren hat jeder vierte Sohn den Beruf des Vaters und jede fünfte Tochter den ihrer Mutter ergriffen. Heute sieht das anders aus. Nur noch jede fünfzehnte Schülerin und jeder neunte Schüler wünscht sich den Beruf der Mutter oder des Vaters. Die Eltern gelten heute viel seltener als Vorbild, zumindest wenn es um den Beruf geht. Doch es sind auch Ausnahmen zu finden – beispielsweise im KWA Albstift Aalen. 

Ibi Frank und Christine Rosa De La Diaz

Keine von beiden hätte gedacht, dass sie mal zusammen im gleichen Unternehmen arbeiten werden. Denn beide waren, bevor sie im KWA Albstift Aalen anfingen, in unterschiedlichen kaufmännischen Betrieben beschäftigt. Seit 2014 ist Christiane Diaz als Betreuerin im Wohnbereich Pflege des Albstifts unterwegs. Ihre Mutter Ibi Frank arbeitet bereits seit 2012 als Pflegehelferin im ambulanten Dienst des Wohnstifts. Beide verbindet die Aufgabe, Ansprechpartner für alte Menschen zu sein, sie zu begleiten und würdevoll zu pflegen. Beide haben Freude an ihrer Arbeit. Weshalb sich Mutter und Tochter für das Albstift entschieden haben? Dazu die Mutter: "Das Wohn- und Pflegestift hat einen sehr guten Ruf im Ostalbkreis und ist von meinem Wohnort aus gut zu erreichen." Die Tochter sagt: "Das, was mir meine Mutter von ihrer Arbeit erzählt hat, hat in mir den Wunsch geweckt, ebenfalls in diesem Bereich zu arbeiten. Am liebsten im Albstift. Und es hat geklappt." In der Freizeit kreiert Ibi Frank mit Herzenslust Torten und verbringt viel Zeit mit ihrem Enkel. Ihre Tochter hingegen liebt es zu tanzen – am liebsten Salsa!

Claudia und Vivien Lork 

Seit Januar 2015 ist Claudia Lork als Betreuungsassistentin für die Bewohner im Pflegestift des KWA Albstifts beschäftigt. Mit viel Herzblut und Engagement betreut und aktiviert sie Menschen mit Demenz, um ihr Wohlbefinden sowie ihre Stimmung positiv zu beeinflussen. „Die intensive Zusammenarbeit im Team und die Dankbarkeit vieler Bewohner sind bei der nicht immer einfachen Arbeit eine große Hilfe“, sagt sie. Die Tochter tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter. Vivien kam bereits im Alter von 15 Jahren als Auszubildende in das Wohn- und Pflegestift. Die nun 18-jährige junge Frau schloss vor Kurzem erfolgreich die Ausbildung als examinierte Pflegehelferin ab. Was ihr besonders gut an der Arbeit gefällt? "Dass die Arbeit sehr abwechslungsreich ist in allen Bereichen, dass es im Albstift verschiedene Arbeitszeitmodelle gibt. – Und natürlich die netten Bewohner." In der Freizeit gehen beide gerne mit dem Hund spazieren. Vivien unternimmt außerdem viel mit ihren Freunden und die Mutter widmet sich leidenschaftlich der Gartenarbeit.

Autor: Julian Hutschenreuther
Erschienen in: Alternovum 2/2018


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