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KWA Albstift Aalen
Leben - so wie ich es will im KWA Albstift Aalen

Glänzende Zeiten: Musik, Mode und mehr im KWA Gründungsjahr 1966

Feier im KWA Albstift Aalen zum 50-jährigen Bestehen von KWA, gestaltet von Mitarbeitern, der Musikformation Casa Blanca und der KWA Band. Ehrung von Manfred Zwick für 20 Jahre Mitarbeit im Albstift.

Aalen, 24. Oktober 2016. – Mit Verweis auf die große 50-Jahre-KWA-Jubiläumsfeier im Alten Rathaus in München, die zwei Wochen vorher stattgefunden hatte, begrüßte Stiftsdirektor Manfred Zwick seine Gäste zum Fest auf der Ostalb anlässlich dieses Jubiläums: Die zahlreich anwesenden Bewohner sowie dem Haus verbundene Menschen, unter anderem den Aalener Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann, die Vorsitzende des Fördervereins Albstift Aalen Sieglinde Bullinger und ihre Stellvertreterin Dr. Erika Palm-Bleich, KWA Vorstand Dr. Stefan Arend sowie den stellvertretenden KWA Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Ekkehart Meroth. 

Passend zum 50-jährigen Bestehen von KWA war das Motto in Aalen: Glänzende Zeiten. Die Gäste waren gebeten worden, festlich gekleidet mit goldenen Accessoires zu erscheinen, und wirklich alle hielten sich daran. Goldener Schmuck, goldfarbene Fliegen und Krawatten und glänzende Augen strahlten um die Wette mit der schimmernden Dekoration im Festsaal: lametta-ähnliche goldfarbene Fransen an Säulen und Bühne, mit goldfarbenen Deckchen unterlegte Platzteller und in Goldtönen gehaltene Servietten auf den Tischen. Was für ein Anblick. Und dann ging es auch schon los: In Anlehnung an die Stadlzeit mit Andy Borg zogen Stiftsdirektor Manfred Zwick und Hauswirtschaftsleiterin Andrea Wurm singend ein.

Ehrung von Manfred Zwick: Er arbeitet seit 20 Jahren im Albstift

„Da bin ich jetzt aber sprachlos“, so KWA Vorstand Arend. „Wir hatten dieses Jahr so manche Veranstaltung zum Jubiläum. Einen Beginn mit einem singenden Hausleiter allerdings noch nicht. Das Albstift ist immer für eine Überraschung gut.“ Arend wiederum überraschte das Publikum mit einer Ehrung von Manfred Zwick: Er arbeitet nun schon seit zwanzig Jahren im Albstift. „Was Sie hier alles eingeführt und verwirklicht haben, ist beispielgebend.“ KWA versteht sich laut Arend nicht allein als ein Spezialist für Sozial- und Senioren-Immobilien, sondern als ein Experte für die Begleitung des Alters, der individuelle Beratung und Lösungen für Fragen des Wohnens, der Lebensgestaltung und der Pflege bietet.

„Dabei spielt das Albstift mit Ihnen, Herr Zwick, und Ihren Mitarbeitern eine ganz besondere, herausgehobene Rolle innerhalb von KWA. Ihre Initiativen und Projekte sind fast Legion und alle gar nicht aufzuzählen. Ich erinnere und zitiere nur das Drei-Welten-Modell, die Hausgemeinschaften, Untersuchungen zur Optimierung der Arbeitsgestaltung, Ihre enge Kooperation mit der Hochschule Aalen, Gastronomie- und Hauswirtschaftskonzepte und nicht zuletzt eine Herzensangelegenheit: die ärztliche Versorgung von Stiftsbewohnern. Last but not least: Ihre Vernetzung mit der Kommune und die Öffnung der Einrichtung.“

Der Stiftsbeiratsvorsitzende Norbert Fink: Jeder kann hier sein Leben frei gestalten

Dass das Team des Albstifts so engagiert ist, hängt laut Manfred Zwick auch mit den Bewohnern zusammen. Und so bat er als Stellvertreter der Bewohner den Stiftsbeiratsvorsitzenden Norbert Fink ans Mikrofon. Dieser startete mit einem Gedicht, in welchem er den goldenen Oktober mit dem goldenen Jubiläum verband, ging dann auf das KWA Motto „Leben – so wie ich es will“ ein: „Außer einem Minimum an Hausregeln ist nichts vorgegeben. Jeder kann hier sein Leben frei gestalten.“ Er beschrieb dann auch einige der zahlreichen Angebote zur Tagesgestaltung, nannte unter anderem das Fitness- und Veranstaltungsprogramm. 

Diese Angebote gibt es bei KWA seit der ersten Stunde. „Damit war KWA der Gesellschaft voraus“, so Fink. Für diese Weitsicht lobte er die Gründer, allen voran Hermann Beckmann. Ein Dankeschön ging auch an die derzeit Verantwortlichen. Fink wertete das Miteinander als ein besonderes Verhältnis der Vorstände und Hausleiter mit den Stiftsbewohnern. Auch Kritik werde auf Augenhöhe besprochen. Die allermeisten fühlen sich sehr wohl im Albstift, empfinden es laut Norbert Fink als ihr Zuhause.

Hits von Casa Blanca – und Darbietungen von Mitarbeitern des Albstifts

An diesem Abend gab es in diesem Zuhause ein besonders abwechslungsreiches Programm: „Casa Blanca“ bot populäre Tanz- und Unterhaltungsmusik mit Stil und Niveau. Titel wie „Für dich soll’s rote Rosen regnen“, „Lucille“, „So ein Mann, so ein Mann“ oder „Life is a Cabaret“ sorgten für eine angenehme, heitere Stimmung. Eine muntere Schar von Mitarbeitern des Albstifts entführte das Publikum, passend frisiert und gekleidet, mit Einlagen in die Sechziger Jahre. Dass die Originale eingespielt wurden, und der Gesang nur bedingt aus den Kehlen kam, sorgte für besondere Erheiterung, auch wenn Mimik und Gestik meist perfekt passten. 

Was es zu hören gab? „Beiß nicht gleich in jeden Apfel“, von Wencke Myhre. Sie hat damit 1966 in Baden-Baden bei den „Deutschen Schlagerfestspielen“ nicht nur die Herzen, sondern auch den ersten Platz erobert. Während Mitarbeiterin Gabriele Hannemann sang, teilten Kolleginnen mit goldenen Herzchen gespickte Äpfel aus. „Zwei kleine Italiener“ – im Original von Conny Froboess gesungen – wurde von Doris May, Sven Söllner und Andrea Wurm dargeboten. Der Hausleiter mimte Roy Black, becircte das weibliche Publikum mit weißen Rosen und tanzte am Ende zu „Ganz im Weiß“ mit seiner Frau – wofür beide mit großem Applaus bedacht wurden. Mitarbeiterin Birgit Northoff und ihr Mann präsentierten einen hochglanzpolierten Roller und „Motorbiene“ von Benny Quick. Melanie Rath, Barbara Schmidt, Regina Stärr und Julian Hutschenreuther begeisterten mit ihrer Tanzeinlage zu „These Boots are made for Walking“ von Nancy Sinatra. Max Mühlhausen versuchte sich an „Oma so lieb“, machte es fast so gut wie einst Heintje. 

Foto-Show mit Bildern aus den späten Sechzigern und frühen Siebzigern

Die Bewohner hatten sich nach einem Aufruf bereits im Vorfeld der Feier eingebracht, mit Fotos der späten Sechziger und frühen Siebziger. Und so gab es von der „Wirtschaftswunder-Zeit“ auf einer Leinwand allerlei zu sehen: Bilder, die zeigten, wohin man damals gerne gereist ist: nach Südtirol und Italien, ins Erzgebirge und an den Bodensee, aber auch schon nach Skandinavien und in die Türkei. Zum Thema Auto konnte Manfred Zwick Bilder von einem 1600er BMW und einem 1100er Opel Kadett sowie zwei eingescannte Führerscheine zeigen.

In Sachen Mode übergab der Hausleiter das Mikro an Bewohnerin Gertraud Kettermann, die nicht nur im Look der Sechziger erschien – mit goldfarben gemustertem Cocktail-Hosenanzug, Stola und passendem Schmuck – sondern auch kurzweilig moderierte.  „Mode ist immer auch Ausdruck ihrer Zeit“, so Kettermann. Nach dem Aufräumen der Trümmer wollten Frauen wieder zart und anmutig sein, trugen deshalb Petticoat. Danach kam „sackartige“ Kleidung, einfarbig oder mit grafischen Mustern. Der Kragen löste den Ausschnitt ab. Auf Schlaghosen folgten Möhrenhosen. Und dann hielten auch schon Stiefelchen, kurze Haare und Miniröcke Einzug. Bei den Männern kamen nach Krawatten zunächst Seidentücher, und schließlich auch Pullover. 

Kulinarisches zwischendurch, Dalli-Klick und KWA Band zum Finale

Die Stiftsküche verwöhnte die Gäste im ersten Gang mit „Wildterrine mit der goldenen Pracht des Herbstgartens und Cumberlandsoße“, im zweiten Gang mit Kalbsfilet im Pilz-Kräutermantel, Portweinsoße und Beilagen. Als Nachtisch wurde Pfirsich Melba mit Himbeersoße und Vanilleparfait serviert. – Genüsse für Augen und Gaumen, von netten Service-Mitarbeiterinnen des Albstifts zwischen den Programmpunkten serviert.

Bei Dalli-Klick waren Prominente der Sechziger zu erraten – unter ihnen Hermann Beckmann, Ludwig Erhard, John F. Kennedy, Karl-Heinz Köpcke und Uschi Glas. Und als alle Gäste dachten, dass das Programm damit beendet sei, präsentierte das Albstift noch eine Extra-Überraschung: die KWA Band. Mit dem Hausleitungsassistenten des Baden-Badener KWA Parkstifts Hahnhof Marius Schulze Beiering sowie dem Stiftsdirektor des KWA Parkstifts Aeskulap Andreas Lorz an der Gitarre, Manfred Zwick als Drummer und Andrea Wurm als Sängerin gab es noch eine Folge an Ohrwürmern zu hören. „Er gehört zu mir" von Marianne Rosenberg, „Ein bisschen Frieden" von Nicole, „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben" von Jürgen Marcus, „Ich war noch niemals in New York" und „Mit 66 Jahren“ von Udo Jürgens. Casa Blanca unterstützte im Hintergrund, so gab es zum Schluss auch hier noch einmal großen Beifall.


Bilderalbum zur Feier                                                                       Musik-Duo Casa Blanca




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