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KWA Stift Urbana im Stadtgarten
Leben - so wie ich es will im KWA Stift Urbana im Stadtgarten

Meine Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen

Sophie Bruns berichtet von ihren Erfahrungen im Rahmen der Berufsausbildung im KWA Stift Urbana im Stadtgarten.

Bottrop, im Herbst 2018. - Mein Name ist Sophie Bruns, ich bin 19 Jahre alt und mache seit August 2017 meine Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen im KWA Stift Urbana. In unserem Haus gibt es momentan 15 Auszubildende, welche sich auf drei Bereiche verteilen: den Pflegebereich (11), den ambulanten Dienst (3) und die Verwaltung. 

Ich bin hier die einzige Auszubildende in der Verwaltung. Auch wenn es diesen Ausbildungsberuf noch nicht allzu lange gibt, ist das Aufgabenfeld schon in der Ausbildung sehr vielfältig. Sowohl Aufgaben in der Buchhaltung als auch im Personalwesen gehören dazu, außerdem Materialplanung, Leistungsabrechnung und Kundenbetreuung. Hier im Haus lernt man in den verschiedenen Abteilungen alles kennen, was zum Berufsbild gehört.

Die meiste Zeit bin ich hier im Betrieb tätig. An zwei Tagen in der Woche besuche ich die Berufsschule. Dort werden die Theorie und das Fachwissen vermittelt. Am Ende der Ausbildungszeit findet eine schriftliche und eine mündliche Prüfung statt, durch welche man mit Bestehen ein/e „Kaufmann/Kauffrau im Gesundheitswesen“ wird. Die Ausbildung dauert im Normalfall 3 Jahre. Bei guten Leistungen kann man die Ausbildung jedoch auch auf 2,5 Jahre verkürzen. 

Nach der Ausbildung hat man viele berufliche Möglichkeiten. Man kann beispielsweise in einem Krankenhaus oder einem Seniorenheim arbeiten, bei einem ambulanten Pflegedienst oder einer Krankenkasse. Ebenfalls hat man auch noch die Möglichkeit sich weiterzubilden, zum Beispiel zum Gesundheitsbetriebswirt, im betrieblichen Gesundheitsmanagement, oder zum Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen. Wer möchte, kann aber auch ein Studium beginnen, im Gesundheitswesen oder im Personalwesen. Alternativ kann man nach seiner Ausbildung einen Ausbilderschein machen, um selbst ausbilden zu können.

In meiner bisherigen Ausbildungszeit hatte ich schon viel Kontakt mit Bewohnern. Egal ob ich die Bewohner in ihren Wohnungen oder Zimmern besucht habe, um bei Fragen oder anderen Anliegen weiterzuhelfen, oder die Bewohner bei uns im Haus getroffen habe: Es ist meist ein nettes Gespräch zustande gekommen. Vor allem aber, wenn ich an der Rezeption arbeite, kann ich den Bewohnern bei Anliegen und Fragen zur Seite stehen. 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die Ausbildung hier im Haus gut gefällt, insbesondere deshalb, weil sie so abwechslungsreich ist. Man nimmt viele Dinge fürs Leben mit, sowohl vom Arbeitsalltag als auch von einzelnen Bewohnern. Ich bin gespannt was mich in meiner weiteren Ausbildungszeit noch alles erwartet und was ich noch alles kennenlernen darf. 

Autorin: Sophie Bruns
Erschienen in: Alternovum 3/2018


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